Eierkartons wiederverwerten - Ideen und Tipps
Wie man Eierkartons wiederverwertet

In jedem Haushalt ist er zu finden: der Eierkarton. Es gibt ihn in groß und klein mit Platz für vier, sechs oder gar zehn Eier. Die weitverbreitete Angewohnheit, den Karton einfach wegzuwerfen, nachdem man ihn entleert hat, ist längst überholt und außerdem umweltschädigend. Wer den Eierkarton nicht zurückbringen möchte, dem sollen hier einige Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie man einen gewöhnlichen Eierkarton zu etwas Besonderem macht.
Basteln mit dem Eierkarton
Eierkartons wiederverwerten
Ein Eierkarton wird mit ein paar Handgriffen zu Raupen oder Schmetterlingen: Für die Herstellung einer Raupe wird der Deckel abgetrennt und der Karton längs in der Mitte durchgeschnitten. Nun bleibt eine Reihe von aneinanderhängenden Eiermulden übrig. Die Erhebungen werden mit Wasserfarbe oder Wachsstiften bunt angemalt, an der Vorderseite werden Pfeifenputzer als Fühler angebracht. Die Augen werden aufgezeichnet oder es werden lustige Wackelaugen angeklebt, schon ist die Raupe fertig. Mit an den Seiten angebrachten Seidenflügeln wird aus der Raupe auch schnell ein schöner Schmetterling.
Schnell wird ein Eierkarton auch zu einem schönen Blumenstrauß. Die einzelnen Mulden werden ausgeschnitten und in verschiedenen Farben angemalt. In die so entstandenen „Blüten“ werden unten kleine Löcher gebohrt. Durch diese steckt man nun grün bepinselte Schaschlikspieße und fertig ist die Blume.
Stehen sehr viele Eierkartons zur Verfügung, lässt sich auch ein ganzes Haus bauen. Die geschlossenen Eierkartons werden mit Tapetenkleister aufeinander geklebt und bilden so die Wände. Ein Loch für den Eingang und eines für das Fenster werden freigelassen. Als Dach wird eine Decke oder eine große Folie verwendet.
Basteln mit Eierschachteln
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Spielen mit dem Eierkarton
Eierkartons wiederverwerten
Einsatz finden können Eierkartons auch auf jedem (Kinder-)Geburtstag. Für das Spiel „Wandereierkarton“ benötigt man einen Eierkarton, einen Stuhl für jeden Teilnehmer und eine große Feder. Jeder setzt sich auf einen Stuhl und der erste klemmt sich den Eierkarton zwischen die Füße. Nun muss der Karton an den Nachbarn weitergegeben werden – dabei dürfen aber weder der Eierkarton noch die Füße den Boden berühren. Die Hände zur Hilfe zu nehmen ist ebenfalls nicht erlaubt. Hält der Nachbar den Karton sicher zwischen seinen Füßen, sagt er: „Ich hab ihn“ und übernimmt damit die Verantwortung für den Eierkarton. Sollte er den Eierkarton nun fallen lassen oder seine Füße nicht hochhalten können (das gilt nur solange der Karton zwischen seinen Füßen klemmt, sobald er diesen abgegeben hat, dürfen die Füße abgestellt werden) muss er sich in die Mitte setzen. Von dort hat er die Möglichkeit die anderen Spieler mit der Feder unter den Füßen zu kitzeln. Bringt er so einen anderen Spieler dazu, den Karton seinerseits fallen zu lassen, dann muss dieser stattdessen in die Mitte.
Stehen viele Eierkartons zur Verfügung, so sorgt das Spiel „Turmbau“ für großen Spaß. Es werden zwei Mannschaften gebildet. Zwischen einer Start- und einer Ziellinie liegt ein Haufen aus Eierkartons. Die Mannschaft, die beginnt, bildet eine Reihe hinter der Startlinie. Beim Anpfiff rennt der erste Spieler los, schnappt sich einen Eierkarton und platziert ihn auf der Ziellinie. Dann läuft er zurück zu seiner Mannschaft und klatscht den nächsten Spieler ab. Dieser muss nun den nächsten Karton so auf den ersten legen muss, dass daraus ein stabiler Turm entstehen kann. Jede Mannschaft hat eine Minute Zeit. Sollte der Turm umfallen, so werden die heruntergefallenen Kartons von einem Helfer zurück auf den Haufen gelegt. Der unterste Karton bleibt immer stehen. Gewonnen hat die Mannschaft, die es schafft, die meisten Kartons übereinander zu stapeln.
Der Eierkarton als Gartenhelfer
Eierkartons wiederverwerten
Eierkartons eignen sich außerdem wunderbar zum Pflanzen von Saatgut. Man braucht dazu nur einen Eierkarton, einen Plastikbeutel (der um den Karton passt), Blumenerde und Samen. Der Deckel wird vom Karton abgetrennt. In die einzelnen Mulden wird Erde gefüllt und die Samen werden vorsichtig hineingedrückt. Auf die Erde gibt man nun etwas Wasser. Damit der Karton nicht anfängt zu schimmeln, sollten die Samen ab und zu mit etwas Kamillentee gegossen werden – der Tee fördert die Keimung und beugt Pilzbefall vor. Schließlich schiebt man den Eierkarton in den Plastikbeutel und stellt ihn auf die Fensterbank. Für wenig Geld bekommt man so ein wunderbares Gewächshaus.
Eierkartons lassen sich auch noch für viele andere lustige Spiele oder Basteleien verwenden – man muss es einfach nur ausprobieren und wird schnell merken, dass ein Eierkarton viel mehr Freude macht, wenn er nicht im Müll liegt.
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