Eheringe, die Geschichte
Ringe gibt es seit 21.000 Jahren

Sie als Eheringe zu nutzen ist vermutlich nicht die Grundidee von Ringen. Vermutlich dienten sie zum einem als Schmuck und zum anderen auch rituellen Zwecken oder der Verdeutlichung des Status. Ringe wurden aber auch als Tauschobjekte eingesetzt. Die ältesten gefundenen Ringe sind ca. 21.000 Jahre alt, sie bestehe aus Elfenbein von einem Mamut oder aus Knochen. Noch konnten die Menschen keine Metalle verarbeiten, sie lernten es aber schnell. Seit wann die Ringe auch als Eheringe eingesetzt werden lässt sich nicht genau klären. Zumindest benutzten die Ägypter und Römer bereits Eheringe, nur die römischen Frauen hatten diese zu tragen. Sie erklärten damit, dass sie vergeben sind, Männer können nicht schwanger werden und haben somit ihre Sonderrechte. Die römischen Eheringe waren meistens aus Eisen, sie bestätigten auch, dass die Mitgift erhalten wurde. Eheringe werden deswegen am Ringfinger getragen, da damals vermutet wurde, dass von diesem Finger eine Ader direkt zum Herzen, zum Zentrum der Liebe, geht. Die Trauringe wurden mit einer Gravur versehen, die die Bindung, oder auch Liebe, zum Ausdruck bringen sollte.
.
Foto: S.Hainz/pixelio.de
Für den schönsten Tag im Leben
Das Christentum übernimmt die Eheringe
Bereits im zweiten Jahrhundert vor Christus gibt es Ringe, die verschränkte Hände zeigen. Inwieweit sich das auf das Christentum auswirkte ist nicht erwiesen. Dieses nahm "Eheringe" bis ca. 850 nicht wirklich zur Kenntnis. Das änderte sich aber mit Papst Nicolaus. Dieser nahm als erste die Trauringe als Symbol in den christlichen Glauben auf. Der Ring hat keinen Anfang und kein Ende, er ist unendlich. So soll auch die Beziehung der Eheleute vor Gott unendlich sein und kein Ende haben. Die Eheringe konnten nun als Symbol eingesetzt werden, oft geschah es aber nicht. Erst im 13. Jahrhundert wurden die Eheringe zum festen Symbol für die Ehe vor Gott. Von nun an wurden Eheringe ausgetauscht, die meistens an den linken Ringfinger gesteckt werden. Es gibt aber auch Länder wie Deutschland und Österreich, in denen der rechte Ringfinger gewählt werden kann. Eheringe wurden zum festen Bestandteil des Trauritus der Christlichen Kirche. Die Beziehung vor Gott soll ewig halten. Die Trauringe werden nun von der Frau und dem Mann getragen. Beide sollen einander achten und nicht mehr fremd gehen. Somit geben beide Ehepartner durch die Eheringe öffentlich bekannt, dass sie bereits vergeben sind und nicht mehr zur Verfügung stehen. Jeder kann dieses mit einem Blick auf den Ringfinger sehen und weiß, dass er sich nicht einmal mehr bemühen muss. Dieses ist eine der wichtigsten Funktionen der Eheringe. Um die Eheringe zu vervollständigen werden sie mit einer Gravur versehen. Modern ist es hier den Namen des Partners sowie das Traujahr anzugeben. Aber auch Begriffe wie „Treue“ oder „Für immer“ kommen zum Einsatz. Somit werden die Trauringe Personifiziert.
