Ein Buch schreiben – leichter gesagt als getan




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Seitdem es auf vielen Literaturplattformen im Internet möglich ist, auch ohne einen Verlag im Rücken ein Buch zu veröffentlichen, schießen selbsternannte Bestseller-Autoren wie Pilze aus dem Boden. Doch ist es wirklich so leicht ein Buch zu schreiben und damit auch noch erfolgreich zu sein? Trennt sich nicht doch schneller die Spreu vom Weizen als man meint? Sicher gibt es – vor allem in den USA – viele Erfolgsstorys von sog. Selfpublishern, also von Menschen, die selbst publizieren. Doch lässt sich das auch auf den deutschen Markt übertragen? Auf der Suche nach Antworten stellte sich zunächst einmal eine grundlegende Frage: wie wird man eigentlich Autor? Immerhin handelt es sich hierbei um keinen anerkannten Ausbildungsberuf. 

So wird man Autor – Weg 1

Autor kann man werden, indem man einfach ein Buch schreibt, es veröffentlicht und darauf hofft, dass jemand es kauft und im Idealfall auch noch liest. Das ist sicher der einfachste Weg. Doch in vielen Menschen, in denen der Wunsch nach einem eigenen Buch schlummert, ist das Schreiben nicht in die Wege gelegt. Daher ist Weg 2 – der im Folgenden beschrieben wird – sicherlich eine Variante, die dem angehenden Autor das richtige Rüstzeug liefert. 

So wird man richtiger Autor – Weg 2

Über die „Romanmentoren“. Hm, was ist das genau? Vorstellen kann man es sich ein bisschen wie ein Lehrer, der in die Geheimnisse des erfolgreichen Schreibens einweiht. Immerhin lässt sich ein spannendes, interessantes und vor allem flüssig lesbares Buch besser verkaufen.
Angehende Autoren haben oftmals sehr interessante Storys im Kopf. Sie aber auf´s Papier, ähm auf den Bildschirm zu bringen, fällt nicht so leicht. Genau hier setzen die Romanmentoren an, die ein ausgefeiltes Coachingprogramm für zukünftige Autoren auf die Beine gestellt haben.
Die Seminarbezeichnungen lesen sich zumindest schon mal sehr spannend: „Plotten für Chaoten“ mit Dozentin und Bestsellerautorin Kathrin Lange, oder „eBooks für Autoren: Herstellung und Vertrieb“ mit Dozentin und Verlegerin Dryas und Goldfinch Verlag, Sandra Thoms. 

Wer sind eigentlich die Romanmentoren?

Die Romanmentoren setzen sich aus erfahrenen Autorinnen, Lektorinnen und Verlegerinnen zusammen. Man lernt also vom Profi und das Ganze auch noch völlig individuell. Der angehende Autor reicht nämlich erst sein Manuskript ein, anhand dessen dann von den Mentoren konkrete Vorschläge unterbreitet werden, wie das Buch noch besser wird. Dabei machen die Damen auf der Webseite deutlich, dass ein solches Coaching nicht mit einem Lektorat verwechselt werden darf. Das Romanmentoren-Coaching ist eine Schreibschule, in der das Schreiben von der Pike auf gelehrt wird und in der parallel Perspektiven für Autoren eröffnet werden, die sonst eher verborgen blieben.

Fazit: Wie in vielen Berufen sollte man sich auch beim Weg zum eigenen Buch nicht nur auf sein Bauchgefühl verlassen. Die Idee, in individualisierten Workshops und Seminaren Input für die eigenen Romanideen zu bekommen, ist sicher eine Hilfestellung, auf die kommende Autoren bauen sollten.  




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