Die adlige polnische Familie Aksamitowski, Wappen Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa).




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Die adlige polnische Familie Aksamitowski, Wappen Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa).

Die adlige polnische Familie Aksamitowski, Wappen Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa).
Gryf

Die adlige polnische Familie Aksamitowski, Wappen Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa).

Aksamitowski, Wappen Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa), genannt auch Axamitowski. Die Familie kommt aus dem alten Adel des Landes Lomza, wo sie im sechzehnten Jahrhundert das Dorf Aksamity erbte. Diese bewiesen den Adel im Königreich Polen im Jahre 1839 und 1842. Jan, Burggraf von Warschau 1726, zuerst in Podolien angesiedelt. Ignatius, Schatzmeister von Latyczowski 1774, 1782, Jäger von Podolski, Mitglied des Parlaments von 1764.

Aksamitowski Vincent (1760-1828), Sohn von Ignatius und Thekla Witte, Kron Artillerie-Hauptmann im Jahre 1792 der polnischen Armee, ein Teilnehmer des Aufstands von 1794, Pol. Legion Oberst 1797, Brigadegeneral im Jahr 1806, Gouverneur der Stadt im Jahre 1806, Armee Divisions General des Herzogtums Warschau, wurde mit dem Orden der Ehrenlegion im Jahre 1807 ausgezeichnet. Geboren in Nagórzanach k / Podilskyi, verstorben in Warschau; erste Frau Vincenza de Stopani,, geschieden, Kinder: August, zweite Frau, Anna Jaksza. Quelle: Pul. I 1-2; PSB I 39-40.

Wappenbeschreibung.

Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa). In rotem Felde ein silberner, goldbewehrter, nach links gekehrter, aufrechter, die Vorderpranken spreizender Greif; Helm¬schmuck: ein mit Kopf, Hals und erhobenen Flügeln, aber die Klauen verdeckt lassender, aufwachsender Greif, einem goldenen, aus der Krone aufsteigenden Jagdhorn (Elefantenrüssel) links zugewendet. Über den Ursprung kann folgendes gelten: Leszek III., Fürst von Polen, 805 15, hatte 14 Söhne, von denen der älteste Popiel zu seinem Nach¬folger in der Regierung bestimmt war; den übrigen Söhnen sicherte Leszek noch bei Lebzeiten besondere Teile des weiten Reiches zu, nachdem er sie vorher durch Schwur verpflichtet hatte, die Oberhoheit Popiel nicht streitig zu machen, ihm zur Sicherung der Freiheit (swoboda) des Landes jederzeit Heeresfolge zu leisten. Von diesen Söhnen er¬hielten Barnim und Bogdal das Land Pommern, Kazimierz und Wladyslaw, das Land Kassuben, Wratystaw, die Insel Rügen, Przybystaw, Cieszymierz und Otto, die Lausitz, Przemyslaw, Ziemowit und Zemornyst, das Land Brandenburg, Jaxa mit einem anderen Bruder, das Meissner Land, auch Serbien genannt. Allen diesen Söhnen gab Leszek einen Greif zur Kriegsfahne.
Die Lechiten führten ursprüng¬lich einen jungen Stier auf ihrer Kriegsfahne, nahmen erst um 550 den weißen Adler als Reichsfahne an. Die Vereinigung beider Tierbilder zu einer Figur hat die Gestalt des Greif entstehen lassen; es ist also der obere Teil dieses fabelhaften Tieres der obere Teil eines Adlers, der untere Teil aber die hintere Hälfte eines Stiers; es ist also die Darstellung des Greif mit Adlerfängen auch an den Hinterfüßen, oder halb als Löwe wohl keine richtige. Die Bedeutung dieser zusammen¬gesetzten Figur war wohl die, dass der Stier die Zusammengehörigkeit der Brüder andeuten sollte, der Adler aber, dass sie unter der Ober¬hoheit des den Adler führenden regierenden Fürsten stehen und auch verbleiben sollten. Dieses Wappen wird auch Swoboda genannt wegen der freiheitlichen Rechte, die den Brüdern verliehen waren, aber auch wegen ihrer Pflicht der Freiheit des ganzen Landes zu dienen. Die Nachkommen des Jaxa, die von den Deutschen hart be¬drängt wurden und denselben tributpflichtig werden sollten, kehrten um 900 etwa nach Polen zurück, die Rechte auf ihr Land an den Herzog von Polen zurückgebend, wofür sie von diesem Güter im Krakauischen und in Schlesien erhielten. Nach ihnen wurde ihr Wappen auch wohl iaxa, dann nach dem Wappenbilde zuletzt Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa) genannt. Dieses Wappen führen die:
Ankowski, Axarnitowski, Babowski, Bakowski, Bawolowski, Belicki, Bielicki, Bieniaiewski, Bobowski, Böbr, Bobrinski, Bobrowicz, Branicki, Brzezinski, Brzezinicki, Burzynski, Butowd, Bykowski, Cedro, Cedrowski, Chamiec, Chamski, Charzewski, Chroniowski, Chronowski, Chycki, Ciepielowski, Czaykowski, Debinski, Dobek, Domaradzki, Gebski, Getkin, Giedzinski, Gladysz, Golabek, Grodzicki, Gryf (Swoboda, Świeboda, auch Jaxa)fin, Gumieniecki, Gunther, Gustkowski, Hromyka, Hronowski, Ilsinger, Izyron, Jarken, Jaworski, Jaxa, Kanski, Kawecki, Kepski, Kijehski, Kilski, Kleszczynski, Kobr, Kolaczkowski, Komornicki, Komorowski, Konarski, Kosmynowski, Kossowicz, Kowalewski, Krobanowski, Krukowski, Krynicki, Krzeczewicz, Krzeszowicki, Krzeszowski, Krzyszewski, Kwiatkowicz, Kwiatkowski, Kwiecinski, Latoszynski, Lechowicz, Lesniowolski, Lesniowski, Lipowski, Loboowski, Luzenski, Lotwiszynski, Lowczowski, Lupinski, Makolski, Makowski, Maleszowski, Malachowski, Marcinkowski, Micherowski, Michowski, Mielecki, Mikolajewski, Mikoszek, Milecki, Mirzowski, Molenda, Myrzowski, Nakwaski, Nasiechowski, Nast, Neczwojewicz, Nieklewicz, Noskowski, Odorski, Ossowski, Ostrowski, Otwinowski, Paciorkowski, Panterewicz, Papuski, Pobiedzinski, Podegrodski, Poylios, Prochanski, Radlinski, Ronikier, Rotarski, Rotaryusz, Rozen, Roznowski, Sierakowski Skrzyszowski, Stanislawski, Stojowski, Stroniowski, Strzeszkowski, Studzienski, Swiatopek, Szczepanowski, Szczukowski, Treszka, Trojecki, Trzeciecki, Turski, Ujejski, Ulkowski, Wierzbicki, Wiktorowski, Wilkowski, Wolski, Zajezierski, Zakrzewski, Zamiechowski, Zamierowski, Zaporski, Zeromski, Znamirowski, Zukowski.
Es führen die Kepski in rot silbern geteiltem Felde den Greif mit gewechselten Farben, als Helmschmuck den Greif wachsend ohne Jagdhorn; die llsinger: in blau golden geteiltem Schilde den Greif mit gewechselten Farben; als Helmschmuck: den Greif golden, halb wachsend, zwischen zwei Elefantenrüsseln, je golden schwarz und blau golden geteilt.

Copyright 2012 by Werner Zurek. Bildquellen: (GNU Wikipedia).

Bildquelle: Source  This vector image was created with Inkscape by Bastianowa (Bastiana) based on English Wikipedia. Author Tadeusz Gajl – projejt graficzny. Bastianow (Bastian) – wersja wektorowa. 

 

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