Ist Kiffen schlimm?




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Kiffen ist nicht illegal

Ist Kiffen schlimm?
Ist Kiffen schlimm?


Viele wissen es nicht besser, aber der Konsum von Drogen, also auch kiffen, ist in Deutschland nicht illegal. Wer einen Joint gereicht bekommt, kann diesen annehmen und ziehen, ohne sich strafbar zu machen. Es ist lediglich der Drogenbesitz verboten und für das Kiffen gibt es hier die geringe Menge, die meist bei 6 Gramm liegt. Soviel darf man besitzen und kann unter normalen Umständen damit rechnen, dass das Verfahren eingestellt wird. Dieses Verfahren wird aber nicht eingestellt, wenn man öffentlich am konsumieren ist oder die Droge weiter gibt. Auf keinen Fall darf man das Kiffen von Minderjährigen unterstützen, das ist direkt ein Verbrechen und kein Vergehen, es wird in jedem Fall geahndet.
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Kiffen ist somit nicht illegal, es wird aber dennoch verfolgt. Es gibt das Straßenverkehrsrecht und hier steht, dass jemand, der regelmäßig am Cannabis konsumieren ist, charakterlich nicht dazu geeignet ist, ein Kraftfahrzeug zu führen. Alkohol ist für das Führen eines Kraftfahrzeus zwar wesentlich schlimmer, es darf dennoch jeden Tag getrunken werden, wenn dann nicht mehr gefahren wird. Es handelt sich hierbei also um eine offensichtliche Ungerechtigkeit, die dazu dient, das Kiffen doch noch zu bestrafen. Kiffen wird somit immer diskriminiert und verfolgt, selbst dann, wenn keine Gesetze gebrochen werden.
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Foto: Daniel Knu mann/pixelio.de
 

Kiffen ist weniger schlimm als Alkohol und Tabak


Es gibt für das Kiffen sehr viele Forschungen, die teilweise das genaue Gegenteil zueinander aussagen. Wer sich somit auf die wahren Forschungen beruft, der wird feststellen müssen, dass Kiffen keine bleibenden Schäden bedingt. Zudem macht Cannabis nicht dumm oder blöd, es macht aber bekifft. Leute, die nur Alkohol kennen, haben dafür kein Verständnis, für sie ist kiffen etwas Gefährliches und Schlimmes. Es gibt viele Menschen, die kiffen und das mit Alkohol so sehen. Alkohol kann einen aggressiv machen, viele Morde geschehen nur, da der Täter betrunken war. So etwas kommt beim kiffen nicht vor, nicht einmal vereinzelt. Somit wäre nun definitiv Alkohol gefährlich und nicht das Kiffen. Dieses sind Auswirkungen der Droge auf das gesellschaftliche Zusammenleben. Hier sind die Folgen vom kiffen als harmlos anzusehen, die Folgen vom Alkohol sind jedoch bedenklich. Es sitzen viele Menschen nicht grundlos im Gefängnis, da sie getrunken haben. Viele Menschen können mit Alkohol nicht umgehen und belasten die Gesellschaft aktiv. Wer mit dem Kiffen ein Problem hat, belastet die Gesellschaft jedoch nur passiv. Kiffen ist somit weniger schlimm als Alkohol.

Es gibt aber auch noch den gesundheitlichen Aspekt vom Kiffen und es sind angebliche Forschungsergebnisse zu zitieren, die besagen, dass ein Joint so schädlich sei, wie eine Schachtel Zigaretten. Es handelt sich um ein Falschergebnis. Ein Joint ist vielleicht schädlicher als eine Zigarette, aber das auch nur dann, wenn in ihm Tabak enthalten ist. Das Problem beim Kiffen ist somit nicht das Haschisch oder das Marihuana, es ist schlichtweg der Tabak, der sehr schädlich ist. Es kann nämlich belegt werden, dass das pure Kiffen nicht zu einer Beeinträchtigung der Lungen führt und THC wirkt sogar gegen Krebs. Somit sollte nicht das Kiffen sondern das Kiffen mit Tabak verboten werden. Es gibt auch Tabakersatz, der zum strecken des hochpotenten Marihuanas verwendet werden kann. Dass dieses nicht pur geraucht werden kann ist klar. Demnach ist Tabak wesentlich schädlicher als das Kiffen, durch das rauchen von Cannabis stirbt auf der ganzen Welt nicht ein Mensch.
 

