Geisteswissenschaften in den verschiedensten Facetten




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Differenzen zwischen Esoterik und Exoterik

Der Ausdruck "Esoterik" stammt von dem griechischen Wort "esōterikós" ab, welches so viel wie "innerlich" oder "zum inneren Bereich gehörend" bedeutet. Nahe dieser Herkunft des Ausdrucks findet sich auch die Definition wieder, welche besagt, dass das Wissen der Esoterik nur für einen geringen , auserwählten Kreis an Personen zugänglich ist. Im Gegensatz dazu steht allerdings die Exoterik, deren Inhalte grundsätzlich für sämtliche Personen zugänglich ist. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet die Esoterik allerdings in einem extrem hohen Prozentsatz der Fälle die verschiedensten spirituellen Lehren, Pratiken und unterschiedliche Kategorien der Mystik.

 Erstmals bewiesen können jüngere Formen des Wortes Esoterik rund 200 Jahre nach Christus in unterschiedlichen Schriften werden. Um einiges älter hingegen ist das Gegenstück, die Exoterik. Diese ist nach heutigen Forschungen und heutigem Wissen erstmals circa 300 Jahre vor Christus in Schriften genutzt worden. Schon zu dieser Zeit wurden besagte Wörter verwendet, um die Differenzen zwischen dem das Innere und dem das Äußere betreffenden zu definieren. Total anders als im allgemeinen Sprachgebrauch allerdings wird der Begriff Esoterik bzw. dessen Äquivalent in Form eines Adjektivs, esoterisch, im wissenschaftlichen Sinne momentan gebraucht.
In diesem Zusammenhang hat die Esoterik 2 verschiedene der Phrase zugeteilte Bedeutungen.
Einerseits inkludiert die Esoterik besonders in der religiösen Wissenschaft charakteristische Wege einer bestimmten Aktivität, oft ist dabei von Geheimlehren, abstammend von der früheren Bestimmung der Esoterik die Rede, aus diesem Grund ist die Esoterik in diesem Sinne als typologisch bestimmt. Völlig unverbindlich hierzu spielt die Esoterik auch in der Geschichte bzw. deren Wissenschaft und Erforschung eine wichtige Rolle.
In diesem Kontext wird die Esoterik meist mit besondern Bewegungen der Gesellschaft in Verbindung gebracht, welche einige Ähnlichkeiten ausweisen. Ein völlig neues Gesicht erhielt die Wissenschaft der Esoterik schließlich im Jahr 1992 nach Christus, als die französische Geistliche und Wissenschaftlerin sowie begeisterte Interessentin der Esoterik namens Antoine Faivre, die bis heute anerkannte Vermutung erarbeitete, dass die Esoterik als eigenständige Art des Denkens gesehen werden könnte.
Ihrer Überlegung nach habe diese Methode des Denkens 4 spezielle Komponenten: Die Entsprechungen, die lebendige Natur, Vorstellung und Mediation sowie die Erfahrung der sogenannten Transmutation. Die Entsprechungen stützen sich hierbei auf die Vermutung, dass zwischen mehreren verschiedenen Teilen der realen, sichtbaren und unsichtbaren Welt symbolische Verbindungen bestehen. Die Komponente der lebendigen Natur hingegen basiert darauf, dass sämtliche Komponenten der Natur als "lebendig und wesenhaft" angesehen werden, weshalb ihr sämtliche Eigenschaften zugesprochen werden können. Die Vorstellung bestimmt sich in diesem Kontext als Hilfsmittel, um eine Verbindung zu unsichtbaren Welten herzustellen. Die Transmutation bezeichnet als 4. Komponente die Verwandlung eines Elementes aus der Natur in ein solches einer anderen Ebene. Herkömmlich stammt die Transmutation aus der Alchemie im Mittelalter. Der Autor dieses Textes schreibt auch Artikel über Wahrsager




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