Ferngläser sind nicht das einzige wichtige Zubehör




Platz #45 in Umwelt & Natur, #10996 insgesamt
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Ferien in der Natur

Manche haben es satt, jährlich nach Malle zu fahren und ihren Sommerurlaub am Strand zu verleben. Etwas neues muss her und dies kann ein Survivaltrip in der Wildnis sein. Denn dies bedeutet Spannung pur und hat nix mit Eintönigkeit zu tun. Das Aufregende an einem Survivaltrip ist, dass ein jeder seine individuellen Limits austesten kann und mitbekommt, wie gut oder schlecht er ohne unsere komfortabele Konsumgesellschaft auskommt. Denn eines ist klar, derjenige, der sich in die Wildnis begibt, kann in keiner Weise einfach mal schnell zum nächsten Supermarkt gehen und shoppen. Auch der Komfort einer Toilette und eines gemütlichen Bettes ist nicht vorhanden. Ganz zu schweigen von einem Induktionsherd und einer wärmenden Heizung. Und trotz dessen hat diese Form des "Urlaubmachens" seine Reize. Der Mensch lernt viel über sich. Wie er mit der Wildnis auskommt und das verwenden kann, was zur Verfügung steht. Schließlich sieht man dann erst richtig, wie wenig der Mensch zum Leben eigentlich benötigt.

Die adäquate Ausrüstung für Anfänger

Derjenige, der tatsächlich den Schritt wagt und sich in die Obhut der Natur begibt, muss sich vorab gut erkundigen. Wer von uns weiß schon, welche Gewächse und Tiere risikolos genießbar sind? Man darf auch nicht einfach Tiere wild totschießen und verzehren. Das ist gesetzeswidrige Wilderei. Aber keiner hat was dagegen, macht man sich einen leckeren Madensalat oder Imbiss aus Heuschrecken. Genauso zig Pflanzen sind essbar und können sogar gegen bestimmte Erkrankungen und Wunden verwendet werden. Bezüglich der Ausrüstung existieren verschiedene Meinungen. Extrem-Survivalisten werden bestimmt auf so gut wie alles verzichten. Einsteiger aber müssen das ein oder andere Ding mitschleppen. Hierzu gehört ein Erste Hilfepäckchen. Optimale Orientierung durch Ferngläser sollte auch geboten sein. Dann kann es keineswegs schaden, ein Seil bei sich zu tragen. Mit ebendiesem können Hindernisse überwunden und Behausungen gebaut werden. Als zweckdienlich erweist sich gleichwohl ein Klappspaten. Manche Modelle sind mit einer zusätzlichen Säge ausgestattet, sodass Äste zurechtgesägt werden können. Falls doch keinerlei essbaren Dinge auffindbar sind, empfiehlt sich die Mitnahme einer Notverpflegung. Nützlicherweise gibt es auch abgepacktes Mineralwasser. Immer am Mann sollte ein Messer sein. Die Auswahl geht von Klappmesser über gewöhnliche Messer bis hin zu Multitools. Letztere implizieren auch einen Esslöffel, eine Gabel, eine Lampe und natürlich das Messer.




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