Hanf legalisieren mit dem DHV




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Der Deutsche Hanf Verband finanziert sich selber

Hanf legalisieren mit dem DHV
Hinter Gittern, nicht mit dem DHV

Auch in Deutschland gibt es Menschen, die sich organisieren, um für die Legalisierung von Hanf einzutreten. Es gibt hier den Deutsche Hanfverband, der von Georg Wurth geleitet wird. Es handelt sich um die einzige Lobbyistenvereinigung für den Hanf in Deutschland, die bezahlte Stellen unterhält. Zugegeben, es handelt sich von vier Mitarbeitern nur um zwei bezahlte Stellen, es handelt sich bei dem Deutschen Hanfverband um einen Zwerg unter den Lobbyisten. Dennoch leistet der Deutsche Hanfverband einiges. Er konnte über hundert Mitglieder und über 200 Sponsoren mobilisieren, die diese Idee durch ihre Gelder unterstützen. Ansonsten hat es der Deutsche Hanfverband aber schwer, da es für Lobbyisten keine Subventionen gibt. Mit den Geldern der Mitglieder und Sponsoren sowie den Geldern aus Spendenaufrufen muss der Deutsche Hanfverband auskommen und hat es hier mit einem sehr begrenzten Budget wirklich sehr schwer. Es muss einmal angemerkt werden, dass hier auch viel freiwillige Arbeit mit einfließt, für die nicht mehr als ein Dankeschön zu erwarten ist. Anders ist es in den USA, hier gibt es Lobbyistenvereinigungen für den Hanf mit jeweils über 10.000 Mitgliedern, mehrere Mitarbeiter in verschiedenen Büros können finanziert werden. Für den "Deutschen Hanfverband" ist das ein Traum.

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Was der Deutsche Hanfverband macht

Der Deutsche Hanf Verband möchte gerne Hanf als Rohstoff, als Medizin und als Droge komplett legalisieren und nicht erschwerende Auflagen hinnehmen müssen, wie es derzeit für den Rohstoff und die Medizin Hanf der Fall ist. Um dieses zu bewerkstelligen befindet sich der Deutsche Hanfverband immer mit der Politik im Gespräch. Mit den Grünen und der Linkspartei ist man sich auch einig, dass Hanf legalisiert werden muss aber mit den anderen Parteien kann hier leider keine einheitliche Linie gefunden werden. Die CSU/CDU ist strikt gegen Hanf, die SPD spricht sich dagegen aus und die FDP möchte den Hanf lediglich für kranke Menschen zugänglich machen, ungefähr so, wie es derzeit ist. Derzeit dürfen in Deutschland von zehntausenden Bedürftigen ca. 30 legal Cannabis wegen ihrer Leiden verwenden. (Stand Mitte 2010) Der Deutsche Hanfverband lässt sich aber nicht entmutigen und versucht auch den Dialog mit der Presse aufzubauen. Diese berichtet oft aus Unwissenheit sehr einseitig gegen den Hanf und hier versucht der Deutsche Hanfverband aufzuklären. Es ist aber sehr schwer das Interesse der Presse zu erreichen. Horrormeldungen über Teufelsdrogen verkaufen sich leider wesentlich besser, als zu erklären, dass Cannabis im Vergleich zu Alkohol und Tabak vergleichsweise harmlos ist. Der Deutsche Hanfverband ist aber auch für die Mitglieder und Sponsoren aktiv. Diese werden über die öffentlich zugängliche Homepage immer über alle Neuigkeiten über den Hanf informiert. Auch gibt es jeden Monat ein Rundschreiben mit wesentlichen Meldungen aus der Presse aus der ganzen Welt zum Thema Hanf. Hier gibt es jeden Monat sehr interessante Neuigkeiten, die man ansonsten schnell übersehen würde. Aber die wichtigste Aufgabe vom Deutschen Hanfverband ist und bleibt sich für die Legalisierung dieser recht harmlosen Droge Hanf einzusetzen, die durch die Gesellschaft diskriminiert und verfolgt wird und das ohne, dass dadurch weniger gekifft werden würde. Der Deutsche Hanfverband macht sehr gerne darauf aufmerksam, dass der gesamte Aufwand der Repression bislang das Angebot nicht einschränken konnte und die Nachfrage ungebrochen da ist. Die Repression schafft durch die Illegalität nur neue Probleme aber beseitigt keine, so der Deutsche Hanfverband.

