Anschaffung eines Hundes: Was muss beachtet werden?




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Anschaffung eines Hundes: Was muss beachtet werden?

Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren und sind bei richtiger Erziehung ein langjähriger treuer Freund und Begleiter. Die Entscheidung über die Anschaffung eines Vierbeiner sollte nicht aus dem Bauch heraus getroffen werden, denn für einen Zeitraum von rund 15 Jahren muss die Verantwortung für das Haustier übernommen werden. Hinzu kommt der Zeitaufwand, denn Hunde benötigen Pflege und Zuwendung. Darüber hinaus verursachen die Vierbeiner Monat für Monat Kosten, die in der Budgetplanung berücksichtigt werden müssen. Erst, nachdem sämtliche Kriterien im Vorfeld abgeklärt wurden, kann die Suche nach dem neuen Familienmitglied beginnen.

Zeitaufwand großzügig kalkulieren

Ein wichtiger Punkt bei der Anschaffung eines Hundes ist die Klärung der Frage, ob genügend Zeit für den Vierbeiner zur Verfügung steht. Expertenmeinungen besagen, dass jeder Hund mindestens zwei Stunden Auslauf pro Tag benötigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Sonne scheint, ein Sturm über das Land fegt oder Schnee fällt. Im Welpenalter muss darüber hinaus viel Zeit in die Erziehung und das Training investiert werden. In dieser Zeit ist außerdem große Geduld mit dem Vierbeiner erforderlich. Ausgewachsene Hunde sollten nicht länger als sechs Stunden allein gelassen werden, während Welpen sogar eine Daueraufsicht benötigen. Wird der Vierbeiner in einer Mietwohnung gehalten, muss mit dem Vermieter abgeklärt werden, ob keine Einwände gegen den Hund im Haushalt bestehen. 

Kosten berücksichtigen

Ein Hund verursacht nicht nur in der Anschaffung Kosten, sondern während seines gesamten Lebens. Zu Beginn müssen Hundekorb, Spielzeug und Fressnäpfe angeschafft werden. Hinzu kommen Kosten für Schutzimpfungen und Tierarztbesuche. Darüber hinaus bildet nach der Anschaffung eines Vierbeiners das Hundefutter eine feste Größe im monatlichen Budget. In Abhängigkeit von der Größe des Tieres und der Hunderasse variieren die Beträge in diesem Bereich. Zusätzliche Kosten entstehen, wenn der Hund Frauchen oder Herrchen nicht in den Urlaub begleitet und für die Dauer der Ferien in einer Hundepension untergebracht wird. Eine wichtige Rolle spielt die Frage der Betreuung des Haustieres. Alle Familienmitglieder sollten hinter der Entscheidung für die Anschaffung eines Vierbeiners stehen und die entsprechenden Pflichten übernehmen. 

Auswahl der Hunderasse

Haben die Überlegungen im Vorfeld zu der Erkenntnis geführt, dass mit dem Hund ein neues Familienmitglied den persönlichen Alltag bereichern soll, steht die Auswahl der passenden Hunderasse auf dem Programm. Nicht jeder Hund benötigt einen eigenen Garten zum Toben, allerdings sind besonders agile und bewegungsfreudige Rassen auf einen gewissen Freiraum angewiesen, in dem sie ihren Bewegungsdrang ausleben können. Diese Rassen begleiten ihre Besitzer mit Vorliebe auf Joggingausflügen im Park und längeren Radtouren. Wer beruflich stark eingespannt ist, sollte sich für einen Hund einer anspruchslose Rasse entscheiden, der auch längere Zeit in der Wohnung allein bleiben kann. Beim Kauf des Hundes ist ein professioneller Züchter oder ein Tierschutzverein in der Regel die erste Anlaufstelle für Interessenten.