Im Internet bin ich zu Hause




Platz #134 in Computer & Elektronik, #3908 insgesamt
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Schon als Kind war ich immer sehr wissbegierig. Im Gegensatz zu meinen Freunden und Schulkollegen, die meistens Kinderbücher lasen, studierte ich bereits Wälzer über Geschichte, Philosophie und andere Wissenschaften. Doch schon damals störte es mich, dass ich das entsprechende Buch, das die Antwort auf meine jeweilige Frage lieferte, erst in der Bibliothek meines Vaters suchen musste.

Das änderte sich mit dem Aufkommen des Internets. Von Anfang an interessierte mich diese Wissensfundgrube über alle Maßen, und sicherlich war ich eine der ersten privaten Nutzerinnen dieses Mediums. Ein paar Worte in die Suchmaschine eingegeben, und schon spuckte sie Hunderte von Ergebnissen aus. Recherchieren? Kein Problem mehr! Mit dem detektivischen Blick einer Margaret Rutherford wühle ich mich durch die Seiten, und meine Freunde nennen mich schon längst die "digitale Miss Marple".

Natürlich bin ich, was mein Wissen betrifft, noch längst kein Kim Schmitz, denn mein Interesse gilt ja den eher den klassischen Wissenschaften und nicht der Funktionsweise des Internets selbst; obwohl mich das ja auch mal brennend interessieren würde ...

Zumindest ist es ein wirklich erhebendes Gefühl, abends mit der Gewissheit ins Bett zu gehen, wieder um einige Informationen klüger zu sein. Ob ich in zehn Jahren wohl so etwas wie ein weiblicher Einstein bin? Wer weiß, rein theoretisch vereinigt das Internet genug Wissen dieses Ziel zu erreichen ... vielleicht habert es dann wohl eher an mir und meinen Ambitionen. Wie auch immer, will ich etwas von der Welt und über die vielen Dinge darauf wissen, schalte ich meinen Laptop an und schaue nach ... selbst und real anschauen ist wohl schöner ... man könnte aber nie die Masse an Orten und Wissen schaffen, die uns in diesem virtuellen Raum von der Wirklichkeit gespiegelt werden.
 




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