Die Psychose, eine tueckische Krankheit




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Zuerst die schizophrene Psychose, dann die Depressionen

Die Psychose, eine tueckische Krankheit
Psychose, alle durcheinander schlucken!

Eine Psychose ist keine einfache Krankheit. Bei dieser Krankheit verändert sich die Wahrnehmung des Erkrankten sehr. Der Psychotiker hört nun Stimmen, leidet an einem Verfolgungswahn, leidet an Wahnvorstellungen und fühlt sich nicht mehr wohl. Die "Psychose" kann sich langsam immer weiter aufbauen, sie kann auch recht plötzlich auftreten. In vielen Fällen wird der Patient für unzurechnungsfähig erklärt, um in einweisen zu lassen. Viele Patienten sehen es aber auch ein, dass sie krank sind und gehen selber in die stationäre Therapie. Die betroffenen Psychotiker werden oft aus ihrem Arbeits- und Privatleben gerissen. Das Umfeld hat oft kein Verständnis oder nimmt keinerlei Rücksicht. Wer nicht mehr volle Leistung erbringt, wer Probleme hat, muss weichen. Die Psychose zerstört einem oft das ganze Leben und führt nicht selten zu einer dauerhaften Berentung. Dabei ist die Psychose aber nicht dauernd aktiv, man spricht dann von einem Schub. Ein Schub ist oft nach Wochen oder Monaten überstanden. Aber die Leistungsfähigkeit kommt nicht mehr zurück. Der Erkrankte ist einfach nicht mehr belastbar und kann nicht mehr einem geregelten Lebensunterhalt nachkommen. Ein zusätzliches Problem ist, dass der psychotische Schub oft aufhört, um dann in eine ausgewachsene Depression zu münden. Betroffene Psychotiker sitzen dann da und weinen oft ohne einen wirklichen Grund. Sie fühlen sich überfordert und sind zu nichts mehr in der Lage und brauchen Hilfe.

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Foto: Dr. Klaus Uwe Gerhardt/pixelio.de

Wer bekommt eine Psychose und was ist das?

Ungefähr ein Prozent der Bevölkerung hat die Veranlagung zu einer Psychose. Diese wird dann auch früher oder später ausbrechen. Das passiert oft wenn man um die 30 ist, es kann aber auch zuvor oder erst später passieren. Wer in seiner direkten Verwandtschaft Psychotiker hat, der hat gute Chancen ebenfalls an dieser Krankheit zu erkranken. Es muss aber nicht sein, kann aber. Es wird zwar vermutet, dass Kiffen einen psychotischen Schub auslösen kann, dieses ist wenn dann nur bei den dazu veranlagten der Fall. Ein normaler Mensch wird durch das Kiffen niemals an einer Psychose erkranken. Es gibt sogar Psychotiker, die mit THC therapiert werden. Eine Psychose führt oft zu einer Schizophrenie, es handelt sich um die typische schizophrene Psychose. Die betroffenen wissen über sich selbst nicht mehr, was sie alles machen oder können sich nicht mehr erklären, warum sie etwas gemacht haben. Diese Erkrankung mündet in dem Ungleichgewicht gewisser Hormone im Gehirn. Über Medikamente wird versucht dieses Ungleichgewicht auszugleichen. Eine schizophrene Psychose ist eine geistige Erkrankung, durch die allein man aber nicht schwachsinnig ist oder sich seiner nicht mehr bewusst wäre. Dieses kann aber in den Schüben teilweise so aussehen oder auch so sein. Diese psychische Erkrankung beeinträchtigt aber nicht allein den Geist sondern auch den Körper. Jemand in einem psychotischen Schub kann nicht mehr seiner Arbeit nachkommen und sollte in dieser Arbeit auf keinen Fall Verantwortung für die Sicherheit anderer haben. Diese Erkrankung führt die Menschen an den Rand ihrer Belastbarkeit. Es gibt Fälle, die es nicht realisieren wirklich krank zu sein und ihren Wahnvorstellungen nachkommen, so gut sie es können. Andere Menschen realisieren ihre Krankheit erzwungener maßen und leiden dadurch sogar noch stärker. Sie wissen nun, dass sie krank sind und es geht ihnen dabei nicht gut. Eine schizophrene Psychose wird von jedem Patienten anders wahrgenommen und ausgelebt. Während der Schübe der Psychose werden die Patienten oft entmündigt, da sie nicht mehr zurechnungsfähig sind. Wenn die Schübe aber überstanden sind, dann sind diese Menschen völlig klar und voll zurechnungsfähig. Viele Menschen, die eine Psychose durchlebt haben, haben auch ohne eine Arbeit ein geregeltes und erfülltes Leben, das sie genießen. Ein Psychotiker muss nicht jeden Tag seines Lebens leiden. Aber die Schübe können immer wieder auftreten und dann vergehen wieder Monate des Unwohlseins. Wer jemandem begegnet, der eine Psychose hatte sollte diesen Menschen bitte wie einen ganz normalen mündigen Menschen behandeln. Ein Psychotiker ist beeinträchtigt aber er ist nicht schwachsinnig.

