Die besten Allnet-Flats: Was zu beachten ist




Platz #12 in Telekommunikation, #1440 insgesamt
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Die besten Allnet-Flats: Was zu beachten ist

2010 stellte der eigentlich branchenfremde DSL-Anbieter 1&1 mit der Allnet-Flat einen nahezu revolutionären Mobilfunktarif vor. Überraschend war weniger die Möglichkeit, ohne Zusatzkosten in alle Netze telefonieren zu können, sondern der Preis. Hatten sich die Mobilfunkanbieter ähnliche Leistungen in den Jahren zuvor fürstlich bezahlen lassen, erhielten 1&1-Kunden die Lizenz zum Dauertelefonieren schon für knapp 30 Euro im Monat - kombiniert mit einer Internetflatrate, die den Tarif besonders für Smartphone-Nutzer interessant machte.

Nebenkosten bei der Allnet-Flat vergleichen

Dieses Beispiel hat Schule gemacht. Mittlerweile bieten dutzende Discounter ähnliche Tarife an und haben die Preise weiter sinken lassen. Allnet-Flats sind heute schon für unter 20 Euro zu haben, das Internet ist nach wie vor inklusive. Identisch sind die Angebote allerdings nur auf den ersten Blick, denn häufig versteckt sich der Teufel im Detail.

Werden Telefonie- und Internetflats in der Regel zu nahezu identischen Preisen offeriert, fallen für Zusatzleistungen wie SMS-Flats oder zusätzliches Surfvolumen völlig unterschiedliche Kosten an. Während beispielsweise der optionale Pauschaltarif für Kurznachrichten bei einigen Anbietern schon für 5 Euro zu haben ist, verlangen andere Discounter bis zu 13 Euro für die gleiche Leistung. Dass die Zusatzoptionen dabei teils mit und ohne feste Laufzeit angeboten werden, sollte bei der Wahl der besten Allnet-Flat ebenfalls beachtet werden.

Die Netzabdeckung berücksichtigen

Ob sich die Allnet-Flat eines Anbieters tatsächlich eignet, ist außerdem vom Netz abhängig, da es hier teils deutliche Unterschiede bei der Versorgung gibt. Während Partner von Vodafone und Telekom ihre Kunden mit einem nahezu lückenlosen Funknetz versorgen können, kann es bei o2 und E-Plus vor allem in ländlichen Regionen bei der Nutzung von Datendiensten zu Problemen kommen. Um keine unangenehmen Überraschungen zu erleben, sollte man sich deshalb vor der Buchung der Allnet-Flat beim Anbieter über die Netzabdeckung informieren.

Wer sich unsicher ist, kann es alternativ auf einen Test ankommen lassen. Die meisten Provider bieten ihre Flats für einen geringen Aufpreis auch ohne feste Vertragslaufzeit an, sodass man bereits nach einem Monat kündigen oder in eine günstigere Variante wechseln kann.