Bestattungsvorsorge – Die eigene Beerdigung planen und finanziell absichern




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Menschen, die spezielle Vorstellungen von ihrer eigenen Beerdigung haben oder diese finanziell abgesichert wissen möchten, haben die Möglichkeit von der so genannten Bestattungsvorsorge Gebrauch zu machen. Dabei bestehen verschiedene Möglichkeiten der Absicherung. Auf der einen Seite kann die komplette Beerdigung samt Trauerfeier geplant oder auch nur die Bestattungskosten abgesichert werden. In diesem Artikel erklären wir Ihnen wie eine Bestattungsvorsorge aussehen kann:

Die Bestattungsvorsorge mittels Bestattungsverfügung oder Vorsorgevertrag

In einer Bestattungsverfügung werden die Wünsche des Verstorbenen festgehalten. Hier kann noch zu Lebzeiten festgelegt werden, welche Art von Beerdigung gewünscht wird oder wie die Trauerfeier abgehalten werden soll. Häufig werden die Wünsche für die eigene Beerdigung im Testament festgehalten. Diese wird zuweilen jedoch erst nach der Beerdigung geöffnet oder die Erben sind nicht zwingend für die Organisation der Beerdigung zuständig. Detaillierte Informationen zur Bestattungsvorsorge gibt’s auf http://bestattungsvorsorge-heute.de/ nachzulesen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin einen Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsunternehmen abzuschließen. Auch hier kann alles Organisatorisches für die Beerdigung festgehalten werden wie die Art des Sargs, der Friedhof und die Trauerfeier. Gleichzeitig werden bereits zu Lebzeiten auch die finanziellen Gelegenheiten erklärt. Denn bezahlt wird bei Vertragsabschluss. Schwierig wird es nur, wenn das Bestattungsunternehmen über die Jahre schließt, Insolvenz anmelden muss oder man selbst in eine neue Stadt zieht und sein restliches Leben dort verbringt.

Die Bestattungsvorsorge mit einer privaten Sterbegeldversicherung

Wer seine Beerdigung nur finanziell absichern möchte, kann dies auch mit einer privaten Sterbegeldversicherung tun. Hier gibt es viele Anbieter, die nicht nur die vereinbarte Versicherungssumme auszahlen, sondern auch seelischen Beistand für die Angehörigen organisieren. Abgeschlossen wird eine Sterbegeldversicherung immer mit einer relativ kleinen Versicherungssumme als zum Beispiel im Gegensatz zu einer Risikolebensversicherung. Je nach Beerdigungsart kann eine Bestattung bis zu 8.000 Euro kosten.

Verbraucher, die sich für eine Sterbegeldversicherung entscheiden, sollten darauf achten, dass die Gesundheitsfragen verständlich gestellt werden. Wer auch eine Gesundheitsprüfung verzichten möchte, muss mit einer Wartezeit rechnen. Diese liegt häufig zwischen einem und drei Jahren. 

Die Bestattungsvorsorge durch den Staat

Seit dem Jahr 2004 gibt es kein Sterbegeld mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung. Jedoch zahlt die gesetzliche Unfallversicherung noch ein Sterbegeld aus, wenn der Versicherte durch einen Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit verstirbt. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung gibt es unter anderem ein Sterbevierteljahr. Dieses Sterbevierteljahr soll zur Überbrückung der hohen Kosten direkt nach dem Tod dienen. In manchen Tarif- oder Arbeitsverträgen ist ebenfalls ein Sterbegeld vereinbart. Beamten erhalten zum Beispiel ein Sterbegeld ausgezahlt. Dieses richtet sich nach den jeweiligen Bezügen. 
 




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