Hilfreiche Tipps zur Vermeidung von Touristenfallen in Venedig




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Venedig gehört zu den schönsten und berühmtesten Städten in Italien und sogar auf der ganzen Welt. Die Lagunenstadt ist einmalig und wird jedes Jahr von einem riesigen Besucherstrom überrannt. Die Einwohner und zugezogene Geschäftsleute machen sich diese Beliebtheit zunutze und verlangen vielerorts astronomische Preise für Dienstleistungen und Produkte. Diese sogenannten Touristenfallen beinhalten viel zu teure Gondelfahrten, saftig hohe Preise im Straßencafé und der Szenebar und Wucherpreise in den Luxushotels am Canale Grande. Mit hilfreichen Tipps lassen sich unverschämte Preisforderungen bei der Rechnung vermeiden und Venedig von seiner gastfreundlichen Seite genießen.

Gondola See
 

Die richtige Vorbereitung ist das A und O

Um die gängigen Touristenfallen von Anfang an zu vermeiden, ist es sehr empfehlenswert, sich vor dem Reiseantritt ausgiebig zu informieren. Fachkundige Reiseführer geben wichtige Auskünfte über das Leben und den Tourismus in Venedig, auf Reiseportalen im Internet können Besucher der Stadt ihre guten und schlechten Erlebnisse schildern. Je mehr Informationen bei der Reise zur Hand sind, desto schneller kann auf die Touristenfallen reagiert werden. Auf diese Weise wird das Urlaubsbudget geschont und keine unnötigen Ausgaben gemacht.
 

Die Fortbewegung in Venedig

Fast jeder Tourist assoziiert Venedig mit einer Fahr in der Gondel, die sich die Gondolieri mit wahnsinnig hohen Preisen bezahlen lassen. Da es in Venedig nur Wasserstraßen gibt, und dort keine Autos und Busse verkehren, ist entweder die kostenlose Fortbewegung zu Fuß angesagt oder mit dem preiswerten öffentlichen Fährdienst. Das Traghetto ist mit lediglich 2,- EUR Gebühr pro Fahrt sehr günstig und fährt am gleichen überwältigenden Stadtpanorama vorbei. Neben den Gondeln gibt es noch Rundfahrten durch die Lagunen von Venedig, die auf speziellen Touristenschiffen durchgeführt werden, die natürlich einen außergewöhnlich hohen Preis haben. Viel günstiger und authentischer ist das Vaporetto, ein öffentlicher Wasserbus, der von den Einheimischen für alle längeren Weg genutzt wird. Mit dem Traghetto und dem Vaporetto lassen sich alle Wasserwege, Kanäle und Lagunen der Stadt auf eine spottbillige Art und Weise erkunden. Dazu kann noch das wahre Leben in Venedig beobachtet werden. Wer trotzdem eine Fahrt in der Gondel möchte, der sollte vor der Fahrt nach dem Preis fragen, der eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist. Viele Gondolieri nutzten aber die Unwissenheit der Touristen schamlos aus und setzen die Gebühr maßlos in die Höhe, diese kann im schlimmsten Fall durchaus mehrere Hundert Euro betragen.

Vaporetto

Essen und Trinken in der Lagunenstadt

Die Preise für den Genuss von Getränken und Speisen variieren stark von dem Lokal und seiner Lage. Die Lokale rund um dem Markusplatz sind nicht nur voller lärmender Touristen, sondern auch hoffnungslos überteuert. Der Cappuccino kostet stellenweise 8-10,- EUR und für Cocktails werden mindesten 15,-EUR verlangt. Einer dieser Wucherkönige ist die berühmte Harry's Bar, hier sind die Tage jedoch gezählt, in den Berühmtheiten wie Hemingway zu Besuch kamen. Viel preiswerter und gemütlicher sind die Lokale in den kleinen Nebengassen, in denen auch noch die Einheimischen verkehren. Auch wenn diese von außen sehr unauffällig und oft auch etwas schäbig sind, erwarten den hungrigen Besucher im Innenraum italienische Gastfreundschaft und kulinarische Genüsse. Wer jedoch nicht auf den Blick auf den Markusdom verzichten möchte, der darf sich über eine viel zu hohe Rechnung nicht wundern.
 

Ideale Reisezeit und bezahlbare Unterkünfte

Zur Vermeidung von Stress und extrem teuren Preisen bietet es sich an, außerhalb der Hochsaison im Sommer nach Venedig zu reisen. Die Lagunenstadt ist von Juni bis September übervoll mit Touristen, die cleveren Geschäftsleute nutzen diesen Faktor gewissenlos aus und erhöhen nochmal ihre Gebühren. Viel schöner, weniger überlaufen und günstiger sind der Frühling und der Herbst als Reisezeit, aufgrund der südlichen Lage herrschen vor Ort immer noch wohlig warme Temperaturwerte. Im Sommer kann es zudem drückend heiß und sehr schwül werden, keine guten Voraussetzungen für ein ausgiebiges und angenehmes Sightseeing. Für eine unbeschwerte Erkundung der Stadt sind die frühen Morgenstunden ideal, zu dieser Zeit sind die Gassen und Wasserwege noch wenig besiedelt und die aufdringlichen Geschäftemacher noch nicht unterwegs. Bei der Auswahl der Unterkunft ist ebenfalls Vorsicht geraten, die meisten Luxushotels am Canale Grande, am Markusplatz und in der Nähe der vielen Sehenswürdigkeiten sind gnadenlos überteuert. Wer sich erst vor Ort etwas zum Übernachten sucht, wird vor allem in der Hochsaison wie eine Weihnachtsgans ausgenommen. Viel vorausschauender und preiswerter ist die Buchung eines Hotels auf dem Buchungsportal von Venere. Reisewillige Personen können hier mit nur wenigen Mausklicks ein bequemes und bezahlbares Hotel finden und übermäßig teure Übernachtungspreise umgehen.