Die Natotruppen lassen den Afghanen ihr Opium




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Die Taktik der Zerstörung der Mohnfelder wurde aufgegeben

Die Natotruppen lassen den Afghanen ihr Opium
Nur noch anritzen und Opium gewinnen

Seit dem 11 September 2001 befinden sich die USA im Krieg gegen den Terrorismus der Taliban in Afghanistan und auf der ganzen Welt. Als die Taliban Afghanistan unter Kontrolle hatten haben sie einfach alle Mohnbauern umgebracht die noch Schlafmohn anbauen. Das hatte den Erfolg, dass kein Mohn mehr angebaut wurde. Mit der Invasion der Natotruppen in Afghanistan hat sich diese Taliban Strategie umgekehrt. Die Bauern sollen nun Schlafmohn anbauen und Abgaben aus den Gewinnen an die Taliban leisten. Dieses führt dazu, dass inzwischen 90% des illegalen Opiums in Afghanistan produziert wird. Die Natotruppen verzeichnen zwar den Erfolg, dass sie den Opiumanbau in den gesicherten Gebieten zurück drängen können. Viele Gebiete befinden sich aber weiterhin unter der Kontrolle der Taliban oder sind nicht wirklich gesichert. Hier wird nun Opium produziert. 1,5 Millionen Afghanen leben direkt vom Mohnanbau und weitere Afghanen leben vom Handel. Die Taliban finanziert sich aus diesem Opiumhandel und tätigt damit die Ausgaben für den Terrorismus. Deswegen war es in diesem Krieg die Natotaktik, die Mohnfelder zu vernichten und gegen Opiumproduzenten und Opiumhändler vor zu gehen.

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Foto: Romana Schaile/pixelio.de

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Die Folgen des Krieges gegen Schalfmohn und Opium

Der Schlafmohnanbau ist für 1,5 Millionen Menschen in Afghanistan die Lebensgrundlage. Sie verdienen mit Opium dreimal mehr als mit Weizen. Schlafmohn eignet sich sehr gut für das Klima in Afghanistan. Die Natotruppen sind nun intensiv gegen den Mohnanbau vorgegangen und haben damit folglich tausende Existenzen vernichtet. Was aber fühlen und machen diese Opiumbauern? Diese Opiumbauern empfinden Hass gegen die Natotruppen, die ihre Mohnfelder zerstören. Sie hassen nun den Westen, der ihnen die Existenz nimmt. Tausende dieser Mohnbauern sind zu den Taliban über gelaufen um nun gegen die Natotruppen zu kämpfen. Der Schlafmohnanbau konnte aber nicht wesentlich gemindert werden aber tausende Opiumbauern sind der Armee der Taliban beigetreten. Somit hatte der Kampf gegen den Schlafmohn eigentlich garkeinen Erfolg da nicht weniger Opium produziert wurde und somit dieselben Abgaben an die Taliban entrichtet wurden. Aber diese konnten ihre Truppen weiter aufbauen. Der Kampf gegen die Taliban konnte mit dieser Taktik somit nicht gelingen da diese nicht weniger Geld verdienten aber mehr Rekruten anwerben konnten.

Ein anderes Problem des Kampfes gegen den Mohn findet sich darin, dass die bedeutenden Personen in Afghanistan oft sehr gut am Opiumhandel verdienen. Die Stammesfürsten haben oft riesige Mohnfelder. Diese Stammesfürsten unterhalten ihre eigenen Truppen und haben bedeutenden Einfluss. In Afghanistan gibt es viele kleine private Armeen und deren Befehlshaber finanzieren sich oft durch den Opiumhandel. Wenn die Nato nun gegen den Opiumhandel und sogar gegen diese Kriegsherren in Afghanistan vorgeht, dann schafft sie sich lediglich Feinde. Diese Kriegsfürsten werden dann eher die Taliban mit ihren Truppen und mit ihrem Geld unterstützen. Die Nato steht aber nicht stabil genug, um gegen die Taliban, gegen die Stammesfürsten und gegen die gesamte Bevölkerung in Afghanistan zu kämpfen. Überall können Terroristen auftauchen und Attentate verüben. Besonders gegen Selbstmordattentäter fehlt es Kontermöglichkeiten. Die Natotruppen waren somit nicht nur nicht mehr in der Lage die Bevölkerung zu schützen, sie haben sich auch selber nicht mehr hinreichend gegen die Taliban schützen können.

