Kiffer, Minderheiten verfolgen und diskriminieren




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Vier Millionen Kiffer müssen sich in Deutschland verstecken

Kiffer, Minderheiten verfolgen und diskriminieren
Kiffer lieben diese Pflanze

Es wird geschätzt, dass es in Deutschland ca. vier Millionen Kiffer gibt, nur jeder zehnte hat in Bezug auf seinen Cannabiskonsum ein Problem. Dieses bedeutet, dass die absolute Mehrheit der Kiffer mit ihrem Drogenkonsum verantwortungsbewusst umgeht und somit auch einem geregelten Leben nachkommt. Sie schaden sich selber und der Gesellschaft durch ihren Cannabiskonsum weniger als vergleichsweise Alkohol schaden würde. Dennoch werden all diese Kiffer durch das Gesetz verfolgt, sie werden dazu diskriminiert ein paar Kriminelle Drogenabhängige zu sein die im Leben versagt haben. Erstens sind Kiffer nicht kriminell, sie werden kriminalisiert, zweitens gibt es für Cannabis keine wirkliche körperliche Abhängigkeit und drittens haben die meisten Kiffer in ihrem Leben wirklich nicht versagt sondern gehen einem Beruf nach oder machen eine Ausbildung oder Studium. Warum sollte man Kiffer mit Gesetzen diskriminieren?

Wer regelmäßig kifft ist Charakterlich nicht dazu geeignet ein Kraftfahrzeug zu führen

Kiffer müssen nicht einmal bekifft Auto gefahren sein, um den Führerschein verlieren zu können. Sobald sich für die Straßenverkehrsbehörde herausstellt, dass die betroffene Person regelmäßig kifft wird davon ausgegangen, dass diese Person sich aufgrund ihre Charakterlichen Eigenschaften nicht mehr für das Führen von einem Kraftfahrzeug eignet. Das viele Menschen jeden Tag nach der Arbeit Bier oder anderen Alkohol trinken ist dabei kein Grund an der charakterlichen Fähigkeit zu zweifeln ein Kraftfahrzeug zu führen. Weswegen sollten dann Kiffer, die nie bekifft Auto fahren, nicht mehr dazu geeignet sein ein Kraftfahrzeug zu führen? Warum ist es erlaubt, Kiffer so zu diskriminieren? Es muss bedacht werden, dass Berliner Studien aus dem Jahr 2007 ergeben haben, dass nur 0,1% aller Verkehrsunfälle Drogenbedingt stattgefunden haben. Nun kann doch nicht mehr behauptet werden, dass Kiffer nicht fahrtüchtig wären, ansonsten käme es doch niemals zu einem solch niedrigen Prozentsatz. Die Antwort ist somit sehr Logisch: Es geht unseren Gesetzgebern und der Straßenverkehrsbehörde in diesem Fall nicht darum, für die Verkehrssicherheit zu sorgen. Es geht ganz allein darum Kiffer zu diskriminieren und zu benachteiligen. Dieses geht dann sogar soweit, dass dem Kiffer bei einer erfolglosen Hausdurchsuchung unterstellt wird, er habe ausgesagt ständig zu kiffen und er würde das auch nicht einstellen. Dieser hat aber gar nichts gesagt. Vier Beamte bestätigen nun diese Aussage und haben das der Straßenverkehrsbehörde gemeldet und diese zieht den Führerschein ein. So rächt sich die Polizei an Kiffern, bei denen sie nicht fündig wird. (Ein Fall aus meinem Bekanntenkreis.) Kiffer sind durchaus dazu geeignet Kraftfahrzeuge zu führen aber unsere Gesellschaft möchte sie als Minderheit diskriminieren und ausgrenzen. Wenn dieses aufgrund der Gesetzeslage nicht durch die bereits leicht gelockerten Gesetze geht, dann wird regelmäßiger Konsum unterstellt und der Führerschein wird eingezogen. Viele Kiffer haben deswegen bereits ihren Arbeitsplatz aufgeben müssen. Keinen Führerschein, keine Arbeit, asozial, so will unsere Gesellschaft die Kiffer sehen und diskriminieren.

