Hanffasern als Dämmstoff




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Das Haus mit Faserhanf dämmen

Hanffasern als Dämmstoff
Hanffasern als Dämmstoff

Hanffasern können sehr gut als Dämmstoff verwendet werden. Sie wachsen auf Feldern und binden CO², es wird keine Chemie zur Verarbeitung benötigt. Dämmmatten aus Hanf sind ökologisch unbedenklich und wachsen immer wieder nach. Die Dämmwerte liegen im oberen Bereich. Hanf isoliert gegen Kälte ein wenig schlechter als Glaswolle. Dieses wird jedoch durch einen Wärmeabgabeeffekt kompensiert. Glaswolle gleicht die Temperatur deutlich schneller aus. Wenn es kalt wird, dann dringt die Kälte schneller in das Haus ein. Wenn Hanf verwendet wird, dann geht dieses deutlich langsamer. Am Tag kann sich der Hanf aufwärmen und gibt die Wärme erst in der kalten Nacht ab. Dieser Effekt hat dazu geführt, dass Bewohner von mit Hanf isolierten Häusern feststellen konnten, dass sie zwei bis vier Wochen später mit dem Heizen beginnen und zwei bis vier Wochen früher wieder aufhören. Die Heizkosten können somit um bis zu 40% sinken, da auch im Winter weniger geheizt werden muss. Somit hätte der Hanf nun doch die besseren Dämmwerte als Glaswolle. Hanf lässt sich ebenfalls in Matten fertigen, die wie Glaswolle verarbeitet werden können. Dieser Hanf lässt sich aber auch mit Kalk mischen und nun gießen oder verputzen.

Die verzögerte Temperaturabgabe führt im Sommer dazu, dass die Mittagshitze erst nachts durch den Hanf hindurch kommt. Das Haus heizt sich langsamer auf, es bleibt im Hochsommer länger kühl. Mit Glaswolle hat man das Problem, dass die Hitze zum Abend durchschlägt, wenn man schlafen gehen will. Beim Hanf ist es nun noch kühl und man kann angenehmer schlafen. In der kühlen Nacht stört die Hitze weniger. Die Bewohner, der mit Hanf isolierten Häuser, bemerkten, dass die Luft selbst unter dem Dach im Sommer angenehm bleibt. Dieses wäre mit Glaswolle nicht erreichbar gewesen.
 

Hanf kann man essen

Vorteile der Hanffasern

Wenn es um das Dämmen von Lärm geht, dann hat Hanf deutlich bessere Werte als andere Dämmstoffe, gerade dann, wenn dieser Hanf mit Kalk gemischt wird. Hanf schluckt den Lärm wesentlich besser und sorgt somit für ein angenehmes Klima im Gebäude. Dieses gilt auch für Hanffaser Verbundplatten, die als Ersatz für Gipskarton oder Holzwände eingesetzt werden können.

Wie man den Hanf auch verarbeitet, auf den Feldern braucht er praktisch keine Pestizide und kommt mit sehr wenig Dünger aus. In der weiteren Verarbeitung muss keine Chemie eingesetzt werden. Die Trennung der Fasern von den Schäben geht mechanisch.

Hanf kann jedes Jahr geerntet werden und bringt es in nur einem Jahr auf eine Wuchshöhe von über drei Metern. Somit kann enorm viel Biomasse gewonnen werden, die CO² bindet, wenn sie nicht durch den Verbrauch sozusagen vernichtet wird. Deswegen ist Hanf ein sehr wertvoller Rohstoff, auch da zur Verarbeitung nur wenig Energie eingesetzt werden muss.

Der im Gebäude verbaute Hanf atmet. Er nimmt die Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie wieder ab. Der Hanf atmet auch von innen nach außen und sorgt somit für ein sehr gutes Raumklima. Zudem kann sehr gut ein nicht brennender Dämmstoff produziert werden, der auch durch Insekten nicht gefressen wird. Unter normalen Umständen hat Hanf eine enorme Lebensdauer und wenn das Gebäude irgendwann abgerissen wird dann kann der Hanf der Natur wieder zugeführt werden, es gibt somit praktisch keine Deponiekosten.
 

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Hanf wird als Dämmstoff entdeckt

Die Dämmmatten aus Hanf sind leider noch teurer als die aus Glaswolle. Hanf hat allerdings erhebliche Vorteile gegenüber der Glaswolle und wer baut, der sollte somit auf Hanf setzen. Je nach Region in Deutschland gibt es für den Hanf unterschiedliche Subventionen, mit denen der Hanf kaum noch teurer als die Glaswolle ist. Wenn durch den Hanf dann allerdings noch besser Energiekosten für das heizen und kühlen gespart werden können, dann lohnt es sich auf Dauer, auf Hanf zu setzen. Die Wohnbehaglichkeit wird dadurch steigen, da Hanf besser gegen Lärm und gegen Feuchtigkeit isoliert. Es entsteht ein sehr angenehmes Raumklima, im Winter wie auch im Sommer. Der Hanf mag als Rohstoff ein klein wenig teurer werden, es lässt sich allerdings hervorragend verarbeiten. Hier entstehen keine höheren Kosten.

Das alles führt dazu, dass Hanf immer öfter als Dämmstoff eingesetzt wird. Er kann mit Kalk als Putz oder Zwischenfüllmaterial eingesetzt werden. Es können auch Bodenbeläge eingesetzt werden. Die Außenwände und Dächer können mit Hanfmatten sehr gut isoliert werden. Hanf hat über die zeitlich versetzte Wärmeabgabe bessere Dämmwerte als Glaswolle und wird damit auf Dauer noch günstiger. Wer ein angenehmes Wohnklima wünscht und zudem gut subventioniert wird, der sollte unbedingt auf Hanf setzen, ob bei Neubauten oder beim renovieren. Die meisten Baustoffhändler bieten bereits Dämmstoffe aus Hanf an und können über die Verarbeitungstechniken informieren. Es gibt genügend Firmen, die sich mit Hanf weitgehend auskennen und diesen verarbeiten können. Es lohnt sich.
 

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