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Starke Medikamente und ihre Nebenwirkungen

Wer an einem akuten Schub einer Psychose leidet wird meistens in eine Klinik überwiesen, um ihn auf Medikamente einzustellen. Es handelt sich dabei dann um sehr starke Neuroleptiker die nicht gerade ohne Nebenwirkungen arbeiten. Das Problem an diesen Medikamenten ist, dass sie gegen die Psychose nur unzureichend wirken und durch den Erkrankten die Nebenwirkungen so noch deutlicher wahrgenommen werden. Diese Medikamente können schlimmer als die eigentliche Psychose sein. Diese Medikamente können Suizid hervorrufen, besonders Haldolpatienten greifen zur Rasierklinge.

Haldol ist eines der härtesten Medikamente, das es gibt, es ist pures Gift. Wirklich alles ist angenehmer als dieses Medikament nehmen zu müssen und als Patient wird man alles tun, um es absetzen zu dürfen. Deswegen werden Psychotiker entmündigt, um sie gegen ihren Willen mit Haldol behandeln zu können. Wer Haldol nimmt wird als Geist aus seinem Körper verdrängt und ist nur noch ein Roboter. Dieses zeichnet sich auch durch die Motorik aus. Man läuft nur noch versteift und bekommt sogar erhebliche Krämpfe gegen die Akiniton gespritzt wird. Wer Haldol kriegt, kann nicht mehr ruhig sitzen und wird ununterbrochen von einer Unruhe getrieben.

Von den Psychose Patienten wird Zyprexa meistens sehr gut angenommen. Dieses Medikament ist für den Patienten sehr angenehm und steigert das Wohlbefinden. Leider steigert dieses Medikament auch den Appetit und führt somit zu Gewichtszunahmen um die 50 Kilogramm. Ein anderes sehr gut verträgliches Medikament ist Solian. Es hilft fast ohne Nebenwirkungen zu erzeugen. Leider sind dieses aber nicht die starken Medikamente, sie werden eingesetzt, wenn der Patient seinen Schub überwunden hat, sie sollen verhindern, dass es zu einem erneuten psychotischen Schub kommt.

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Was Psychotiker sich durch ihre Mitmenschen wünschen

Ein Psychotiker möchte gerne als vollwertiger Mensch in Hinblick auf seine geistigen Fähigkeiten behandelt werden. Ein Psychotiker erwartet etwas Rücksicht, wenn es ihm nicht so gut geht. Dann möchten Psychotiker sogar oft ihre Ruhe haben. Man sollte sich von den Betroffenen aber nicht völlig zurück ziehen, da diese dennoch gerne Kontakte zu anderen Menschen behalten möchten, besonders dann, wenn es ihnen wieder besser geht.

Ein Psychotiker erlebt sein Umfeld bewusst und merkt es, wenn die Leute ihn nicht für voll nehmen. Er wird das dann nicht gut finden und deswegen sollte man solch ein Verhalten nicht an den Tag legen. Der Psychotiker kann für seine Erkrankung nichts und muss damit leben, für immer. Das sollte ihm nicht noch erschwert werden.

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