Hier das Zelt zum Drogenanbau

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Schikanen gegen die Kiffer durch die Polizei

Eine selbst erlebte Geschichte: Ich habe in meiner Wohnung Marihuana kultiviert und wurde angezeigt. Somit hatte ich eine Hausdurchsuchung über mich ergehen zu lassen. Das erste was die Beamten dann durchsucht haben war mein Arsch. Sie erhoffen sich ein Kilo Gras und etliche Pflanzen zu finden und suchen als erstes in meinem Arsch danach. Auch hier muss man keinen weiteren Fragen stellen, es geht hierbei nicht um eine sinnvolle Polizeiarbeit, es geht nur um die Schikane der Kiffer, es geht darum gezielt zu diskriminieren. Die Kiffer haben sich zu entblößen und müssen sich demütigen lassen. Der Beamte kann sich dann in seinem anmaßenden Machtrausch daran aufgeilen.
Eine Geschichte, die man von verschiedenen Seiten hört: Wer mit norddeutschem Kennzeichen und einem gewissen Reggae Look nach Bayern fährt sollte auf intime Erlebnisse vorbereitet sein. Der Polizei genügen diese Anhaltspunkte völlig für eine Durchsuchung samt Leibesvisitation. Den Betroffenen wird mit dem Finger im Arsch gefühlt, ob sich dort die gesuchten Drogen befinden. Oft genug finden die Beamten bei diesen Maßnahmen keine Drogen und erwischen Leute, die keine Drogen nehmen. Auch hierbei geht es ganz klar um die Diskriminierung einer Minderheit. Jeder, der annähernd wie ein Kiffer aussieht wird gedemütigt, in Bayern ziehen sich die Leute in der Mittagspause ein Weizenbier aus dem Automaten aber es ist dort Polizeiarbeit, Kiffer zu diskriminieren.
Ein weiteres Beispiel für die Polizeianmaßung: Die Externsteine sind ein Treffpunkt für alternativ denkende Menschen, die auch oft kiffen. Diese Menschen haben sich wieder einmal getroffen. Die Polizei kam und sagte, dass sie an der Stelle nicht parken dürfen und somit umgehend umparken müssten. Viele der Fahrer hatten bereits gekifft, mussten nun aber die Fahrzeuge umstellen. Somit war etwas weiter dann die Verkehrskontrolle, in der all diese alternativen Leute raus gewunken wurden, um sie auf Drogen im Straßenverkehr zu testen. Das die Polizei diese Ordnungswidrigkeit verursacht hat ist dabei egal, etliche Führerscheine wurden eingezogen, um Kiffer zu diskriminieren.

Die Minderheit der Kiffer wird zu Unrecht diskriminiert

Kiffer werden diskriminiert und ausgegrenzt. Wer in einer gehobenen Position oder als Lehrer oder Beamter damit auffliegt ein Kiffer zu sein, muss mit ernsten Konsequenzen und sogar der Arbeitslosigkeit rechnen. Wem unterstellt wird, dass er ständig kifft, dem wird der Führerschein entzogen. In wie weit ist solch ein Verhalten gerechtfertigt? Aktuelle Studien gehen davon aus, dass Kiffen keine Langzeitschäden verursacht und auch nicht dumm machen würde. Kiffer werden durch ihren Konsum nicht schneller krank. Alkoholtrinker werden durch Alkohol oft aggressiv und gewalttätig, sie bringen sogar Menschen um. Das ist bei Kiffern nicht der Fall. Kiffer sind ruhig und ausgeglichen und belästigen die Leute nicht mehr, als andere Leute auch.
Die Auswirkungen vom Kiffen auf die Gesundheit oder die Gesellschaft sind also als unerheblich zu betrachten. Kiffen schadet den Kiffern und der Gesellschaft nicht erheblich. Alkohol und Tabak sind schlimmer und sogar tödlich. Wer das alles ganz rational und logisch betrachtet wird in der Kriminalisierung und der Diskriminierung der Kiffer keinen Sinn erkennen. Eine Diskriminierung hat in den meisten Fällen keinen Sinn, es geht nur darum, dass sich die Masse gegen eine Minderheit durchsetzen und behaupten kann. Es geht um die Macht ungerecht sein zu können. Um nichts weiter geht es in unserer Gesellschaft wenn es um Kiffer geht. Die Verfolgung, Ausgrenzung und Diskriminierung der Kiffer ist nicht zu rechtfertigen, es handelt sich hierbei um ein Verbrechen gegen die Menschenrechte.

