Ich spielte wahnsinnig lustige Rollen




Platz #209 in Gesellschaft, #4712 insgesamt
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Ich spielte wahnsinnig lustige Rollen

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Ich spielte wahnsinnig lustige Rollen
Dieses ebook wird bald veröffentlicht, teilte mir Amazon mit.
Mein Leben spielte mit mir so manche lustige, aber auch verrückte Rolle. Ausgerechnet mit 66 wanderte ich nach Brasilien aus, fing mein Leben neue an, sogar als Vater und Ehemann. Mit 23 ging ich zur Volksarmee. O jemine, da wurde ich unfreiwillig, der brave Soldat Schwejk. Mit Gummipantoffeln stiefelte ich tagelang los und mit allen Armeevorschriften stande ich auf dem Kriegsfuss. Mit 33 wurde ich als Klassenfeind bei meinem Dichterstudium angeklagt. Anstelle Knast bekam ich einen strengen Verweis verpasst, der sogar eine Lachnummer war. In der Stiftung der Mutter Theresa, wurde ich sogar ein Quatschclown und Weihnachtsmann und bescherte die ganz armen, brasilianischen Kinder, das war im Hochsommer, mitten im deutschen kalten Winter. Auch überfiel mich ein Spleen und spielte vor Schülern den Charlie Chaplin. Als Orchideenfan erinnerte ich mich, an mein viel veröffentlichtes Orchideen-Wochenende-Gedicht. Als Bananengärtner wurde ich nicht reich, aber erfolgreich. Als Abc-Schütze wude ich schon ein Held in meiner Bücherwelt. Auch wurde ich ein lustiger Geschichtenschreiber, besonders mit meiner Geschichte vom lustigen Weihnachtspaket. Auch wurde ich sogar ein Gerechtigkeits-Anarchisten-Narr, denn für mich gabe es keine Gesellschaftsordnung, die in Ordnung war!

Text Ich

 ICH WURDE EIN GERECHTIGKEITS-ANARCHIST

Weil keine Gesellschaftsordung in Ordnung ist,
wurde ich ein Gerechtigkeitsanarchist.

Vor allen muss man seine eigene Meinung verstecken,
man könnte ja mit ihr anecken.

Warum musste ich auch immer die Wahrheit sagen.
Fast keiner konnte diese vertragen.

Auch bei den Genossen der Staatssicherheit,
erlebte ich mit meiner unbequemen Dichterwahrheit
eine Riesenpleit`.

Auch nach der Wende,
fanden die politischen Lügen kein Ende.
Trotzdem bemühe ich mich die Wahheit zu sagen.
Da platzte vielen der Kragen.

Sogar die Ehrlichkeit
passt nicht mehr in unsere Zeit.
Warum muss man diese aber deswegen,
auch noch auf die Goldwaage legen?

Lügen alleine
haben kuze Beine.
Lügt aber das ganze Kollektiv,
dann liegt der Ehrliche schief!
So mancher Redakteur
tut sich mit der Wahrheit schwer,
schiebt diese hin und her,
denn er weiss keinen Ausweg mehr.
Da kam ein Neuer daher
und versteckte sie einstweilen
zwischen den Zeilen.