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Die Horrordroge hochpotentes Gengras


Viele verurteilen das Kiffen auch deswegen, da die Marihuanapflanzen Genetisch verändert werden um hochpotentes Gras zu züchten, mit zigmal mehr THC als vor 20 Jahren. Es handelt sich um Lügen. Es gibt kein genetisch verändertes Gras, auf der ganzen Welt nicht. Die Leistungssteigerung des Marihuanas basiert allein auf Zuchterfolge. Das rauchen von diesem Marihuana ist aber nicht gefährlicher, es wird einfach weniger zum Kiffen verwendet. Vor 20 Jahren wurde deswegen auch weniger Marihuana zum kiffen verwendet. Die Leute haben Haschisch zum rauchen genommen, da dieses damals potenter als das Marihuana war. Somit haben die Menschen damals bereits denselben THC Gehalt zum Kiffen verwendet wie heute. Es handelt sich bei dem sogenannten genveränderten hochpotenten Marihuana um Lügen, die nicht belegbar sind. Der THC Gehalt der Cannabispflanzen hat sich nicht verfünffacht, er hat sich durch die Zucht zwar gesteigert, dennoch sind die THC Messungen der letzten Jahre sehr stabil bis rückläufig.

Je potenter das Gras ist, desto weniger muss man davon kiffen. Je weniger man rauchen muss, desto weniger belastet man seine Lungen. Je weniger man kiffen muss, desto gesünder kann man konsumieren. Hochpotentes Gras ist somit gesünder. Dieses zeichnet sich auch dadurch aus, dass hochpotentes Gras zu medizinischen Zwecken eingesetzt wird. Wäre dieses schädlich, dann würd man es doch nicht zu medizinischen Zwecken zum Konsum anbieten. Wenn von genmanipuliertem hochpotenten Gras die Rede ist, dann handelt es sich immer um gemeine Lügen, um die Bevölkerung zu verunsichern. Kiffen ist heute nicht gefährlicher als früher und kiffen ist weniger gefährlich als Alkohol oder Tabak. Wenn Eltern es dürften, dann müssten sie ihren Kindern Alkohol und Tabak verbieten und nicht das Kiffen.
 

Warum das Kiffen verteufelt wird

Das Verbot vom Cannabis hat rassistische Grundgedanken. Eigentlich immer liegt der Ursprung des Verbots darin, dass die weißen eine andere ethnische Gruppe diskriminieren wollten. Dieses war in Südafrika mit den Farbigen so. Dieses war in den USA mit den Afroamerikanern und Mexikanern der Fall. Immer ging es darum, dass den ethnisch anderen Menschen etwas verboten wird, um sie auszugrenzen, um sie zu diskriminieren. Das das Kiffen verboten ist liegt nun leider daran, dass die ethnisch anderen Menschen es gerne machten und sie dafür diskriminiert werden konnten. Zudem sind die Kiffer in der westlichen Welt eine Minderheit gewesen. Somit gibt es die Mehrheit der Alkoholtrinker und die Minderheit, die am kiffen ist. Somit kann hier wieder eine Mehrheit die Minderheit diskriminieren und ausgrenzen. Im Dritten Reich geschah dieses mit Juden und Homosexuellen, die für ihr anders sein umgebracht wurden. In unserer heutigen Welt werden auch Menschen für Marihuana in einigen Ländern hingerichtet. Die Situation umfasst hier zwar nicht Millionen Tote sondern nur hunderte. Aber dennoch wäre die Diskriminierung und die Verfolgung des Kiffens ein ernsthafter Fall für schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen. Da das Kiffen aber auf der ganzen Welt diskriminiert und verfolgt wird, wird dieses leider nicht von entsprechenden Stellen erkannt und das Unrecht bleibt ungestoppt, das Kiffen wird wohl auch weiterhin diskriminiert und verfolgt, wenn Gesetze nicht mehr greifen, dann nehmen sie einem den Führerschein, obwohl man niemals bekifft gefahren ist.

