Kiffen, Auto fahren und Strassenverkehrskontrolle




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Wer regelmäßig kifft darf kein Auto fahren

Kiffen, Auto fahren und Strassenverkehrskontrolle
Kiffen und Führerschein


Wer als Kiffer in eine Straßenverkehrskontrolle kommt, sollte zuerst einmal die Ruhe bewahren. Es sollte klar sein, dass im Auto nichts herum liegt was auf das Kiffen schließen lassen würde. Den Beamten dürfen keine Anhaltspunkte dafür gegeben werden, dass man ein Kiffer ist. Die Beamten müssen für einen Schnelltest für Drogen keine Anhaltspunkte haben, diesen können sie einem immer „anbieten“. Dieses Schnelltest darf man aber verweigern ohne dafür Gründe nennen zu müssen. Dieses sollte unbedingt gemacht werden. Die Beamten müssen für weitere Schritte bereits Anhaltspunkte für einen Drogengebrauch haben, da sie ansonsten keine Blutentnahme vornehmen dürfen. Wenn die Beamten diese einfordern wollen, sollte gefragt werden, wie man sich auffällig gemacht hat und wenn man sich nicht auffällig gemacht hat, sollte man die Blutentnahme ablehnen. Ansonsten natürlich auch aber man wird nicht können. Die Beamten müssen im Jahr 2010 in vielen Bundesländern noch eine richterliche Genehmigung für die Blutentnahme haben. Das war nicht immer so und wird sich vermutlich bereits bald wieder ändern. Dann können die Beamten auch ohne richterliche Genehmigung eine Blutprobe einleiten, wenn sie den Verdachtsmoment haben, dass man am Kiffen ist. Dennoch ist immer zu fragen, wie der Verdacht auf einen Drogenkonsum begründet ist. Wenn dieser Verdacht nicht begründet wird, sollte man eine Blutentnahme ohne richterliche Bewilligung immer ablehnen.
 

Der größte Fehler der Kiffer in der Straßenverkehrskontrolle


Wenn der Beamte Anhaltspunkte für einen Konsum hat, lassen sich einige Kiffer dazu verleiten, einen regelmäßigen Konsum kleiner Mengen zuzugeben. Als Regelmäßig kann dabei sogar ein Joint pro Woche gewertet werden, das was andere in der Stunde kiffen. Wer nicht ganz blöd ist, der macht entweder keine Angaben oder sagt, dass er nie kifft. Selbst wenn man überführt wird, aktiv oder passiv bekifft zu fahren, ist den Beamten kein Zugeständnis zu machen. Sobald man sich zu seinem Konsum irgendwie äußert, wird diese Aussage sofort dramatisiert, um sie zur Straßenverkehrsbehörde zu leiten und diese wird unabhängig zum weiteren Vorgehen der Beamten oder eines Richters umgehend den Führerschein einziehen. Bei einem festgestellten regelmäßigen Cannabiskonsum ist man nicht mehr Charakterlich dazu geeignet, ein Kraftfahrzeug zu führen, so die Straßenverkehrsbehörde. Selbst wenn man sich vor Gericht noch retten kann, dass man verwirrt gewesen ist und etwas Falsches ausgesagt hat (man wird sich nicht retten können) wird die Straßenverkehrsbehörde auf eine MPU mit vorweggehender nachgewiesener Abstinenz bestehen.

Man sollte niemals bekifft Auto fahren aber auch der Konsum vor wenigen Tagen oder sogar vor Wochen kann mit einem Bluttest nachgewiesen werden. Einen Drogenschnelltest kann man immer verweigern und sollte dieses unbedingt machen. Wenn der Beamte aber Anhaltspunkte hat, dass man bekifft gewesen sein könnte, auch vor mehren Tagen, dann wird er eine Blutuntersuchung veranlassen und dann wird man sich da nicht mehr rausreden können. Man kann bei niedrigen getesteten Werten aber hoffen, dass vor Gericht nicht von einem regelmäßigen sondern von einem gelegentlichen Konsum ausgegangen wird. Dann darf man den Führerschein behalten. Wer aber so blöd ist und einen regelmäßigen Konsum zugibt, kann seinen Führerschein auch gleich verbrennen.
 