Ein Symbol für ein Lebensgefühl

Weswegen wir den Deutschen Hanfverband unterstützen sollten

Hanf ist eine sehr wirksame Medizin für sehr viele verschiede leichte bis hin zu sehr schweren Leiden. Hanf hat hierbei keine negativen Nebenwirkungen wie es bei den ansonsten eingesetzten Medikamenten oft der Fall ist. Somit ist Hanf in vielen Fällen die bessere Medizin, mit der die Patienten sich definitiv wohler fühlen. In Deutschland könnten es mehr als eine Million Patienten sein, die durch Hanf erhebliche Vorteile haben könnten. Und jeder, der gesund ist könnte einmal krank und bedürftig werden. Wollen wir, dass uns die verträglichere Medizin verwehrt bleibt weil es irgendwelche schwachsinnigen in Berlin so beschlossen haben? Wollen wir leiden oder sogar verfrüht sterben müssen, weil wir die Medizin, die hier auf unseren Feldern wachsen kann, nicht benutzen dürfen? Wer nun ja sagt lügt spätestens mit dem Moment, dass er krank wird und bedürftig ist. Wer wirklich krank ist, dem ist es egal eine Droge zu konsumieren. Wenn es ihm dadurch besser geht wird er es gerne machen.

Hanf ist aber auch ein sehr guter Rohstoff. Hanf bietet viermal mehr Zellstoff als Wald in derselben Zeit und kann zudem noch deutlich öfter recycelt werden. Hanf ist ein sehr gesundes Nahrungsmittel aufgrund der vielen gesunden Gamma Linolensäuren, die ansonsten kaum vorkommen und deswegen besonders wertvoll sind. Hanf kann auch als Dämmstoff eingesetzt werden. Es wird als Naturfaser für Pressformteile eingesetzt. Hanf ist interessant für die Herstellung von Farben und Lacken. Kleidung kann aus Hanf sehr gut hergestellt werden. Aus Hanf kann auch Bioplastik hergestellt werden. Hanf kann als Einstreu sowie als Brennmaterial eingesetzt werden. Es gibt praktisch nichts, was man mit dem Rohstoff Hanf nicht machen könnte. Dabei zieht der Hanf das CO² aus der Atmosphäre und bindet es. Hanf ist somit für unsere Umwelt sehr gut.

Aber auch als Droge hat Hanf Vorteile. Hanf macht nicht abhängig, es macht nicht aggressiv, es tötet keine Gehirnzellen ab und ist kein Zellgift. Dem Konsum von Hanf können keine Langzeitschäden unterstellt werden. Von Hanf stirbt nicht ein Mensch auf der ganzen Welt. Hanf ist eine sehr gesellige Droge und macht auf keinen Fall asozial oder dumm. Hanf wäre aus gesundheitlichen Gründen dem Alkohol auf jeden Fall vorzuziehen, da eine Sucht hierbei wesentlich weniger gravierende Auswirkungen hat. Von Hanf wird man nicht verrückt und man wird davon nicht krank. Hanf ist somit die optimale Droge für eine Gesellschaft, die nicht ohne Rausch leben möchte aber sich dadurch nicht gesundheitlich gefährden möchte.

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Was machen um den Deutschen Hanfverband zu unterstützen?

Der Deutsche Hanfverband hat eine Website, http://hanfverband.de. Auf dieser Website hat jeder die Möglichkeit sich als Sponsor einzutragen. Sponsoren sind private Personen, die den Deutschen Hanfverband mit 59,50 Euro im Jahr oder gerne auch mehr unterstützen. Arbeitslose und andere Mittellose bezahlen die Hälfte. Mitglieder sind Leute, die ein Gewerbe haben. Zum Jahresumsatz wird ein geringer Beitrag entrichtet, um den Deutschen Hanfverband zu unterstützen. Dafür kann damit geworben werden den Deutschen Hanfverband zu unterstützen. Wer aber sagt, er hat kein Geld, um den Deutschen Hanfverband zu unterstützen, der kann bestimmt dennoch etwas machen. Man kann anfragen, ob für den Deutschen Hanfverband Flyer verteilt werden sollen. (In der Regel müssen diese aber auch bezahlt werden.) Vielleicht kann man für den Deutschen Hanfverband auch eine Arbeit verrichten. Wer also wirklich kein Geld erübrigen kann sollte sich dennoch mit dem Georg Wurth in Verbindung setzen, um über eine Mail zu hinterfragen, ob es sonst etwas geben würde, das gemacht werden kann.

