Immer mehr Menschen wegen Cannabis in Therapie




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Die Drogenprobleme durch Cannabis

Immer mehr Menschen wegen Cannabis in Therapie
Immer mehr Menschen wegen Cannabis in Therapie

In den letzten Jahren wird durch die Politik immer wieder angeführt, dass immer mehr Menschen wegen Cannabis in Therapie sind, es muss sich somit um eine schreckliche Droge handeln, die zu verheerenden Drogenproblemen führt. Die eintretenden Drogenprobleme sind wirklich schrecklich, sie nennen sich Justiz und Eltern. Nur 17% aller wegen Cannabis therapierten Menschen befindet sich freiwillig in der Therapie. Alle anderen werden dazu durch die Justiz, die Eltern, die Arbeitgeber oder ansonsten gezwungen. Das sind die schrecklichen Drogenprobleme, die sich allein dadurch lösen lassen, dass die Verfolgung von Cannabis eingestellt wird. Diese führt dazu, dass man die Menschen zu solchen unsinnigen und kostspieligen Therapien nötigen kann. Was soll der Erfolg dieser Therapien sein, wenn die Probanden bei der erstbesten Gelegenheit rückfällig werden? Es werden Arbeitsplätze geschaffen? Das ist wirklich eine sehr teure und sehr unsinnige Arbeit. Arbeiten um jeden Preis bedeutet sich sein Haus zerbomben lassen um es wieder aufbauen zu können, man hat ein neues Haus, das ist doch toll! Vor einigen Jahrzehnten ging keiner wegen Cannabis zur Therapie, weil man dafür ausgelacht wurde. Heute sieht das anders aus, wenn mal eben ein paar Jahre Haft in eine Therapie gewandelt werden. Das passiert zehntausende Male auf der Welt. In den USA hat sich die Kriminalisierungsrate von 1992 zu 2002 auf 700.000 Cannabisfälle verdoppelt, es wurden 2002 280.000 Therapien beantragt. Kann ein Blinder hier einen Zusammenhang erkennen, warum immer mehr Menschen in die Drogentherapie wegen Cannabis gehen?
 

Besser den Tabak weg lassen und pur rauchen!

Cannabis kann Suchtprobleme auslösen

Es handelt sich bei Cannabis um eine Droge, die Suchtprobleme auslösen kann. Diese Suchtgefahr ist hier allerdings geringer als vergleichsweise bei Alkohol. Zudem handelt es sich meist nur um einen kurzen Lebensabschnitt, in dem die Menschen diese akuten Suchtprobleme haben. Diese Probleme lösen sich meist auf Dauer von alleine wieder auf. Das Problem der Sucht ist für die meisten auch nicht das Problem mit der Droge sondern das Problem mit dem Geld, der Justiz, den Eltern, dem Arbeitgeber oder den Freunden. Die Droge an sich ist in den wenigsten Fällen wirklich das Problem, das Problem liegt in den allermeisten Fällen allein darin, dass diese vergleichsweise harmlose Droge illegal ist. Nur deswegen wird einem Kiffer unterstellt, dass er ein Drogenproblem hat, selbst wenn er nur am Wochenende konsumiert. Jemand der moderat Alkohol trinkt wird hingegen von der Gesellschaft akzeptiert und niemand käme auf die Idee, ein Alkoholproblem zu unterstellen. Warum sollen die unzähligen Kiffer mit ihrem Cannabiskonsum nun automatisch ein direktes Drogenproblem haben? Das einzige Problem ist die Illegalität und der damit verfehlte öffentliche Umgang mit Cannabis. Die wenigsten Kiffer haben Drogenprobleme und von diesen haben die meisten nicht die Probleme mit der Droge an sich sondern mit der stattfindenden Ausgrenzung und Verfolgung. Andere Verfolgte hatten mit dem Grund ihrer Verfolgung auch meist kein Problem sondern allein mit der stattfindenden Ausgrenzung und Verfolgung. (Man darf ja keinen Vergleich zwischen verfolgten Juden und Kiffern ziehen, da die Kiffer zumindest in Deutschland nicht umgebracht werden. Sie müssen sich immer noch selber umbringen, wenn sie den Verfolgungsdruck nicht mehr ertragen!)
 

Und nicht nur rauchen, auch essen!