Siehe auch:
Kiffer leben gesünder
Haschisch, trotz Verbot sehr beliebt
Teststreifen für Drogen

Zur Unterhaltung:
Kostenlose Browsergames

Kranke Menschen wegsperren

Ein wichtiger Punkt am Marihuana ist, dass es als wirksame Medizin eingesetzt werden kann. Es wirkt oft dann noch, wenn alle Medikamente der Schulmedizin versagt haben. Eigentlich arbeitsunfähige Menschen kurieren sich mit Marihuana und werden dadurch arbeitsfähig, sie nehmen an der Gesellschaft teil und zahlen ihre Steuern. Zudem kann Marihuana viel günstiger hergestellt werden als viele der Medikamente mit oft erheblichen Nebenwirkungen, die sogar zum Tod führen können. Marihuana hingegen führt nie zum Tod. So haben wir in der BRD das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Das bedeutet zudem, dass wir das Recht haben, uns in Notlagen zu helfen, auch wenn diese Hilfe unüblich wäre. Somit hat der Patient praktisch gesehen über diese Rechtslage das Recht dazu, sich mit Marihuana zu therapieren, wenn dieses für ihn ein geeigneter Weg ist. Jedoch wird dieses Recht den Patienten vor Gericht in der Regel nicht erteilt. Die Patienten können sich wie Kriminelle aburteilen lassen. Bei diesen Patienten handelt es sich aus guten Gründen oft um Wiederholungstäter und auch diese werden allein für Konsumzwecke in den Knast gesperrt. So geht unser Land mit kranken Menschen um, die sich gerne mit einem Naturprodukt ihrer Wahl therapieren möchten. Diese kranken Menschen werden einfach in den Knast gesperrt und einige von ihnen sterben hier, obwohl sie in Freiheit noch lange leben könnten.

Inzwischen gibt es für die Patienten die Möglichkeit, bei der Bundesopiumstelle eine Ausnahmegenehmigung für Marihuana als Medizin zu stellen. Es sind bereits duzende Genehmigungen erteilt worden. Zuerst einmal war das jedoch recht schwierig, da die Bundesopiumstelle einfach Jahre brauchte, um Anträge zu bearbeiten. Es wurde darauf gehofft, dass die Antragsteller vorher sterben, damit sich dieses Problem selber löst. Heute ist es nicht mehr so schlimm, ein Antrag wird in drei bis sechs Monaten bearbeitet. Gibt es für die Bundesopiumstelle jedoch die Möglichkeit, diesen Antrag abzulehnen, dann macht sie es auch. Und diejenigen, die ihren Antrag durch bekommen, haben meist das Problem, dass sie sich das Apotheken Marihuana nicht leisten können. Es stellt sich für die kranken Menschen somit die Frage, wozu sie den Antrag stellen sollen, wenn sie dann immer noch kein Medikament erhalten und das obwohl sie immer ihre Krankenversicherung bezahlen.

Fakt ist einfach, dass der Kiffer ein Mensch zweiter Klasse ist. Er schadet sich und der Gesellschaft höchstens in geringem Umfang. Vom Kiffer geht praktisch betrachtet keine Gefahr aus. Kriminell ist der Kiffer nur, da ihm das Marihuana verboten wird. Sobald der Kiffer damit auffliegt, dass er ein Kiffer ist, wird er automatisch durch unsere alkoholisierte Gesellschaft benachteiligt und nach unten gebaut. Da können auch die Konsumenten entkriminalisiert werden, sie werden dennoch benachteiligt. Im Straßenverkehr, im Beruf, in der Gesellschaft und auch durch das Strafrecht. Wie kann es denn etwas Schlimmes sein, eine andere Genussdroge als Alkohol zu konsumieren, wenn davon kein Schaden ausgeht? Das Geheimnis ist eben, dass Mehrheiten gerne Minderheiten als Randgruppen ausgrenzen. Das war bei Juden und Schwulen auch schon seit Jahrhunderten der Fall. Dann wurde das Kiffen populärer und somit entstand mit dem Kiffer eine neue Randgruppe, die man ausgrenzen kann. Mit Juden und Schwulen geht das heute nicht mehr, da sie als vollwertige Menschen anerkannt werden. Aber welches soll denn nun der Grund dafür sein, dass der Kiffer kein vollwertiger Mensch ist?