DHV: Marihuana wird in Deutschland stark verstreckt




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Drogen werden oft dadurch gefährlich, dass sie nicht rein sind

DHV: Marihuana wird in Deutschland stark verstreckt
Nicht verstrecktes Marihuana

Der DHV ist der deutsche Hanfverband, es handelt sich hierbei um die größte Lobbyistengruppe für die Legalisierung von Cannabis mit bezahlten Arbeitsstellen in Deutschland: Es handelt sich um zwei nicht volle Stellen. Zu mehr Widerstand scheinen deutsche Kiffer nicht in der Lage zu sein, obwohl es ca. vier Millionen deutsche Kiffer gibt. Der "DHV" verfolgt alles rund um den Hanf und ab 2007 fiel es dem DHV auf, dass nicht mehr nur Haschisch oft verstreckt ist, auch Marihuana ist immer häufiger verunreinigt. Der Höhepunkt war dann das mit Blei und Quecksilber verstreckte Marihuana im Leipziger Raum und in Bayern. Mehrere Kiffer mussten sich deswegen in Behandlung begeben und müssen zum Teil für den Rest ihres Lebens starke Medikamente nehmen. Trotz dessen, dass es sich hierbei um einen riesengroßen Skandal handelt, blieben die Medien weitgehend ruhig. Der "deutsche Hanfverband" sah sich zum Handeln gezwungen und hat Anfang 2010 einen Streckmittelmelder eingerichtet. Hier können Betroffene ihre Erfahrungen mit verstreckten Marihuana schildern. Nach ca. fünf Monaten haben sich hier 700 Berichte angesammelt die über Verunreinigungen im Marihuana berichten. Etwas anderes als verunreinigtes Marihuana sei regional kaum noch zu erwerben.

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Wer Drogen nimmt ist selber Schuld?

Die meisten Berichte beim Streckmittelmelder lassen auf Brix schließen. Es handelt sich um ein Zucker-, Hormone- Plastikgemisch. Dieses ist flüssig und nach der Ernte wird das Marihuana in dieser Lösung getaucht um es dann zu trocknen. Das Brix trocknet an und sieht nun aus, wie die Marihuanablüte. Die Verunreinigung ist sehr schwer zu erkennen. Es gibt aber Berichte von erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In Horb berichten Betroffene von immer wieder aufkommenden Übelkeitsattacken, Demenz und Verwirrtheit sowie Genitalschmerzen. Diese Symptome sind nach dem Konsum von verunreinigtem Marihuana aufgetreten und sind definitiv nicht auf Marihuana sondern auf das Streckmittel Brix zurück zu führen. Trotz dessen, dass der Konsum bereits seit einem halben Jahr eingestellt ist, treten die Nachwirkungen noch immer auf. Es sollen angebliche hunderte Kiffer in Horb betroffen sein. Fast kein Kiffer traut sich mit diesen Geschichten an die Öffentlichkeit und wenn sie zu einem Arzt gehen werden sie nicht mehr ernst genommen sobald sie erklären, gekifft zu haben. Das Problem wird schlichtweg ignoriert obwohl es deutschlandweit auftritt, dieses beweist der Streckmittelmelder. Die Wirkung des Streckmittels Brix ist bislang nicht untersucht worden, sie wird aber auf jeden Fall deutlich schlimmer sein als die Wirkung vom Marihuana. Eventuell werden die Kliniken in zehn oder 20 Jahren mit Lungenkranken überlaufen sein, das kann heute noch keiner sagen.

Wer Drogen nimmt ist selber Schuld? Dann sind auch all die Amis selber Schuld, die während der Alkohol Prohibition dennoch weiter getrunken haben. Sie hätten mit dem Trinken aufhören können. Dennoch tranken sie schwarz gebrannten Schnaps und haben sich dem Risiko der Blindheit oder des Todes ausgesetzt. In Russland wird derzeit viel schwarz gebrannt, die Russen wollen Kosten sparen. Die Folge ist, dass viele Russen blind werden oder sogar sterben. Wer Drogen nimmt ist selber Schuld? Das ist bekannt aber deswegen wird damit keiner aufhören. Rauchen ist sogar sehr tödlich und dennoch wird kaum weniger geraucht als früher.