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Die neue Taktik: Lasst den Afghanen den Schlafmohn und das Opium

Der Jahrelange Kampf gegen den Mohn hat nun zu der Einsicht geführt, dass diese Taktik nicht nur nicht aufgeht sondern in einen gravierenden Nachteil umschlägt. Die Natotruppen sollen die Freundschaft der Afghanen gewinnen und diese beschützen. Das geht nicht, wenn die Truppen den Menschen ihre Lebensgrundlage nehmen. Somit wurde diese Politik 2009 eingestellt und der Mohnanbau sowie der Opiumhandel werden nun ignoriert. Dieses bedeutet, dass die Bauern Mohn anbauen um daraus Opium zu gewinnen. Zehn Prozent ihrer Gewinne führen sie an die Taliban ab und finanzieren diese damit. Die afghanische Regierung bemängelt diese Vorgehensweise auf das Schärfste. Die Taliban werden finanziert und werden der Nato in den Rücken fallen. Die afghanische Regierung sieht aber nicht das Faktum, dass die Situation sich zu zuvor nicht im Geringsten gewandelt hat. Auch vorher wurde genau soviel Mohn angebaut, es wurden dieselben Abgaben geleistet.

Die Natotruppen machen natürlich nicht gerne alle Augen gegenüber dem Opiumhandel zu. Aber selbst Großhändler werden nun toleriert, da es sich hierbei immer um die einflussreichen Bürger in den Provinzen handelt. Die Nato wünscht diese Personen auf ihrer Seite und kann das nur dann erreichen, wenn sie sich bei diesen Leuten nicht unbeliebt macht. Somit werden also doch beide Augen zugekniffen um nichts mehr zu sehen. Es gibt aber Stimmen in den Natoreihen, die nun die gesamte Opiumernte aufkaufen und vernichten wollen. Diese Stimmen wollen das Opium dem Weltmarkt entziehen. Sie haben aber einen Feldversuch der Engländer vergessen. Diese haben bereits in der Vergangenheit in einer Region die Opiumernte aufgekauft um diese zu vernichten. Im nächsten Jahr haben die Bauern dann mehr als das doppelte an Mohn angebaut, ihnen waren die Gewinne sicher. Somit brachen die Briten diesen Feldversuch ab und die Situation normalisierte sich wieder. Es wird somit auch nicht gelingen die Opiumernte auf zu kaufen, es wird lediglich mehr Mohn produziert, die Preise werden durch den Aufkauf steigen und der Weltmarkt wird dennoch versorgt werden.

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Der Versuch die Schlafmohnbauern zur Legalität zu bewegen

Es ist nicht so. dass die Nato den Bauern tatenlos dabei zusieht, wie diese Schlafmohn anbauen. Es wird etwas gemacht. Die Bauern werden dazu ermutigt Getreide anzubauen. Um den Bauern einen Anreiz zu bieten verteilt die Nato kostenloses Saatgut an die Bauern. Jedoch sind auch die Taliban nicht untätig. Auf die Ausgabestellen für Saatgut werden blutige Anschläge verübt und die Bauern haben Angst sich ihr Saatgut abzuholen. Die Taliban übt aber noch keinen direkten Druck auf die Bauern aus, wäre dazu aber durchaus in der Lage. Die Natotruppen können nicht für die Sicherheit aller Bauern garantieren, wenn diese Weizen anbauen. Wenn die Taliban bei Nacht kommt und dann Rache an den Bauern nimmt ist die Nato machtlos. Selbst wenn die Natoprogramme mit dem Verteilen von Saatgut fruchten sitzt die Taliban leider immer noch am längeren Hebel und kann die Bauern zum Opiumanbau zwingen. Die Nato kann vielleicht gegen mächtige Armeen kämpfen aber in einem Guerillakrieg sind die Natotruppen leider sehr schwach.

