Handy Bundles - die Zukunft der vergangenen, der gegenwärtigen und der künftigen Weihnacht




Platz #132 in Telekommunikation, #11639 insgesamt
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Damals und Heute

Wenn Scotty und Kirk sich mit Hilfe eines Gerätes unterhielten, das laut den Kritikern „nicht mal ein Kabel“ hatte, wurde Science-Fiction schnell zum Märchen degradiert. Heutzutage ist es eine Selbstverständlichkeit ein Handy in der Tasche zu haben. Als Statussymbol hat das Mobiltelefon schon ausgedient und privilegiert macht der Besitz auch nicht mehr. Geprahlt wird nur noch damit wie günstig das möglichst hochwertige Gerät war und die Gespräche, SMS und alle anderen Dienste sind.


Die Anbieter haben erkannt, dass noch immer gutes Geld verdient werden kann, wenn der Kunde an den Gewinnen und Provisionen beteiligt wird, indem man ihm das Handy subventioniert oder gar noch ein Geschenk dazu gibt.
 

Warum sollte mir etwas geschenkt werden?

Wie hoch eine Subventionierung ausfällt, beziehungsweise -aus Kundensicht- wie günstig oder wie hochwertig das Telefon ist, hängt davon ab, wie wertvoll der abgeschlossene Vertrag für den Netzbetreiber ist. Die für diese Entscheidung wichtigen Parameter sind die monatliche Grundgebühr, die Gebühren für Gespräche, SMS und Internetzugang und in vielen Fällen auch die Wahrscheinlichkeit, mit der der Kunde zusätzliche Dienste bucht und nutzt. Also alles wofür im Laufe des meist 24 Monate geltenden Vertrages Geld ausgegeben wird.
Nutznießer dieser Symbiose sind alle am Verkauf beteiligten. Der Netzbetreiber kann mit zwei Jahren regelmäßiger Einnahmen rechnen, der Kunde freut sich über seine Konditionen und sein Handy und der Zwischenhändler über seine Provision. Einziges Manko ist die lange Vertragslaufzeit, die immer wieder in der Kritik steht, denn noch während dieser Zeit werden neue, modernere Geräte auf den Markt gebracht und die Verträge befinden sich ebenfalls in einer permanenten Evolution.
Dieser Umstand wird jedoch gerne akzeptiert, da mit kürzeren Laufzeiten die Zuschüsse und somit die niedrigen Preise nicht realisiert werden könnten. Das Verlängern eines Vertrages bei Ablauf wird nicht mehr nennenswert honoriert. Minderwertige Telefone und wenig oder gar nicht verbesserte Konditionen lassen den hyperkommunikativen Menschen des 21. Jahrhunderts nach einem neuen Vertrag Ausschau halten. Gelockt wird er nun mit neuen Handy Bundles. Das neueste Smartphone mit Flatrate, im besten Fall für alles, und das zu einer günstigen Monatsgebühr, so der Traum des Kunden. Erfüllt wird der Traum nur teilweise, denn irgendwie muss das alles finanziert werden. Um den Ausgleich zwischen dem Traum des Verbrauchers und der Realisierbarkeit der Anbieter zu finden stehen unzählige Vertragsvarianten im Bundle mit nicht weniger Gerätevariationen zur Verfügung.
 

Woher nehmen...?

Der Handynutzer kann sich in den Ladengeschäften der Netzbetreiber beraten und sich mit einem Handy-Bundle ausstatten lassen. Er kann sich aber auch online informieren und dort seine Wahl treffen.
Wer sich online auf die Suche begibt, wird schnell auf diverse Zwischenhändler stoßen, die zusätzlich zu den Subventionierungen der Netzanbieter einen Teil ihrer eigenen Vermittlungsprovision in Form von Geschenken in den Kunden investieren. Die Wahl wird dadurch nicht leichter, denn zusätzlich zu der Bündelung von Handy und Vertrag wird nun auch noch ein Präsent in das Bundle eingefügt, das meist ebenfalls frei wählbar ist. So ist es nicht unüblich ein Laptop, eine Kamera oder einen Flachbildfernseher geschenkt zu bekommen, für den Abschluss eines Mobilfunkvertrages. Was dem Endverbraucher bleibt ist eine unendliche Anzahl an Kombinationsmöglichkeiten von Verträgen, Handys und Geschenken. Und alles befindet sich in einer ständigen Veränderung und Verbesserung. Das macht deutlich, dass die 24-monatige Laufzeit einen Sinn ergibt, denn das ist in etwa die Zeit, die nötig ist um sich einen Überblick zu verschaffen, aber nur wenn die Angebotsvarianten in ihrer Entwicklung still stünden.
 

Zwei Beispiele

Bei diesen Anbietern gibt es hochwertige Geschenke oder Bargeld zum Vertrag dazu




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