Kleinräumige Wirtschaftskreisläufe und Selbstversorgung




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Regionalisierung ist die Gegenbewegung zur Globalisierung

Wurde die Globalisierung vor Jahren von vielen Menschen noch als Chance begriffen, wird sie heute verbreitet eher als Übel gesehen, gegen das man eben nichts machen kann. Doch einige Leute sind schon wieder einen Schritt weiter und kennen ein wirksames Mittel gegen die Probleme, welche von Globalisierung und Raubtierkapitalismus verursacht werden: Regionalisierung und Selbstversorgung.

Unser derzeitiges Wirtschaftssystem bewirkt, dass ständig mehr Schulen entstehen und ständig höhere Zinsen bezahlt werden müssen. Wer nicht selbst durch eigene Schulden direkter Schuldsklave ist, ist es indirekt. Das liegt darin, dass in allen Produkten, die man kauft, als Kostenfaktor natürlich die Zinsen stecken, die Hersteller und Vertreiber für die Schulden auf ihren Unternehmen bezahlen müssen. Auch die unverschämt hohen Steuern bei uns sind nur zum Teil Folge der Bürokratie und des unproduktiven Beamtenapparates, denn wir mit uns herumschleppen, sondern gehen zu einem guten Teil für die Zinsen der Staatsschulden drauf.

In der Summe bewirken diese Faktoren, dass in den Preisen von Produkten und Dienstleistungen, die wir kaufen im Schnitt etwa 40% Zinsen stecken. Und es bewirkt, dass ein abhängig beschäftigter Handwerker etwa einen Tag arbeiten muss, um eine Arbeitsstunde eines anderen Handwerkers bezahlen zu können.

Dadurch wird beim herkömmlichen Weg „Arbeiten für Geld – Kaufen mit Geld“ der größte Teil des Wertes unserer Arbeitsleistung durch Kapitalbesitzer abgegriffen. Einen Ausweg bietet hier die Selbstversorgung: Wenn man etwas selbst herstellt, anstatt es zu kaufen, kommt einem der volle Wert der eigenen Arbeitsleistung zu Gute – und zwar vollkommen legal.

Eng verwandt mit der Selbstversorgung ist die Regionalisierung. Sie ist nicht anderes als Selbstversorgung auf der Ebene von Kommunen, Landkreisen und Regionen. Es werden kleinräumige Wirtschaftskreisläufe angestrebt und zwar in dem Sinne, dass möglichst das konsumiert wird, was am Ort hergestellt wird. Damit werden unproduktive Zwischenhändler, Transportkosten und die darin steckenden Zinsen und Steuern ausgeschaltet. Gleichzeitig bleibt das Geld in der Region und schafft Arbeitsplätze vor Ort.

Mehr über den weitläufigen Themenkreis von Selbstversorgung, regenerativen Energien, Regionalisierung, Regional- und umlaufgesichertem Geld, aber auch über Umwelt, Natur und Technik, sowie Selbermachen und Heimwerken findet man auf Fokkos Selbstversorger-Blog:
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