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Die Zahlen der Politik

Unsere Politik arbeitet gerne mit Zahlen und Statistiken. Die Zahlen sprechen für sich, wenn es vor 30 Jahren keine Cannabistherapie gab und es heute zehntausende sind. Dann muss die Droge doch zwangsläufig heute viel schlimmer sein als vor 30 Jahren. Das wird dann auch schnell damit bewiesen, dass der Wirkstoffgehalt von Marihuana sich in dieser Zeit mal eben verzwanzigfacht hat. Es handelt sich natürlich um eine gemeine Lüge. Messungen, die dieses belegen, haben vor 30 Jahren einen Wirkstoff gemessen und messen heute gleich alle. Und auch dann haben sich die Wirkstoffe nicht verzwanzigfacht. Immerhin wurde früher mehr Hasch geraucht, da dieses Potenter war. Heute ist das Gras stärker geworden und somit wird mehr Gras geraucht, das nicht stärker ist als früher das Hasch. Es kann zudem durch die sichergestellten Drogen festgestellt werden, dass die Wirkstoffe im Material stabil geblieben sind. Die Schwankungen sind geringfügig. Es gibt somit kein Gras, dass heute 20mal stärker ist als vor 30 Jahren, es handelt sich um Lügenmärchen, die bereits seit Beginn der Hanfprohibition vorfantasiert werden. (Hanf ist eine in den Wahnsinn treibende zum Mörder machende Droge!) Zudem wird von einem potenten Gras weniger geraucht, um die gleiche Wirkung zu erzielen, es ist somit sogar weniger schädlich als schwaches Gras, von dem fünfmal mehr geraucht werden muss. Und potentes Gras wird weniger geraucht. Man trinkt auch fünf Liter Bier und dennoch nicht fünf Liter Strohrum!

Unsere Politik setzt auf Zahlen, die sie durch die Strafverfolgung selber bedingt. Früher gab es keine Therapie statt Strafe für Kiffer, es gab gar keine Therapie für Kiffer. Heute gibt es auch hier Therapie statt Strafe und deswegen wird die Therapie überhaupt nur genutzt, es handelt sich zum Großteil um Personen, die keine Drogenprobleme haben, wozu dann die Therapie? Und wegen der vielen Therapien ist dann das Gras viel gefährlicher geworden? Sollten doch unsere Politiker eine Therapie machen, da sie in einer Welt aus Fantastereien leben und der Realität völlig entfremdet sind!
 

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Notwendigkeit von Therapie bei Marihuana


Marihuana ist natürlich eine Droge und jede Droge birgt eine Gefahr. Die Gefahr liegt z.B. in der Schädlichkeit für Körper und Organe, die bei Marihuana lediglich für die Lunge vorliegt und auch nur dann, wenn es geraucht wird. Diese Schädlichkeit ist jedoch weit weniger schlimm wie die durch Tabak. Drogen beeinflussen die Psyche, so werden alkoholisierte Menschen öfter gewalttätig und bringen auch mal Menschen um. Hanf macht dagegen eher träge und lethargisch. Dem typischen Kiffer ist vieles egal geworden. Er ist zudem meist nicht karieregeil und ist mit unteren Berufsebenen bereits glücklich. (Das gilt jedoch bei weitem nicht für alle Kiffer!) Aber das eigentliche Problem der Drogen ist anfürsich die Sucht, die körperlicher und psychischer Natur sein kann, beim Marihuana nur psychischer Natur. Der Konsument muss sich in den Drogenrausch versetzen, da er ohne nicht mehr kann. Für dieses Rauscherlebnis wird er vieles, wenn nicht alles machen. So kommt es z.B. zu der sogenannten Beschaffungskriminalität bei Opiatsüchtigen. Keiner der Täter will sich wirklich bereichern, sie wollen alle nur den Stoff für den nächsten Schuss!

Bei Marihuana gibt es eine psychische Sucht, das sogenannte Suchtverhalten. So macht Nikotin viele Menschen nicht körperlich abhängig, dennoch können sie nicht aufhören zu rauchen, da es einfach ihr Lebensweg ist. Der süchtige Kiffer hat auch kein körperliches Verlangen. Er wird jedoch nervös und gereizt, wenn er nicht kiffen kann. Er kann nachts nicht schlafen und fühlt sich nicht mehr wohl. Dieser Zustand ist nach rund zwei bis drei Wochen weitgehend durchbrochen bis auf das, dass dem Kiffer eben doch irgendwie das Kiffen fehlt. Wie lange braucht es dagegen, um eine Heroinsucht zu überbrücken? Die Patienten werden oft über Monate und Jahre substituiert.