Eine kleine Freude zwischendurch
Eheringe sind eher schlicht
Die Ehe ist für viele Menschen das wichtigste Ereignis überhaupt und kein Aufwand ist nun zu groß. Dennoch sind Eheringe in der Regel eher schlicht und nicht aufwändig. Es handelt sich oft um einen einfachen Metallring, der nach außen nicht einmal verziert wird. Es wird natürlich ein Edelmetall verwendet, Gold ist besonders beliebt. Eheringe sind vielleicht schlicht, sie sind aber aufgrund von dem Material noch lange nicht billig. Die Verarbeitung muss präzise erfolgen und die Gravur muss unbedingt leserlich und elegant sein. Es handelt sich immerhin um Eheringe, die über Jahrzehnte getragen werden sollen. Von allem Schmuck, den es gibt, sind die Trauringe am bedeutensten und das trotz ihrer Schlichtheit. Diese hat einen Vorteil: Ein eingefasster Stein könnte ausfallen. Ist dieser aber nicht vorhanden, dann kann es auch nicht passieren.
Eheringe trumpfen nicht mit ihrer Erscheinung, sondern mit ihrer Bedeutung auf. Die Trauringe symbolisieren die Gemeinsamkeit, sie werden von beiden Partnern ununterbrochen getragen. Eheringe tragen mit dazu bei, dass die Partner sich nicht vergessen und treu bleiben. Es ist ein unverzeihliches Missgeschick, den Ehering zu verlieren. Wem das passiert, der wird alles versuchen diesen wertvollen Ring wieder zu finden. Der Partner wird eine unangenehme Frage stellen: „Wieso hast du ihn überhaupt abgenommen?“ Wer trotz der Ehe fremdgeht nimmt den Ehering gerne ab, um seinen Status zu verheimlichen. Genau in dieser Situation können die Eheringe sehr schnell verloren werden. Als Trick können Eheringe natürlich auf den Mittelfinger geschoben werden. Es ist zwar nicht so angenehm, wenn die Eheringe nicht richtig passen aber immerhin weiß man, wo sie sind.
Zum Träumen
Ich geb Dich nie mehr her!: Ich lieb dich nämlich viel zu sehr
von: Sheepworld, Stefanie Rölz
Amazon Preis: EUR 4,95 (vom 13. Juli 2010)
100 Kleinigkeiten, die ich an dir liebe
von: Groh Verlag, Tine Sanders, Peter Lütke-Wissing
Amazon Preis: EUR 4,95 (vom 13. Juli 2010)
Global Labels G 46 900 WDW1 100 Polarfleecedecke, Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab? 130 x 170 cm
von: Global Labels
Amazon Preis: EUR 11,98 (vom 13. Juli 2010)
Die zehn Geheimnisse der Liebe
von: Nikol Verlags-GmbH, Adam Jackson
Amazon Preis: EUR 4,95 (vom 13. Juli 2010)
So lieb hab ich dich
von: Verlag Herder, Felicia Rose Querido
Amazon Preis: EUR 4,95 (vom 13. Juli 2010)
Auch heute dürfen Eheringe nicht fehlen
Wir leben in einer modernen Welt und alte Werte sind nicht mehr so wichtig. Viele verzichten auf eine kirchliche Trauung. Auf die Eheringe wird aber meistens nicht verzichtet. Auch wer nicht religiös ist wird die Eheringe dennoch nutzen um die Verbundenheit zum Partner zu symbolisieren. Jedem anderen kann direkt die Hand gezeigt werden, um zu verdeutlichen, dass man bereits vergeben ist. Die Trauringe werden wie zu einem Stück vom Partner, das immer bei einem ist. Selbst sehr moderne und liberale Menschen schätzen deswegen noch immer Eheringe und an diesem schönen Brauchtum wird sich so schnell nichts ändern. Selbst die Religion könnte sich ändern, auf Eheringe wird unsere Kultur bestimmt nicht mehr verzichten wollen.
Weitere Texte:
Poppen.de, die Erotikbörse
Fremdgehen, ein Kavaliersdelikt
Geile Intimrasur, was ist zu beachten?
Zur Unterhaltung:
Kostenlose Browsergames
Du weißt was? Dann schreib' was.
Pageballs ist eine neue Ratgeber und Spenden Community. Verdiene Geld über die Werbeeinnahmen der Seite oder spende deine Einnahmen wohltätigen Organisationen. Moderne Heimarbeit 2.0 und Online Marketing. Jeder kann mitmachen! zur Anmeldung















