Als ich die Ölpest bekam




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Als ich die Ölpest bekam
Brasilianische Meereslandschaft ölpestfrei.

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Noch viele Wochen danach, schmerzten mir alle Knochen und Glieder, sogar im Bett bevor ich einschlief. Ich erinnerte mich noch, als ich das erste Mal wieder in meinem Garten humpelte. Meine Gartennachbarin Klara stand am Gartenzaun und rief ganz erschrocken: „Du liebe Güte, wie siehst du denn aus?“
Meine Stirne hatte eine Beule, mein ganzes Gesicht war schwarz und blau geschwollen. „Weisst du was ich für eine schlimme Krankheit habe?“ machte ich ein ganz ernstes Gesicht. Jedoch meine Nachbarin unterbrach mich: „ Deine Knies sehen ja noch schlimmer aus, auch alles blau und rot geschwollen. Was sagt denn der Arzt dazu?“
„ Da gehe ich gar nicht erst hin, der steckt mich in die Quarantäne“, erwiderte ich. „Du weisst ja gar nicht, was ich habe, Ich habe die Ölpest, aber erzähle es keinen weiter!“ flüsterte ich und musste laut lachen. Nun schrie ich auch noch: „Au!Au! meine Rippen!“ Die vertrugen kein Lachen. Wie ich zur Nachbarin zum Zaun ging, ihr die Hand zur Begrüsssung geben wollte, trat diese erschrocken mehrere Schritte zurück und rief: „Um Gottes willen, berühre mich ja nicht. Steck mich nicht an!“ Du hast keine Ölpest. Du hast die Beulenpest. Wo hast du dir diese geholt?“ In China, nein, in einer Ölpfütze, da bin ich hinein getreten. Da wurde es mir schwarz vor den Augen. Weil ich mit dem Gesicht im Ölwasser lag, holte ich mir eine Spontaninfektion, meine Ölpest.
 




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