Wenn jetzt einmal die Gefahren des Marihuanas für den Kiffer betrachtet werden, wenn man sich die Auswirkungen des Kiffens ansieht, dann sind diese bei den allermeisten Kiffern unerheblich, da diese mit der Droge ein ganz normales Leben führen, so wie es viele Menschen machen, die Alkohol trinken. Eben weil man es macht ist man noch lange nicht süchtig, selbst wenn man es jeden Tag macht. Es gibt jedoch die Problemkiffer, die jeglichen Antrieb zum geregelten Leben verlieren. Hier handelt es sich sehr oft um Jugendliche, die sich eh in einer schwierigen Phase befinden. Das Kiffen macht Probleme in der Regel nicht besser sondern eher schlechter. Ist der Jugendliche so schon unmotiviert und schwierig, so kann der Cannabiskonsum dazu führen, dass dieser komplett einbricht und gar nichts mehr auf die Reihe bekommt. Aber auch das ist ein Problem, das in den meisten Fällen auf eine schwierige Jugend zurück zu führen ist. Der Jugendliche wird erwachsen, kifft weiter, überwindet seine Probleme jedoch meist soweit, dass er von sich aus einem geregelten Leben nachkommt.

Wenn die Probleme beim Kiffen meist nicht das Kiffen an sich sind sondern es sind Probleme, die einfach bereits da sind und durch das Kiffen verstärkt werden, wenn diese Probleme beim Kiffen dann meist zeitlich begrenzt sind, dann stellt sich doch die Frage, ob es Sinn macht, eine Therapie für zehntausende Euro wegen dem Marihuana zu machen oder ob es mehr Sinn machen würde, nach den eigentlichen Problemen zu forschen. Es stellt sich gerade bei Jugendlichen die Frage, ob man überhaupt etwas machen muss, da diese Jugendlichen einfach nur erwachsen werden müssen, das dauert eben seine Zeit.

Soweit die Frage, ob eine Therapie bei Marihuanakonsum Sinn ergibt: Meistens nämlich nicht, da die Probleme auch so bereits da sind und somit nicht beim Marihuana angesetzt werden muss. Es wäre jedoch besser, den Konsum für die Problemphase zu mindern oder einzustellen und dazu wäre in jedem Fall zu raten. Aber dafür gleich eine Therapie machen zu müssen ist übertrieben.

Das also zu den Therapieteilnehmern, die sich freiwillig in eine Therapie wegen Marihuana begeben würden. Wenn das in den meisten Fällen schon keinen wirklichen Sinn machen würde, wie soll es denn nun Sinn machen, wenn die Therapieteilnehmer zur Therapie gezwungen werden? Diese Menschen haben doch nicht den geringsten Abstinenzwillen. Diese Therapieteilnehmer warten ihre letzte Drogenkontrolle ab und rauchen sich die dickste Bong. Noch schlimmer: Sie warten ihren letzten Drogentest gar nicht mehr ab, sie nehmen einfach Ersatzdrogen wie Alkohol oder Heroin. Beide Drogen sind nur für rund 48 Stunden im Blut nachweisbar. Wenn die Drogenkontrolle bei Hanf nur alle paar Wochen stattfindet hat man genügend Zeit, davon auszunüchtern. Es stellt sich nur die Frage, ob einem dieses Ausnüchtern bei Heroin gelingen wird. Da Heroin sich schneller abbaut und man in der Drogentherapie schnell einen Kontakt zu Junkies aufbaut sind bereits Kiffer selber zu Junkies geworden. Warum? Weil ihnen eine unsinnige Therapie aufgebrummt wurde und nicht, da sie Drogenprobleme hatten. Das einzige Drogenproblem, dass die allermeisten Kiffer haben, ist das Drogenverbot. Gegen dieses sollte man eine Therapie für unsere engstirnigen Politiker entwickeln, die uns noch immer ein Genussmittel verbieten wollen, das laut Meinung der freien Wissenschaft weniger schlimm als Alkohol oder Tabak ist!