 

Hier andere Artikel:

Abstinenz, das höchste Gut

Mein Kind kifft, Hilfe

Hanfsamen keimen lassen

 

Ein kleines Info Portal:

Hanftube

Warum soll kiffen schlimm sein?


Es ist gesellschaftlich völlig anerkannt, Alkohol zu konsumieren, sogar in bedenklichen Maße und das sogar jeden Tag. Wer jeden Tag oder an Wochenenden viel trinkt, der verträgt halt was, er muss sich jedoch nicht dafür verstecken. Wozu auch, wenn viele zu viel trinken und man dann auch gleich zusammen trinken kann. Anzumerken bleibt, dass Alkohol ein Zellgift ist, das Gehirnzellen tötet und somit dumm macht. Durch Alkohol steigt das Krebsrisiko und der Alkoholkonsum führt zur mitunter tödlichen Leberzirrhose. Zehntausende Menschen sterben jedes Jahr allein in Deutschland an ihrem Alkoholkonsum. Viele werden zum Alkoholiker. Aber diese Minderheit mit Problemkonsum ist noch lange kein Grund, um der Gesellschaft ihren Alkohol zu verbieten. Dieser wird öffentlich sogar noch beworben, damit die Leute noch mehr trinken. Wer viel verträgt, der ist hoch angesehen.

Dagegenüber gestellt stirbt vom Marihuana nicht ein Mensch. Dieses schädigt keine Organe und wirkt sogar noch gegen Krebs. Es kann als Medizin bei vielen Leiden verwendet werden, oft dann noch, wenn andere Medikamente allesamt nicht mehr wirken. Und dennoch soll es etwas Schlimmes sein, wenn man kifft. Die Kiffer müssen sich verstecken und zu illegalen Dealern gehen, die eine oft verstreckte Ware anbieten und das zu viel zu hohen Preisen. Da dieses Marihuana und Haschisch oft verstreckt werden, ist es gesundheitsschädlich aber das auch nur bei einem illegalen Markt. Dieser illegale Markt macht die Droge an sich somit erst gefährlich. Wenn es unserer Politik nun darum ginge, die Bevölkerung zu schützen, dann würde sie Marihuana und Haschisch nicht verbieten, da es in einem kontrollierten Markt bei weitem weniger schädlich für die Konsumenten ist. Demnach ist Marihuana also etwas Schlimmes, da es kriminalisiert wird. Und genau deswegen sollte es umgehend legalisiert werden, damit es nicht mehr etwas Schlimmes ist. Dadurch würde die Welt nicht untergehen, da die Kiffer zum überwiegenden Teil sehr gut mit ihrem Leben klar kommen und einem Erwerb nachgehen. Es handelt sich um ganz normale Menschen mit ganz normalen Bedürfnissen, die eben weniger trinken und dafür gerne einen rauchen. Das als Schlimm zu erachten ist eine Anmaßung und dient allein dem, eine Minderheit zu diskriminieren.

Natürlich wäre es schön, wenn wir nicht trinken, rauchen und kiffen würden. Aber wir Menschen sind so gestrickt, dass wir das ganz gerne machen. Und wenn wir es für uns gerne machen und uns der Konsequenzen unseres Handelns bewusst sind, warum sollte dann einer auf die Idee kommen und uns diese Freiheit nehmen? Immerhin geht es darum, den Bürgern möglichst viele Freiheiten einzuräumen und das geht nicht, wenn man sie bevormundet und ihnen Dinge verbietet, die keinen anderen schaden. Marihuana ist eine leichte Droge und ein sehr wirksames Medikament und das sollten wir uns nicht verbieten lassen. Es geht von uns Wählern aus, von den Politikern die Legalisierung von Marihuana als Medizin und Genussmittel zu fordern. Das Verbot hat nicht dazu geführt, dass weniger gekifft wird, eher das Gegenteil ist der Fall. Immerhin kiffen Deutsche pro Kopf mehr als die Niederländer, die sich ihr Marihuana ganz legal kaufen können.