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Inwieweit ist es gerechtfertigt, den Kiffern den Führerschein weg zu nehmen?


http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/freie-fahrt-fuer-kiffer Unter diesem Link findet sich ein Bericht über Statistiken und dem daraus hervorgehenden Verhalten der Polizei. In Berlin kann festgestellt werden, dass nur 0,1% aller Verkehrsunfälle auf Drogen zurückzuführen sind, also nicht allein auf das Kiffen. Wenn nun bedacht wird, dass ca. vier bis sechs Prozent aller Berliner kiffen werden und somit auch ohne berauscht zu sein nicht Fahrtüchtig sein sollen, dann müsste diese Zahl bei wenigstens mehreren Prozenten liegen. Können Kiffer somit besser Autofahren? http://www.chanvre-info.ch/info/de/Geringe-Mengen-Cannabis-konnen.html Hinter diesem Link wird erklärt, dass es bereits Studien gibt, durch die bewiesen wird, dass die Fahreigenschaften durch einen geringen Cannabiskonsum gesteigert werden. Kiffer fahren somit besser Auto als nüchterne Personen wenn sie gering berauscht fahren. Die Straßenverkehrsbehörde sieht das aber anders und sagt, der Kiffer müsse nicht einmal bekifft Auto fahren, um nicht zum Führen eines Kraftfahrzeuges geeignet zu sein. Wenn man das bei Alkohol auch so machen würde, müsste umgehend jeder zweite Führerschein eingezogen werden. Aufgrund des regelmäßigen Alkoholkonsums wäre keiner mehr charakterlich zum Führen von einem Kraftfahrzeug geeignet! Aber es geht natürlich nicht um die etablierten sondern um die diskriminierten Drogen. Es sieht so aus, dass die Polizei und die Gesellschaft den verhassten Kiffern oft Rechtstechnisch nichts mehr für ihren geringen Konsum mit unerheblichen Eigenbedarfsmengen anhaben können. Nun wird eine Ersatzbestrafung benötigt und diese findet sich in der Straßenverkehrsbehörde, die völlig willkürlich und unzureichend begründet Führerscheine einzieht. So musste ein Freund von mir eine Hausdurchsuchung über sich ergehen lassen, die für die Beamten erfolglos verlief. Diese sagen nun alle aus, dass er ausgesagt hätte, regelmäßig zu kiffen und er würde damit auch nicht mehr aufhören. Das ist eine Lüge aber die Straßenverkehrsbehörde zieht diesen Führerschein trotzdem ein, denn es ist ihr ganz recht, wenn in dieser Situation gelogen wird. Immerhin geht es darum, eine Minderheit zu diskriminieren und zu benachteiligen.
 

Was machen, wenn der Führerschein wegen Kiffen weg ist?

Dann ist nicht mehr viel zu machen. Nun muss der Kiffer sich das Kiffen erst einmal abgewöhnen und über einen längeren Zeitraum in Drogentests beweisen, dass er clean ist. Diese Tests und die MPU muss der Kiffer natürlich selber bezahlen. Wer seinen Führerschein wieder haben möchte, sollte sogar unbedingt aufhören zu kiffen und auch sonst keine Drogen nehmen und auch nicht viel trinken. Die MPU Stelle wird den Kiffer dann vermutlich sogar durch die erste MPU durchfallen lassen und dieses damit begründen, dass zu dem Drogenkonsum noch nicht genügend Zeit vergangen ist. Dieses bedeutet, dass der Kiffer noch mehr Drogentests bezahlen soll, um dann noch eine kostspielige MPU zu machen. Was man auf jeden Fall machen sollte ist sich einen Anwalt zu nehmen, der sich mit Verkehrsrecht auskennt. Dieser wird zwar auch nur Geld kosten und den Führerschein nicht zurück bringen, er kann den ganzen Ablauf aber eventuell etwas beschleunigen. Aber in der Regel ist auch der Anwalt gegen die Bürokratie der Straßenverkehrsbehörde machtlos, wenn der Führerschein einmal weg ist, dann ist es sehr schwierig, ihn wieder zu bekommen. Wer seinen Führerschein nicht unbedingt benötigt, sollte einfach auf diesen ganzen Stress verzichten und weiter Kiffen.

