Brandneu: Nacktscanner




Platz #77 in Politik & Nachrichten, #3878 insgesamt
0

Kritik an US-Hersteller

Brandneu: Nacktscanner
Bild eines Nacktscanners

Am Hamburger Flughafen wurden sie schon getestet: Nacktscanner, die für mehr Sicherheit sorgen sollen, um so das Schmuggeln von Waffen oder Sprengstoff zu verhindern.
Angeblich bezieht die Bundespolizei die Nacktscanner von einem US-Hersteller von Streubomben.
Die Frankfurter Rundschau schreibt, dass die Geräte von einer Tochterfirma eines Unternehmens hergestellt werden, welches laut der Hilfsorganisation IKV Pax Christi zu den noch sieben Herstellern von Streubomben weltweit zählt.

Nacktscanner in Manchester

Wo bleibt die Intimsphäre?

Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte

Angriff auf die Freiheit: Sicherheitswahn, Überwachungsstaat und der Abbau bürgerlicher Rechte

von: Hanser, Ilija Trojanow
Amazon Preis: EUR 14,90 (vom 12. August 2010)



Das Ende der Privatsphäre: Der Weg in die Überwachungsgesellschaft

Das Ende der Privatsphäre: Der Weg in die Überwachungsgesellschaft

von: Goldmann Verlag, Peter Schaar
Amazon Preis: EUR 8,95 (vom 12. August 2010)



Die Reime Der Anderen (Nacktscanner-Mix)

Die Reime Der Anderen (Nacktscanner-Mix)

von: Sonig, Xberg Dhirty6 Cru




Erste Testdurchläufe

Seit dem ersten August wird Streumunition international geächtet. Von einem Sprecher des Bundesinnenministeriums wurde bestätigt, dass die Bundespolizei die Geräte doch von der Firma, die Streubomben herstellt, erhält.
Für den Testlauf am Hamburger Flughafen werden zunächst zwei Nacktscanner genutzt. Die Dauer des Testlaufs soll 6 Monate betragen. Es könnte sein, dass bald alle deutschen Flughäfen mit Körperscannern ausgerüstet werden, aber dafür werden neue Lieferanten gesucht.

Kritik an Regierung

Vielen Menschen ist es nicht recht, dass die Körperscanner gerade von einer Firma hergestellt werden, die auch Streubomben produziert.
Auch der Geschäftsführer von Handicap International in Deutschland kritisierte die Regierung aufgrund diesem Skandals. Er meinte, dass man nicht eine Waffe ächten kann und dann parallel dazu die Produkte eines Herstellers kaufen kann, der auch Streubomben produziert.
Das Geschäft ist juristisch nicht angreifbar, trotzdem ist es aber politisch und moralisch verwerflich, denn mit dem Kauf der Scanner würde man die Produzenten der Streubomben indirekt unterstützen.




Remove