13 Growing, Beim Cannabis Anbauen Hydroponisch richtig düngen
Hydrophonisch richtig düngen, Cannabis anbauen ist kinderleicht
Es ist so eine Sache, beim Cannabis anbauen Hydrophonisch richtig zu düngen, es gibt aber einen Trick. Diesen Trick hat man mir aber nicht geglaubt, man hat mir nicht geglaubt, dass es so geht und einwandfrei funktioniert. Dabei ist es kinderleicht und kann jederzeit ausprobiert werden, ohne dass Schäden entstehen werden. Aber erst einmal zum Hydroponischen düngen beim Cannabis anbauen: Man hat ein Wurzelmedium, das sehr luftig ist und deswegen ständig klitschnass sein darf. Die Pflanzen werden mit den Wurzeln dennoch genügend Luft haben und werden durch das Gießwasser optimal mit Nährstoffen versorgt. Man gießt so, dass vom Gießwasser ca. 20% durch das Wuchsmedium laufen und abgeführt werden müssen. Diese 20% werden in der Regel entsorgt. Es wird sichergestellt, dass die Wuchsmedien immer genügend gewässert werden und dass sie zudem über genügend Näherstoffe verfügen. Um genügend Nährstoffe zu haben wird zum Beginn mit einem EC Wert von 1,4 bis 1,6 EC gedüngt. Wenn die Blüte beginnt, steigert man auf 1,8 bis 2,0 EC und wenn die Blüte halb um ist, gießt man mit 2,2 bis 2,4 EC. So wird es einem durch die Düngemittelindustrie und die hydrophonischen Growbücher beigebracht und eigentlich ist das auch richtig. Aber angenommen, dass die Verdunstung wirklich sehr hoch ist und man eher weniger als 20% vom Gießwasser dräniert, dann stauen sich die Salze in den Wuchsmedien an und man überdüngt. Oder es ist umgekehrt und man düngt eher zu wenig als zu viel. Beides soll nicht passieren, kann aber nach diesem Düngeschema passieren.
Die richtigen Messgeräte kaufen
Hydrophonisch richtig düngen, den Dränagewasserwert nehmen
Wer wissen möchte, wie es bei einem Menschen oder Tier aussieht, der kann eine Urinuntersuchung machen. Wer wissen möchte, wie es in dem Wuchsmedium aussieht, der kann das Dränagewasser kontrollieren. (Es wird mir erstaunlicher Weise nicht geglaubt, wie einfach es ist.) Man sollte für das Gießwasser einen PH Wert um die 5,8 verwenden. Dieser Wert soll im Dränagewasser bei 5,6 bis 6,0 liegen. Wenn er bei 5,6 liegt, dann rührt man auf 6,0 an, sonst umgekehrt. Ist der Dränagewasserwert z.B. bei 5,4, dann rührt man halt mit 6,2 oder 6,4 an, um diesen Wert auszugleichen. Soweit wird mir vermutlich noch geglaubt, nun kommt aber das wirklich für viele Unfassbare: Wenn ich nun in der Blüte den EC Wert vom Dränagewasser messen möchte, dann wird es meist passieren, dass das EC Messgerät diesen nicht mehr angeben kann, da die Skala nicht soweit geht. Nun nimmt man das Dränagewasser mit Leitungswasser 1 zu 1 und nimmt den Wert. Diesen Wert nimmt man doppelt und zieht dann den EC Wert vom Leitungswasser ab, es bleibt der EC Wert vom Dränagewasser über. Dieser kann in der Endblüte bei vier bis fünf EC liegen. Das kann nicht sein? Wieso denn nicht? Die Pflanzen ziehen viel mehr Wasser als Dünger hoch und dieser reichert sich somit in dem Wuchsmedium an. Das Dränieren kann nur etwas vom Dünger fort spülen und die EC Werte steigen einfach. Ein Mensch hat im Urin auch deutlich mehr Salze als im Trinkwasser und da hat keiner ein Problem mit. Warum sollte das dann nicht so sein, wie es bei mir über Jahre gewesen ist? Ich habe das zumindest beobachtet und konnte folgendes feststellen: Wenn die Stecklinge noch wurzeln sollen, dann soll der EC Wert im Dränagewasser unter zwei liegen. Wenn die Pflanzen richtig wachsen, dann darf der EC Wert im Dränagewasser bei bis zu drei liegen. Wenn die Blüte sichtlich eingesetzt hat, dann darf der EC Wert im Dränagewasser auf vier steigen. Einige Pflanzen wollen nicht mehr Dünger, andere verkraften einen Wert im Dränagewasser von bis zu fünf EC. Ab sechs EC gehen die Pflanzen definitiv ein. Nun sollte man pro Liter Wuchsmedium einen Liter klares Wasser durch die Matten oder Töpfe spülen, um das Problem wieder in den Griff zu bekommen.
