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Wer auf der Suche nach neuen Sportsocken ist, hat die Qual der Wahl. Für jede Sportart gibt es unzählige Modelle von verschiedensten Marken und Herstllern. Was aber macht gute Sportsocken aus und worauf muss man sich beim Kauf achten?

Die feinen Unterschiede bei Sportsocken

Sportsocken existieren in den ausgefallensten Ausführungen und Formen. Je nach Sportrichtung sind die Bedürfnisse anders, weshalb die dafür benutzten Sportkleider entsprechend den Wünschen gewählt werden. Ein origineller Trend, welcher sich vornehmlich im Laufsport durchsetzt sind Kompressionss-Socken. Aber auch bei Radfahrer, Fussballer und Wintersportler sind die wirksamen Socken beliebt. Wer jetzt denkt, es handle sich dabei um gewöhnliche Kompressionsstrümpfe, hat sich getäuscht. Hochspezifische Sportsocken mit unzähligen Details für jede Sportart sind heute die Norm.

Der Unterschied zu handelsüblichen Sportsocken

Funktionieren tun die Kompressions-Sportsocken genau wie auch die medizinischen Exemplare. Das Gewebe wird zusammengedrückt, der Venendurchmesser verringert sich und der Blutfluss wird beschleunigt.Wer jetzt 25% mehr Leistung erwartet wird vom Ergebnis enttäuscht sein, denn bei den wirksamen Socken geht es nicht nur um die Leistung.

Die Vorteile von komprimierenden Sportsocken sind z.B. die Reduktion von Muskelverletzungen. Durch den stabilisierenden Effekt der Kompression wird der Muskel vor Schlägen und Vibrationen geschützt. Aber auch die Regeneration ist aufgrund der besseren Blutzirkulation beschleunigt. So können die Trainingsintervalle verkürzt werden, ohne dass Beschwerden oder Muskelkater auftreten. Auch wenn es dazu noch wenig Daten gibt, kann davon ausgegangen werden, dass sich die Kompression auch auf das Durchhaltevermögen auswirkt. Die Sportsocken sorgen für einen erhöhten arteriellen Zufluss, was auch mehr Sauerstoff für den Muskel bedeutet.

Sind übliche Kompressionsstrümpfe ebenfalls geeignet?

Konventionelle Kompressionsstrümpfe können an und für im Sport eingesetzt werden, bieten dabei jedoch einige Nachteile. Im Gegensatz zu Sportsocken rutschen sie eher runter, bieten keine Dämpfungszone und sind weniger strapazierfähig. Speziell Läufer stellen sehr hohe Erwarungen an die Laufkleidung. Details differenzieren gute Kompressions-Sportsocken von standard Produkten. Nicht nur der Spitzensportler, gleichsam der Freizeitläufer kann davon einen Nutzen ziehen. Hier nur einige der Details, welche heute als "Standard" genommen werden können:

  • Absorbtionszone: Um Aufschläge zu reduzieren wird der Sohlenbereich von Sportsocken aus federndem Garn gestrickt und weist meist einen grösseren Durchmesser auf. Die Sportsocken ersetzen natürlich keine Laufschuhe.
  • Zehen-schohn-Bereich: Beim Laufen wird die Zehenpartie hohen Kräften ausgesetzt. Damit sich keine Reizungserscheinungen zeigen, soll diese Zone anatomisch gestrickt sein. Zudem ist die Zehennaht bei den meisten Sportsocken gekettelt und damit nicht mehr spürbar.
  • Achillessehnenschutz: Häufig reiben Schuhe an der Achillessehne, sogar Entzündungen sind möglich, welche das Laufen verbietet. Eine ausreichende Polsterung beugt dieses Krankheitsbild vor. Auch Trecking- oder Wandersocken sollten damit ausgestattet sein.
  • Einige Sportsocken weisen eine Wadenzone mit hoher Steiffigkeit auf. Diese sorgt bei Bewegung für eine Massagewirkung und untersützt die ohnehin bessere Durchblutung.

Mehr Informationen zum Thema findet Ihr auf dem Blog Kompressionsstrümpfe Sport.