Eine Pflanze, die mehr kann




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Rote Beete

Eine Pflanze, die mehr kann
Nach und nach wird jeder den Geschmack lieben

Die Rote Bete ist mit der Zuckerrübe und mit dem Mangold verwandt. Sie hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum und kam mit den Römern über die Alpen nach Mitteleuropa.
Im 19. Jahrhundert wurde sie veredelt und erhielt ihre charakteristische, violette Färbung.
Als klassisches Wintergemüse wird die Rote Bete gern für die Zubereitung von Rohkostsalaten, für Labskaus und Borschtsch eingesetzt. Mit ihrem dunklen, intensiven Ton setzt sie abwechslungsreiche Farbtupfer auf Tisch und Tafel.
Gerade im Winter, wenn unser Immunsystem Unterstützung benötigt, wirken die Wurzeln mit dem herzhaft erdigen Geschmack wie kleine „Vitaminbomben“: Denn sie enthalten unter anderem sehr viel Folsäure, die für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich ist.

Jungbrunnen für die Gesundheit
1. Bereits 200 Gramm Rote Bete decken rund 50% des täglichen Folsäurebedarfs eines Erwachsenen
2. Außerdem enthält Rote Bete jede Menge Calcium, Kalium, Magnesium und Phosphor sowie die Vitamine A, B und C
3. Der Saft der Rübe senkt nachweislich den Blutdruck
4. Kaufen Sie Rote Bete frisch auf dem Wochenmarkt. Gut säubern und schälen, vorher jedoch unbedingt Handschuhe anziehen
5. Das Betanin, der rote Farbstoff der Roten Bete, färbt so intensiv, dass damit sogar früher Stoffe gefärbt wurden. Noch heute lassen sich mit dem Saft prima Ostereier färben
6. Auch in der Lebensmittelindustrie ist der natürliche, rote Farbstoff im Einsatz – und zwar unter der Nummer E 162. Er wird vor allem für Marmelade, Fruchtgelees, Kaugummi, Soßen, Eis und Joghurt verwendet

Tipps für den Einkauf und die Lagerung
Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Knolle prall und sehr fest ist und darauf, dass die braunrote Schale noch nicht beschädigt ist. Schließlich deuten kleine schwarze Flecke darauf hin, dass die Rote Bete viel zu kalt gelagert worden ist.
Rote Bete Knollen lassen sich bequem ein bis zwei Wochen im Gemüsefachs des Kühlschranks lagern oder einfrieren. Jedoch sollten Sie die Knollen vor dem Einfrieren etwa zwanzig Minuten lang in Wasser dünsten. Anschließend können Sie die Schale entfernen und zerkleinern dann die Rote Bete. Eingefroren lässt sich die Rote Bete ungefähr zehn bis zwölf Monate lang lagern.




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