Ps.: Das in der Werbung erscheinende Buch „Rauschzeichen“ wurde von Georg Wurth und dem damaligen Mitarbeiter Steffen Geyer verfasst und klärt über Hanf als Pflanze auf. Viele wissenswerte Infos erwarten den Leser.

Andere Artikel:
Die Natotruppen lassen den Afghanen ihr Opium
Russland im War on Drugs: Verbrennt den Schlafmohn
Die Polizei unterstützt die Mafia massiv

Noch eine Website:
Hanftube

Zur Unterhaltung:
Kostenlose Browsergames

Was hat der deutsche Hanfverband erreicht?


Dieses ist eine sehr gute Frage, die teils schwer zu beantworten ist. Der DHV versucht die Meinung in den Köpfen der Menschen zu ändern. In diese Köpfe kann man jedoch nicht rein schauen und so ist es wirklich schwer zu sagen, dass der DHV von Menschen die Meinungen geändert hat. Dieses ist jedoch definitiv der Fall. Diese Meinungsbildung greift über die Medien, über Veranstaltungen und über viele Gespräche. So macht der DHV in Berlin Werbung sowie tausende von Informationsblättern verteilt werden. Der DHV spricht öffentlich und nicht öffentlich mit den Politikern. Dieser Lobyistenverein befindet sich in der Öffentlichkeit und erklärt nun, dass der Hanf nicht die schlimme Droge ist, die verboten werden müsste.

Aber ganz offen: Was sollen vier Mitarbeiter, von denen inzwischen drei bezahlt werden, in einem Land mit 80 Millionen Menschen schon groß erreichen? Diese vier Köpfe können nicht gegen den Bundestag anstinken, damit dieser morgen den Hanf frei gibt. Wäre es so einfach, dann hätten wir es bereits durch. Es gibt jedoch eine klare Sache, die der DHV erreicht hat. Einst hatte die Regierung von Berlin im Wahlkampf stehen, dass sie die geringe Menge anheben möchten. Das wurde dann direkt vergessen, nachdem man gewählt wurde. Somit regte der DHV die Opposition zu einer Anfrage an. Als Antwort zu dieser wurde dann die geringe Menge von 6 auf 15 Gramm erhöht. Zugegeben, das betrifft nur Berlin und ist auch noch nicht die Legalisierung. Wenn jetzt aber zehnmal mehr Menschen den DHV unterstützen würden und dieser vierzig Angestellte hätte, dann könnten viel mehr der wichtigen Arbeit verrichtet werden und man hätte noch einiges mehr erreicht. Der DHV hat bereits einiges erreicht, er stößt jedoch ganz klar an seine Grenzen. Es liegt an uns allen, diese Grenzen zu erweitern. Es liegt an uns, die Leute in unserem Umfeld auf den Hanf aufzuklären und den DHV als Sponsor zu unterstützen, gerne auch mit mehr als 59,50 Euro. Denn wenn aus hunderten tausende und dann zehntausende werden, die den DHV unterstützen, dann kann sich dieser kleine Lobyistenverein ein ganz anderes Auftreten angewöhnen. Es handelt sich bereits jetzt schon um einen Ansprechpartner für die Presse und die Politik. Wenn jedoch 40 oder gar 400 Menschen beschäftigt werden könnten, zu denen viele Experten gehören würden, dann könnte man noch ganz andere Publicity für den Hanf machen. 400 bezahlte Köpfe auf über vier Millionen deutsche Kiffer wäre nicht zu viel verlangt. Es liegt an jedem einzelnen von uns, es zu realisieren!