Kickboxen lernen und anwenden




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Kickboxen wird in Deutschland immer beliebter. Die TV-Präsens der Kampfsportart steckt im Vergleich zum Boxen zwar noch in den Kinderschuhen, nimmt aber durch vereinzelte Übertragungen bei Privatsendern immer mehr Konturen an und ist auch als olympische Disziplin im Gespräch.

 

Was spricht für Kickboxen?

Der Kampfsport bietet mehrere Vorteile. Durch die gesteigerten Anforderungen an Kondition, Koordination und Konzentration macht Kickboxen bei regelmäßigen Trainingsübungen körperlich fit und verleiht einem die Fähigkeit, sich bei gewaltsamen Übergriffen auf der Straße mit effektiven Schlag- und Beintechniken zur Wehr zu setzen. Diese Eigenschaften machen Kickboxen auch attraktiv für Frauen und Kinder. Frauen trainieren ihre Figur nach einem optimalen Trainingsprogramm, Kinder werden in Schule und Freizeit selbstbewußter und müssen nicht ständig als Prügel-Opfer herhalten. In Zeiten steigender Gewalt gegen Passanten ist das Thema Selbstverteidigung aktueller denn je.

 

Kickboxen als Wettkampfsport?

Wettkämpfe im Kickboxen werden in 3 verschiedene Disziplinen unterteilt. Semi-, Leicht- und Vollkontakt. Beim Semi- und Leichtkontakt wird mit vermindertem Kontakt gekämpft. In beiden Disziplinen ist ausschließlich ein Punktesieg möglich. Schlägt man den Gegner K.O., führt das zur Disqualifikation. Im Vollkontakt-Kickboxen ist sowohl der Punkte-Sieg als auch der K.O.-Sieg möglich. Im Amateurbereich wird zudem mit umfangreicher Schutzausrüstung gekämpft, wodurch die Härte aus Wettkämpfen herausgenommen wird.

 

Welche Techniken werden im Kickboxen trainiert?

Kickboxen umfasst alle Techniken des Boxsports. Daneben gibt es Beintechniken wie Axe-Kick, Roundhouse-Kick, Side-Kick und Front-Kick mit verschiedenen Variationsmöglichkeiten. Getroffen werden darf der Gegner ausschließlich mit den Fäusten und den Füßen, weshalb man Kickboxen als Kampfsport mit vier Kontaktflächen bezeichnet. Techniken mit Ellebogen und Knie, wie beim Muay Thai, sind verboten. Ein Clinchen der Kontrahenten wird sofort vom Kampfrichter unterbunden. Weiterkämpfen im Clinch ist nicht erlaubt.

 

Tipp:

Wer Spaß an der Sportart Tae-Bo hat, also quasi Kickboxen als reines Schattenboxen, der sollte auch mal an einem Kickboxen Training teilnehmen. Denn hier kann man Fitness mit Anwendung von durchschlagskräftigen Box- und Beintechniken kombinieren und erspart sich so jeden Selbstverteidigungskurs. Um sich effektiv selbst verteidigen zu können, ist das ständige trainieren, anwenden und wiederholen der Techniken notwendig. Aspekte wie Ausdauer, Übersicht und Schnellkraft kommen hier ebenfalls zum tragen. Nebenläufig absolvierte Selbstverteidigungskurse vermitteln deshalb eine trügerische Sicherheit. Denn diese sind normaler zeitlich befristet und nicht als regelmäßiges Training über lange Zeiträume vorgesehen.

[eingetragen bei sportsuchmaschine.de]




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