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Überdüngung beim Cannabis Anbau
Diese Technik habe ich erst nach ca. 2,5 Jahren meines Schaffens erlernt. Es war ein heißer Sommer, die Verdunstung war sehr hoch und meine Pflanzen wuchsen nicht richtig, es wurde mir geraten, noch mehr zu düngen, das tat ich dann. Ich konnte schnell feststellen, dass meine Pflanzen mit grün bleibenden Blättern vertrockneten. Normalerweise zeichnet sich eine Überdüngung dadurch ab, dass die Blätter mit den Spitzen und den Seiten nach oben rollen und vertrocknen. In meinem Fall hatte ich viel zu viel gedüngt. Ich nahm die Dränagewasserwerte und diese lagen bei über sechs. Bei anderen Pflanzen, die gesund waren, lag der Wert aber bei 4,5. Somit begann ich diese Werte zu beobachten und immer, wenn diese Werte für die Wuchsphase zu hoch oder niedrig waren habe ich meine Düngung angepasst. Wenn ich nun ein Fass mit Wasser angesetzt habe, habe ich zuerst gesehen, wie die Werte im Dränagewasser sind und habe dann die Wasserwerte für das Gießwasser angepasst. Das hat einwandfrei funktioniert, ich habe nie wieder überdüngt, ich habe aber einmal weniger gedüngt, um zu sehen, wie es sich auswirkt. Ich habe nur bis gut drei EC hochgedüngt und nicht bis über vier. Ich musste feststellen, dass die Ernte geringer ausfiel. Somit bestätigte sich meine Vermutung, dass man die Endphase der Blüte mit vier bis maximal fünf EC ansteuern kann. Viele Pflanzen verkraften aber nur vier und nicht fünf EC. Dieses muss man den Pflanzen ansehen, ob die Blätter sich bereits nach oben rollen und vielleicht sogar schon vertrocknen.
In der Blüte nachhelfen
Das Spülen vor der Cannabis Ernte
Viele Grower setzen den Dünger einfach ca. zehn Tage vor der Ernte ab. Das habe ich nie gemacht. Ich habe den EC Wert drei Tage vor der Ernte von über vier auf unter zwei runter gespült. Somit war ich mir ganz sicher, dass ich wirklich kaum noch Dünger in meinen Matten hatte und dass die Pflanzen sauber reifen werden. Das runter spülen war aber noch für etwas anderes sehr wichtig. Ich habe auf CoGr Matten gearbeitet und wenn man mit Cannazym gießt, dann kann man diese wieder verwenden. Die Jungpflanzen sollen aber zum Anwurzeln einen EC Wert von unter zwei haben und somit muss der Dünger zum wiederverwerten aus den Matten raus. Demnach war es aus diesen beiden Gründen sehr sinnvoll, den Dünger aus den Matten zu spülen. Dieses wird auch bei einem anderen Wuchsmedium so sein, wenn man es wieder verwerten möchte. Der Dünger muss raus, damit die Pflanzen richtig wurzeln können. Dann wird es mit der Wiederbepflanzung klappen und die Cannabis Pflanzen werden sich hervorragend entwickeln.
Wenn ihr nicht growen wollt sondern Infos braucht
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