Gute Artikel:
Durch die GEZ genötigt
Hanf legalisieren mit dem DHV
GEZ Gebühren sind illegal

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Nachtrag:


Es gibt das Gerücht, dass die USA intensiv an Biowaffen forschen, die sie gegen Drogenpflanzen einsetzen wollen. In Kolumbien sollte eine dieser Biowaffen gegen Koka eingesetzt werden, es kam jedoch aufgrund des kolumbischen Wiederstands nicht dazu. Immerhin sind diese Biowaffen unberechenbar und können auch andere Feldfrüchte befallen. Im schlimmsten Fall breiten sie sich unkontrollierbar auf andere Länder oder gar Kontinente aus und vernichten auch hier ganze Ernten. Es stellt sich einfach die Frage, was alles passieren könnte. Es stellt sich die Frage, ob man dieses Risiko eingehen könnte, um die Drogenpflanze zu zerstören. Würde das überhaupt etwas bringen, wenn es genügend Chemieküchen gibt, die Drogen herstellen können? Unter Umständen würden nicht weniger Drogen auf den Markt fließen, es könnten dann allerdings Drogen sein, die noch gefährlicher sind. Die Frage, in wie weit ein Einsatz von Biowaffen gegen Drogenpflanzen einen positiven Nutzen für die Gesellschaft bedingen könnte, ist einfach nicht zu klären, da von diesen Biowaffen eine unberechenbare Gefahr ausgeht und man nicht weiß, wie sich die Drogenmärkte verhalten werden. Mit Pech schießt man sich nur ins Knie und hat ansonsten gar nicht erreicht.

Zumindest musste den Afghanen in den letzen Jahren auffallen, dass in den durch die Nato kontrollierten Regionen eine Missernte festzustellen war, die es bei den Taliban nicht gab. Man war nun recht skeptisch und es kamen Vermutungen auf, dass die USA doch eine dieser Biowaffen im Feldversuch getestet haben. Es handelt sich dabei allerdings nur um Vermutungen, die frei in der Luft schweben. Den USA muss jedoch zugestanden werden, dass sie durchaus skrupellos genug sind, um diese Biowaffen trotz aller Gefahren einzusetzen. Das hätten sie nämlich gemacht wenn Kolumbien sich nicht gewehrt hätte.

Aber eine andere Frage: Was würde denn passieren, wenn die USA den Mohnanbau in Afghanistan zurück drängen könnten? Das sollte jedem klar sein: Der Mohn wächst auch in anderen Regionen der Erde. Die Mafia würde ausweichen und ihn irgendwo anders anbauen lassen. Es lässt sich einfach zu viel Geld damit verdienen, als dass man ihn nicht irgendwo kultivieren würde. Und selbst wenn der Mohnanbau zurück ginge, im gleichen Maße würde die Produktion von chemischen Drogen zunehmen. Die Drogenfreaks schlucken zur Not auch Rattengift, wenn es nichts anderes gibt. Sie werden jedoch nicht damit aufhören, Drogen zu nehmen. Sie werden jeden erdenklichen Preis bezahlen, sie werden noch so giftige Substanzen schlucken, sie können am lebendigen Leib verfaulen, sie werden aber nicht zu Abstinenzlern.

Somit stellt sich einfach die Frage, welchen Sinn dieser Krieg gegen Drogen überhaupt haben soll, wenn durch ihn nicht weniger Drogen konsumiert werden. Eigentlich werden immer mehr Drogen konsumiert und das obwohl mit rabiaten Methoden gegen Produzenten, Dealer und Konsumenten vorgegangen wird. Es ist in einigen Ländern sogar so, dass mit aggressiverer Drogenpolitik mehr Drogen genommen werden, als in Ländern mit liberalerer Politik. So werden in Deutschland und Frankreich mehr Kiffer und Junks pro Kopf registriert als in Holland, wo ein geduldeter Vertrieb von Cannabis stattfindet. Das hart durchgreifende Russland wird geradezu von einer Heroinwelle überflutet. Wenn liberalere Gesetze weniger Drogenprobleme bedingen, dann müssten doch alle Drogenkrieger für diese liberalen Gesetze sein, da die Repression einfach bereits seit Jahrzehnten nicht funktioniert. Es mangelt den Entscheidungsträgern leider noch immer an dieser Erkenntnis, obwohl ihr Drogenkrieg ganz offensichtlich verloren ist!