Tabak ist schädlicher als Marihuana, aber legal?

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Was sollte unsere Politik gegen das mit Brix verstreckte Marihuana machen?

Die effektivste Lösung wäre natürlich das Marihuana zu legalisieren, um den Markt kontrollieren zu können. Lebensmittel werden staatlichen Kontrollen unterzogen. Das könnte für Marihuana und Haschisch ebenfalls sein wenn Cannabis legalisiert werden würde. Verstreckte Ware würde augenblicklich verschwinden und die Leute würden legal ihre Hanfdrogen kaufen. Diese wären kontrolliert und somit rein. Demnach würden keine schädlichen Streckstoffe geraucht werden, die gefährlicher als die eigentliche Droge sind. Wer sowieso kifft würde sich nicht unnötig durch seinen Drogenkonsum gefährden. Andere Leute würden dennoch nicht mit dem Kiffen beginnen. Dieses beweist Holland: Hier wird weniger gekifft als in Deutschland und das obwohl der Zugang zum Cannabis legal ist.

Unsere Politiker der CDU, der SPD und FDP wollen Cannabis aber zurzeit nicht legalisieren oder entkriminalisieren. Daran wird sich vermutlich in den nächsten Jahren nichts ändern und die Grünen und die Linkspartei werden sich nicht gegen eine ablehnende Mehrheit durchsetzen können. Deswegen fordert der DHV umgehend den Anbau von Marihuana zum Eigenbedarf zu legalisieren. Es würde genügen den Anbau von bis zu fünf Pflanzen nicht mehr zu ahnden. Dieses wäre eine sinnvolle Maßnahme für alle, die die Möglichkeit und das Geschick zum Eigenanbau haben. Allen anderen wäre nicht geholfen, sie müssten weiter verunreinigtes Marihuana rauchen. Nur weil es gefährlich ist Drogen zu konsumieren hört deswegen noch lange keiner damit auf, man siehe die Raucher. Aber auch darauf wollen sich unsere Drogenbeauftragten in Berlin nicht einlassen. Sabine Bätzing hat es sogar so formuliert, dass allein eine Warnung vor verstreckten Marihuana bereits eine unerwünschte Konsumentenberatung wäre die aussagen würde, dass das Kiffen an sich nicht sonderlich gefährlich wäre. Das ist es in der Tat nicht, die Streckstoffe sind weitaus gefährlicher. Wenn jedoch reines Heroin verkauft wird, dann werden die Junks umgehend gewarnt, verharmlost man damit nun nicht den Konsum von weniger reinem Heroin? Frau Bätzing ist für die Beantwortung dieser Frage nicht mehr Zuständig aber auch ihre Nachfolgerin wird sich dazu nicht konkret äußern wollen. Es sollte von unseren Spitzenpolitikern mehr Kompetenz erwartet werden.

Was wird aus den Kiffern, die mit Brix verstrecktes Marihuana rauchen?

All diese Kiffer bleiben sich selber überlassen. Sie haben jederzeit die Möglichkeit ihren somit gefährlichen Marihuanakonsum einzustellen. Wenn sie es nicht machen und dadurch gesundheitliche Folgeschäden haben sind sie oder eher unsere ganze Gesellschaft selber Schuld. All diese Kiffer werden dann zu ihrem Arzt oder in ein Krankenhaus gehen und medizinische Versorgung wegen der Folgeschäden der Streckmittel brauchen. Das kann unter Umständen Unsummen kosten und das führt zu steigenden Versicherungsbeiträgen. Diese Beiträge werden von jedem Bürger in Deutschland gezahlt und somit schaden die Kiffer nicht mehr nur sich selber, sie schaden der ganzen Gesellschaft als Antwort darauf, dass das Kiffen nicht legal ist und deswegen verstrecktes Material geraucht wird. Demnach ist die Gesellschaft selber schuld, dass sie den Kiffern das Kiffen verbietet und hat es auch nicht anders verdient als in zehn oder 20 Jahren für die Folgeschäden zu bezahlen. Viel Spaß dabei!

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Ich bin Robert Brungert und meine Homepage ist hanftube.jimdo.com
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Website zum Thema:
Hanftube

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