Das richtige Kettenblatt für den Radsport




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Warum das Kettenblatt so wichtig ist

Das richtige Kettenblatt für den Radsport
Gute fahrt mit gutem Kettenblatt

Der Radsport ist Leistungssport und hier geht es darum, gute Zeiten zu fahren, deswegen ist das Kettenblatt nicht unwichtig. Dem Freizeitfahrer geht es dagegen darum, schnell an seinem Ziel anzukommen. Für beide Bereiche sind die Kettenblätter für das Fahrrad entscheidend. Wenn es bergauf geht, dann sollte ein kleines "Kettenblatt" vorhanden sein, um pro Tritt nicht viel Kette bewegen zu müssen, das kostet weniger Kraft. In der ebenen Fläche oder bei Gefälle oder auch Rückenwind sollten möglichst große "Kettenblätter" gewählt werden. Diese führen pro Tritt viel Kette weiter und sorgen somit für eine schnellere Umdrehung des Antriebsrades, somit sorgen große Kettenblätter für eine schnelle Fortbewegung. Wer mit seiner Kraft haushalten muss, der schaltet auf ein kleines Kettenblatt. Wer aber richtig schnell fahren möchte, der kann auf das große Kettenblatt wechseln. Das Mountainbike oder Trekkingrad haben zudem noch ein mittleres Kettenblatt, um für durchschnittliche Belastungen eine Alternative zu haben.

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Foto: Elisabeth Patzal/pixelio.de

Die Kraft vom Kettenblatt zum Ritzel

Am Hinterrad des Fahrrads liegt die Ritzel, die sozusagen aus mehreren Kettenblättern zusammen gesteckt wird. Das Kettenblatt überträgt die Energie auf die Ritzel und hier ist es umgekehrt: Das große Kettenblatt der Ritzel überträgt wenig Kraft auf das Hinterrad, das kleine Kettenblatt der Ritzel überträgt sehr viel Kraft auf das Hinterrad. Somit wird eine Gangschaltung für das Kettenblatt und eine Gangschaltung für die Ritzel benötigt. Je nach Schaltungen kann es passieren, dass eine Kraftstufe doppelt geschaltet werden kann. Die Techniker bemühen sich aber, dass das durch die jeweilige Zahl der Zähne der Kettenblätter und der Ritzel vermieden wird, damit nicht doppelt geschaltet werden muss. Damit die Kettenblaut Zähne und die der Ritze sowie die Kette nicht abnutzen werden diese aus hochwertigem Stahl oder aus Duraluminium und selten aus Titan gefertigt. Die Zähne und die Kettenglieder dürfen sich nicht verformen.

Das Kettenblatt und seine Größen

Für das Rennrad werden nur ein großes Kettenblatt mit 53 Zähnen und ein kleines Kettenblatt mit 30 Zähnen verwendet. Für das Mountainbike handelt es sich um 44 und 22 Zähne, das mittlere Kettenblatt hat 32 Zähne. Für das Trekkingrad sind es 48, 36 und 26 Zähne. Dieses sind die normalen Zahlen für die Zähne von den Kettenblättern, es können auch andere Zahnzahlen verbaut werden. Für die Montage der Kettenblätter gibt es Standartgrößen, auf die die Kettenblätter genormt sind. Diese werden normalerweise direkt an dem Tretlager oder auf der Kurbel montiert. Wer mit seiner Gangschaltung nicht ganz zufrieden ist, der kann das Kettenblatt wechseln, es wird eine andere Größe eingebaut, um somit zu einer anderen Kraftübertragung zu kommen. Normalerweise haben die Fahrräder aber genügend Gänge, so dass dieses nicht notwendig ist. Wer viel Kraft einsetzt, der sollte darauf achten, dass das Kettenblatt und die Kette aus hochwertigem Metall gefertigt sind, um nicht mit der Zeit abzunutzen.

Ein neues Kettenblatt erstehen

Jeder Fahrradfachhandel bietet auch Kettenblätter an. Es gibt aber im Internet Onlineshops, die ein viel umfangreicheres Angebot führen. Es gibt unterschiedliche Hersteller, die auch unterschiedliche Qualitätstandards für die Kettenblätter haben. Wer zum Fahrradfahren nicht viel Kraft einsetzt, der kann eine durchschnittliche Qualität wählen. Wer aber richtigen Leistungssport betreiben möchte, der sollte gegen ein hochwertiges Kettenblatt wechseln. Die Zähne werden länger ihre Form behalten und das Schalten wird gut klappen. Sollte man mit der Zeit auf ein anders Fahrrad umsteigen, so kann das gebrauchte Kettenblatt übernommen werden. Wer sich jedoch bereits andere Kettenblätter einbaut, der muss schon ein Fahrradnarr sein. Wer aber dabei ist, sich ein neues Kettenblatt zu zulegen, der sollte sich überlegen, ob er nicht gleichzeitig ein leicht gängiges Tretlager dazu ersteht. Wenn dieses nicht leichtläufig ist, dann zieht es nur unnötig Energie ab.

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