Fremdenlegion, die Elite
Die Fremdenlegion hat Tradition

Die Fremdenlegion ist im Jahr 1831 gegründet worden, um die französischen Kolonien in Afrika zu sichern. Frankreich benötigte zu diesem Zeitpunkt neue Soldaten und da sich sehr viele Ausländer in Paris aufhielten, kam der Gedanke, eine Fremdenlegion zu gründen, die aus Ausländern besteht, die für Frankreich kämpfen sollen. Somit ist die Fremdenlegion keine Söldnertruppe, es handelt sich um eine Armee, die Frankreich untersteht und für französische Interessen eingesetzt wird. Die Fremdenlegion wurde ab diesem Zeitpunkt nahezu in jedem militärischen Interessenskonflikt von Frankreich eingesetzt und hat sich als Elitearmee etablieren können. Seit dem Bestehen dieser Truppe dienten über 600000 Fremdenlegionäre und von diesen sind 36000 gefallen. Es wird von den Fremdenlegionären erwartet, dass sie bis zum letzten Atemzug für die Erfüllung des Auftrages ehrenvoll kämpfen. Dieses Pflichtbewusstsein haben die Fremdenlegionäre auch bereits in einigen Schlachten unter Beweis gestellt, in denen wirklich erbittert gekämpft wurde.
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Foto: www.JenaFoto24.de/pixelio.de
Besser nur als Spiel
Die Fremdenlegion heute
Früher wurde die "Fremdenlegion" in Krisenherden eingesetzt, um zu kämpfen. Heute werden die Fremdenlegionäre in den Krisenherden eingesetzt, um den Frieden zu sichern. Die Taktik hat sich somit etwas geändert, der offene Kampf wird sozusagen vermieden um den gesamten Krieg zu unterbinden. Der Fremdenlegionär soll nicht kämpfen, es soll Frieden herrschen. Dass das nicht ganz einfach ist sehen wir heute in Afghanistan, wo die Fremdenlegion eingesetzt wird. Sie kämpft oft für die UNO, für die Nato oder die EU unter der französischen Nationalität. In Afghanistan soll der Frieden gesichert werden, dieses lässt sich aber ganz ohne militärische Auseinandersetzungen nicht bewerkstelligen. Somit befindet sich die Fremdenlegion hier auch im Kampfeinsatz. Die Fremdenlegionäre haben aber auch friedliche Aufträge. Z.B. in Kourou, hier befindet sich der französische Weltraumhafen, der durch ein Regiment der Fremdenlegion und der französischen Armee gesichert wird. Der Fremdenlegionär hat somit friedliche und militärische Aufgaben, es handelt sich um wichtige Aufgaben.
Den Kampfanzug nicht vergessen
Sich bei der Fremdenlegion bewerben
Zuerst einmal handelt es sich bei der Fremdenlegion heute um weniger als 8000 Mann. Diese Legion rekrutiert die Menschen aus der ganzen Welt in neun Rekrutierungsbüros in Frankreich. Da die Fremdenlegion einen ausgezeichneten Ruf hat und für Drittweltstaaten ausgezeichnet zahlt, bewerben sich hier viele junge Männer. Die Anforderungen an die Rekruten sind dementsprechend hoch und es wird nicht jeder genommen. Es geht hierbei nicht um die schulische Vergangenheit, es geht um die Fitness. Wer zur Fremdenlegion möchte, der muss körperlich dazu geeignet sein, an jedem beliebigen Einsatzort auf der Welt eingesetzt zu werden. Wer angenommen wird, der wird in 15 Wochen ausgebildet, um dann in ein Regiment überstellt zu werden. Hier wird die Ausbildung konkretisiert. Die Fremdenlegion hat in vielen Berufsfeldern einen Bedarf an Personal, wer in diese Truppe eintritt, der erlernt oft einen Beruf und ist zugleich Soldat. Wer 20 Jahre lang dient, bekommt eine lebenslange Pension ausgezahlt.
Oder am Computer
Besser nicht zur Fremdenlegion gehen
Wer als Deutscher zur Fremdenlegion geht, der macht sich strafbar. Es ist Deutschen untersagt, in diese Legion einzutreten. Wer die französische Staatsbürgerschaft annimmt, verliert automatisch die deutsche Staatsbürgerschaft. Für Österreicher ist es noch schlimmer. Wer hier in die Fremdenlegion eintritt, verliert die Staatsbürgerschaft sofort und kann die Französische frühestens nach drei Jahren erhalten. Man lebt somit für drei Jahre ohne eine Staatsbürgerschafft. Auch Schweizern ist der Beitritt in die Fremdenlegion gesetzlich untersagt. Wer in dieser Armee gedient hat und nach der Dienstzeit in die Schweiz zurück kehrt, wird hier angeklagt und verurteilt.
Zudem spricht gegen die Fremdenlegion, dass man unter Umständen sein Leben im Einsatz verliert. Je nach Situation werden die Legionäre so eingesetzt, dass die Verlustraten hoch ausfallen können. Ein großes Problem für viele Rekruten wird auch das Erlernen der französischen Sprache sein. Wer es nicht lassen kann und sich als Rekrut anwerben lässt, der wird in einer Armee Mitglied, die eine gute Vergangenheit hat und bereits viele erfolgreiche Schlachten geschlagen hat.
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