Artotheken verleihen Kunst




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Kunst für wenig Geld

Ein paar ruhige Minuten auf der Couch mit einer Tasse Kaffee in der Hand, der Blick schweift umher, aber er bleibt nirgendwo hängen. Die Wände sind noch immer genau so wie vor fünf Jahren, die gleichen Bilder wie immer. Sie bieten dem Auge nichts Neues mehr. Aber für etwas Neues, für eine frische Inspiration fehlt das Geld.
So geht es vielen, oft muss es aber nicht so sein. Wer Kunst haben will muss sie nicht immer kaufen, sie kann auch geliehen werden.

Neue Bilder können, wie Bücher in Büchereien, in Artotheken für wenig Geld geliehen werden. Für Kunstwerke, die zwischen 200 und 2000 Euro kosten, wird in der Regel eine Leihgebühr von vier bis acht Euro für einen Zeitraum von acht Wochen berechnet.
Neue Optik für die eigenen vier Wände?
Manche Artotheken haben große Künstler im Repertoire. Die Artothek des Neuen Berliner Kunstvereins verleiht 4000 Kunstwerke, darunter Bilder berühmter Künstler wie Chagall, Kollwitz und Picasso.
Meist stammen die Bilder jedoch von regionalen Künstlern. Wer sich bei einem Rundgang auch einmal für ein Bild, eine Fotografie oder eine Radierung eines weniger bekannten Künstlers entscheidet, kann die eigenen vier Wände mit ganz neuen Effekten gestalten.
Angst, die teuren Kunstwerke können beschädigt werden? Diese Sorge ist nicht ganz unbegründet. Der Entleiher wird auch hier, genau wie in Büchereien, in die Verantwortung genommen. Für den Transport der Bilder nach Hause werden von Seiten der Artotheken Spezialkartons zur Verfügung gestellt.

Aber wozu das alles?
Es soll den Menschen Gelegenheit gegeben werden, sich mit Kunst auseinander zu setzten, auch denjenigen, die sich teure Originale nicht leisten können. Artotheken sind meistens Büchereien oder Kunstvereinen angeschlossen.
Unter http://artothek.kulturimnetz.de finden Sie Artotheken in ihrer Nähe.




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