Baufinanzierung – Experten-Tipps für eine günstige Baufinanzierung




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Baufinanzierung – Experten-Tipps für eine günstige Baufinanzierung
Bild:niekverlaan / Pixabay

Historisch niedrige Zinsen für die Baufinanzierung lassen für viele Menschen den Traum vom eigenen Haus in greifbare Nähe rücken. Bereits für eine Zinssatz für unter drei Prozent sind Immobiliendarlehen mit einer zehnjährigen Laufzeit zu bekommen. Längerfristige Darlehen liegen nur wenig über diesem Satz. Dessen ungeachtet muss die Baufinanzierung auf einem soliden Fundament ruhen und vor der Kreditaufnahme sind zahlreiche Details zu beachten. Eine gründliche Analyse der eigenen Finanzsituation ist vor diesem Hintergrund ein elementarer Bestandteil auf dem Weg zur günstigen Baufinanzierung.

Einkommensverhältnisse auf dem Prüfstand

Eine entscheidende Rolle bei der Baufinanzierung spielen die persönlichen Einkommens- und Vermögensverhältnisse. Vor der Abgabe eines Darlehensantrages beim Kreditinstitut erfolgt eine Analyse der eigenen finanziellen Belastbarkeit über einen längen Zeitraum. Eine Orientierung kann die monatliche Kaltmiete geben, falls der zukünftige Bauherr zur Miete wohnt. Bei der anschließenden Finanzplanung kommen Details wie der Familienstand, das vorhandene Eigenkapital, das eigene Alter und die Risikobereitschaft auf den Prüfstand. Eine nicht unerhebliche Rolle spielen darüber hinaus finanzielle Reserven, die als Eigenkapital in die Baufinanzierung einfließen. Ist beispielsweise eine Kapitallebensversicherung mit einem hohen Rückkaufwert vorhanden, besitzen Bauherren eine positive Ausgangsposition bei den Verhandlungen mit der Bank. Als Grundsatz gilt: Je bessere Sicherheiten vorhanden sind, desto größer ist der Verhandlungsspielraum bei den Konditionen.

Angebote für die Baufinanzierung vergleichen

Bei einem Darlehen für die Hausfinanzierung handelt es sich meist um einen hohen Betrag, der das eigene Budget über mehrere Jahrzehnte belastet. Bereits kleine Unterschiede beim Zinssatz summieren sich über den Finanzierungszeitraum unter Umständen zu erheblichen Beträgen. Zu den wichtigsten Aufgaben für Bauherren gehört aus diesem Grund ein umfassender Vergleich der Finanzierungsangebote. Eine Baufinanzierung ist meist überaus komplex und auf die persönliche Situation individuell zugeschnitten. Aus diesem Grund ist ein objektiver Vergleich nur möglich, wenn dieselben Bewertungskriterien zugrunde gelegt werden. Die Darlehenssumme, der effektive Zins, die Länge der Kreditlaufzeit und der Beleihungswert der Immobilie müssen stets gleich sein.

Zinssätze, Laufzeitlänge und Anschlussfinanzierung

Die Länge der Laufzeit und die Höhe der monatlichen Tilgungsrate gehören zu den wichtigsten Bewertungskriterien bei einer Baufinanzierung. Je länger der Zinssatz festgeschrieben wird, desto teurer wird in der Regel das Darlehen. Dafür herrscht über einen langen Zeitraum Planungssicherheit, denn selbst bei marktbedingten Schwankungen des Zinssatzes erfolgt keine Anpassung. Für eine längere Zinsbindung spricht in der Gegenwart das niedrige Zinsniveau. Kürzere Laufzeiten und die damit verbundene Spekulationen auf sinkende Zinsen sind mit einem hohen Risiko behaftet, denn in der derzeitigen Niedrigzinsphase besteht kaum Spielraum für weitere Zinssenkungen durch die Kreditinstitute. Unter Umständen wird nach Ablauf der Darlehenslaufzeit eine Anschlussfinanzierung erforderlich, um den Rest des Kredites zu tilgen. Bevor sorglos das Folgeangebot des Erstfinanzierers der Immobilie angenommen wird, sollten die Konditionen anderer Anbieter geprüft werden. Nachteile hat der Bauherr in dieser Situation bei einem Wechsel des Geldinstitutes nicht zu befürchten. 




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