Barfen bei Hunden




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Barfen bei Hunden

Fast jeder Haustierbesitzer und insbesondere Hundebesitzer fragen sich was barfen eigentlich ist, wozu es gut ist und, ob es überhaupt gut für den fleischfressenden Haustier ist. Im folgenden Artikel gehe ich auf diese Fragen ein und erkläre Ihnen warum Barf und Hunde gut zusammen harmonieren.

Die Definition von Barfen

Um Barfen zu verstehen gehen wir hunderte von Jahre zurück, wo Hunde noch nicht als Haustiere galten und in der Wildnis einen Lebensraum gefunden haben. Die Rede ist von Wölfen, von dem der heutige Hund abstammt. Neben der Lebensweise eines Wolfes ist und war sein fressverhalten sehr natürlich. Und zwar sind es Tiere wie Hase, Reh, Rind und weitere Tierarten, die auf dem Speiseplan eines Wolfes stehen. Auch Gemüse wird gerne bei Wölfen gesehen, da es deren Verdauung fördert. Und so wie der Wolf früher seine Nahrung zu sich nahm, funktioniert das Barfen heute. Denn unter der Abkürzung Barf versteht man ein „biologisch artgerechtes rohes Futter“ oder auch „Wiedergeborene Rohfütterer“. Natürlich heißt es nicht, dass das Haustier nur mit rohem Fleisch gefüttert wird, sondern auch mit Obst und Gemüse – eine Rohkost eben.

Warum barfen wichtig ist

Wie bereits erwähnt stammt der heutige Hund vom Wolf ab, der sich seine Nahrung nicht nur selbst gefangen, sondern diese auch roh verzehrt hat. Ein Wolf ist niemals in ein Getreidefeld gesprungen und hat sich vor Freude an das Getreide des Bauern genährt. So kommen wir zum zweiten Punkt: Hunde sind keine Getreidefresser. Durch die Futterindustrie bewährt sich das Dosenfutter seit Jahrzehnten. Das Getreide im Nassfutter gilt als Verdickungsmittel und wird von Hunden ohne Bedenken verzehrt. Nur sollte man beachten, dass die sensible Verdauung eines Hundes das Getreide nicht richtig verarbeiten kann. Es kommt zu Durchfällen und Magen- Darmbeschwerden. Darüber hinausgehen beim Kochen des Nassfutters alle wichtigen Inhaltsstoffe verloren, die der Hund für eine gesunde Lebensweise dienen.

So funktioniert Barfen

Das Grundprinzip des Barfens haben Sie nun verstanden. Nun geht es daran, wie das barfen funktioniert. Und das ist auch sehr simple zu erklären. Denn Sie brauchen lediglich frisches und vor allem rohes Fleisch, Obst und Gemüse. Der Gang zum Metzger ist in jedem Fall die beste Lösung, da dort das Fleisch am frischesten ist. Das Fleisch wird nach Belieben klein geschnitten und mit Gemüse verfeinert. Gerne fressen Hunde Karotten und Salat, aber natürlich ist dies von Hund zu Hund anders. Deswegen experimentieren Sie mit dem Gemüse ein wenig herum. Sie können es auch mit einer Barf Gemüsemischung aus dem Fachmarkt versuchen, die von vielen Herstellern angeboten werden. Ganz wichtig bei der Umstellung des Futters ist, dass Sie es langsam machen. Denn von heute auf morgen verträgt der Hund das neue Futter nicht und meldet sich mit Magen-Darmbeschwerden. Mischen Sie am besten Rohfleisch in das Nassfutter unter und lassen Sie immer mehr Nassfutter weg bis Sie den Hund komplett auf Rohfutter umgestellt haben.




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