 

Wenn Ihr Interesse habt:

Kiffer, Minderheiten verfolgen und diskriminieren

Ich bin Robert Brungert und meine Homepage ist hanftube.jimdo.com

Teststreifen für Drogen

 

Bei weiteren Fragen: DHV

Erste Ausnahmefälle


Auch die Bundesopium Stelle in Deutschland kommt nicht mehr darum herum, dass Marihuana ein Medikament darstellen kann. Sie sieht sich dazu genötigt, ersten Patienten eine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, damit diese Marihuana in den Apotheken beziehen können. Durch dieses Marihuana werden viele der Patienten wieder arbeitsfähig. Wichtiger jedoch ist, dass ihr Leben wieder Lebenswert wird. So sind diese Patienten darauf angewiesen, sich den ganzen Tag zu bekiffen, damit sie mit ihrer Krankheit leben können. Ein erster Patient hat erklärt, dass er aufgrund seiner Erkrankung vom Kiffen nicht high wird und somit auch das Recht dazu hat, bekifft ein Fahrzeug zu lenken. Es war natürlich ein Kampf vonnöten, bis er dann einen Test machen durfte, um zu beweisen, dass er Fahrtauglich ist, wenn er bekifft ist. Ist er nicht bekifft, dann sollte der Mann jedoch eher nicht Auto fahren. Dieser deutsche Patient hat somit erwirkt, dass er aufgrund seiner Erkrankung kiffen und dennoch Auto fahren darf.

Es gibt viele Kiffer, die behaupten, dass sie bekifft besser Auto fahren können, da sie dann ruhiger und ausgeglichener sind. In vielen Fällen haben diese Menschen damit recht. Sie können richtig bekifft sein, sie fahren dennoch astrein Auto. Somit wäre es nur gerecht, wenn jeder Kiffer einen Test machen könnte, um zu beweisen, dass er bekifft noch fahrtüchtig ist. Man könnte die Kiffer dann in verschiedene Grenzwerte einteilen, in denen von einer Verfolgung abzusehen wäre. Es gibt sogar Beweise dafür, dass Kiffen keine Gefahr für die Verkehrssicherheit ist. In einigen Bundesländern der USA wurde Cannabis als Medikament legalisiert. Es konnte festgestellt werden, dass weniger Alkohol getrunken wird und dass die tödlichen Verkehrsunfälle zurück gehen. Wäre Cannabis aber die gefährliche Droge für den Straßenverkehr, dann hätten die tödlichen Unfälle zunehmen müssen. Es muss somit gefolgert werden, dass Cannabis für den Straßenverkehr deutlich ungefährlicher als Alkohol ist. Durch das Kiffen schätzt der Kiffer seine Fahreignung nämlich selber schlechter ein und wird versuchen, nicht zu fahren oder er wird noch abwarten, bis er ein wenig ausgenüchtert ist. Dieses ist ein typisches Verhalten von Kiffern, die noch fahrtüchtig sind. Sind sie es aufgrund der Marihuanaeinwirkung nicht mehr, dann werden sie sich strikt weigern noch zu fahren. Anders ist es beim Alkohol. Der Konsument überschätzt seine Fahreigenschaft und setzt sich total besoffen ans Steuer, auch wenn er keine zehn Meter mehr geradeaus fahren kann. Das macht Alkohol zu einer sehr gefährlichen Droge für den Straßenverkehr. Weniger Alkoholkonsum bedeutet somit auch weniger Verkehrstote. Allein auf diesem Weg könnte die Marihuana Legalisierung Menschenleben retten.

Würde es eine charakterliche Nichteignung für den Straßenverkehr geben, dann müsste sie definitiv denen zugesprochen werden, die dem Alkohol zugetan sind. Ganz bestimmt aber sind die Kiffer damit völlig falsch eingeschätzt worden. Hier muss von Absicht gesprochen werden, es gilt diese Minderheit, die sich nicht an unsinnige Gesetze halten will, zu diskriminieren, wo immer es geht!