Ist eine operative Brustvergroesserung sinnvoll?




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Die Technik der operativen Brustvergrößerung

Bei der Brustvergrößerung wird in der Brustfalte zum Bauch, an dem Rand der Brustwarze oder für die Kochsalzlösung auch im Bauchnabel ein Einschnitt vorgenommen, um einen Silikonbeutel unter das Brustdrüsengewebe zu schieben. Ein Kochsalzbeutel kann nun gefüllt werden, weswegen ein kleinerer Einschnitt genügt. Normalerweise ist ein Silikonimplantat aber schöner und damit dieses nicht so oft ausläuft wird dieses stabiler gefertigt. Sollte dieses Implantat nach der Brustvergrößerung dennoch platzen, so wird immer häufiger mit einem vernetzten Silikon gearbeitet, das nun kaum austreten wird. Die Brustvergrößerung ist ein alltäglicher Eingriff, eine Schönheitsoperation der Schönheitschirurgie. Er wird in Deutschland über 20.000 Mal im Jahr durchgeführt, die Patientinnen sind zu 50% jünger als 25 Jahre. Die Krankenkassen zahlen diesen Eingriff, wenn er einer Brustamputation folgt. Ansonsten muss dieser Eingriff mit den Schönheitsoperationen Kosten selber getragen werden, es würden sonst vermutlich weit mehr Frauen diesen Schritt der "Brustvergrößerung" gehen.

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Foto: wededa/pixelio.de

Der weitere Verlauf der Brustvergrößerung

Für Schönheitsoperationen wie die Brustvergrößerung werden glatte und raue Silikonimplantate in Linsen- und Tropfenform eingesetzt. Wenn es sich um glatte Implantate handelt, dann können diese schneller in der Brust verrutschen, gerade wenn das Implantat tropfenförmig ist kann dieses unschön aussehen. Somit werden für die Brustvergrößerung oft raue Implantate gewählt, die mit dem Gewebe verwachsen und dann nicht mehr verrutschen. Die Brust gewinnt an Stabilität. Wenn die Frau sich nicht körperlich betätigen muss, dann kann sie eine Woche nach der Brustvergrößerung wieder arbeiten. Sie soll aber noch für sechs Wochen Tag und Nacht ein Stütz BH getragen werden. Die Vernarbung sollte minimal sein und nach sechs Monaten verblassen. Das Silikonimplantat ist ein Fremdkörper und der Körper neigt dazu, dass jeder Fremdkörper durch ein Narbengewebe umhüllt wird. Somit kann nach der operativen Brustvergrößerung eine Kapselfibrose auftreten. Diese umhüllt das Implantat als Narbengewebe und kann sich verhärten. Diese Kapselfibrose tritt in ca. 15% aller Fälle in den ersten zehn Jahren nach der Brustvergrößerung auf. Weitere operative Eingriffe sowie die Entfernung des Brustimplantats können die Folge sein.

Stammzellen aus körpereigenem Fett

Es wurde in Japan 2004 eine neue Methode zur Brustvergrößerung ohne OP entwickelt. Der Frau wird Fett abgesaugt. Aus diesem körpereigenem Fett werden Stammzellen gewonnen. Diese werden der Frau in das Brustgewebe gespritzt. Hier wachsen diese Fettzellen an und bilden Masse. Die Brust wird dadurch größer. Diese Methode der Brustvergrößerung ohne OP beginnt damit, sich in den USA und in Europa zu etablieren. Die Vorteile sind sehr offensichtlich. Es muss an der Brust kein Einschnitt erfolgen, es wird keine Narbe entstehen. Zudem wird die Brust nicht durch einen Fremdkörper belastet. Das eingespritzte Körperfett kann in der Brust nicht verrutschen oder auslaufen. Es handelt sich somit um die natürlichste Möglichkeit, zur Brustvergrößerung. Der unangenehme Teil ist natürlich das Absaugen von dem Körperfett und hier wird dieser Eingriff an mageren Frauen scheitern. Wenn die Frau nicht genügend Körperfett hat, dann kann kein Fett abgesaugt werden und diese Möglichkeit zur Brustvergrößerung ohne OP kann nicht genutzt werden.

Wann ist eine Brustvergrößerung sinnvoll?

Viele Frauen haben bereits ansehnliche Brüste und greifen dennoch zur Schönheitsoperation der Brustvergrößerung. Hier ist der Sinn nicht mehr wirklich gegeben, diese Frauen wollen zwar größere Brüste, sie brauchen diese aber nicht. Es gibt aber Frauen, die wirklich sehr kleine Brüste haben und deswegen psychisch leiden und sich nicht im Bikini zeigen können. Sie können auch keine Beziehung aufbauen. Wenn diese Frauen gegen Depressionen zu kämpfen haben, die auf die kleinen Brüste basieren, dann ist es auch sinnvoll, zu einer Brustvergrößerung zu greifen. Nun geht es darum, dass ein Schaden von dem Patienten abgewendet wird. Viele dieser Frauen konnten mit größeren Brüsten ein neues Leben beginnen und haben die Probleme einfach hinter sich gelassen.

Wenn die Frau aufgrund von psychischen Problemen durch kleine Brüste eingeschränkt ist und leidet, dann ist die Brustvergrößerung sinnvoll. Wenn es der Frau aber nur darum geht, noch größere Brüste als alle anderen Frauen zu haben, dann sollte von diesem Eingriff abgeraten werden, da zu große Brüste Rückenprobleme bedingen und nicht besser aussehen.

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