Konsequente Mülltrennung und Recycling beginnen zu Hause




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Raus aus der Wegwerfgeneration

Konsequente Mülltrennung und Recycling beginnen zu Hause
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Verwenden Sie mindestens 2 Müllcontainer, zum Trennen des Abfalls. Schütten Sie niemals Öl in die Spüle oder den Abfluss, denn es gelangt in die Flüsse oder ins Trinkwasser. Als Altöl werden übrigens Putzmittel und Seifen hergestellt. Kühlschränke gehören niemals in die Nähe des Herdes oder unters Fenster in die Sonne, denn dort verbrauchen sie mehr Energie. Achten Sie auf A-Siegel. Hängen Sie hinter dem Kühlschrank keine Kleider zum Trocknen auf; das erhöht ebenfalls den Energieverbrauch.
Spülen Sie von Hand? Füllen Sie eine Schüssel mit warmem Wasser und Spülmittel, hier lassen sich die Teile sparsamer reinigen und gleichzeitig die Bestecke einweichen. Schließen Sie den Wasserhahn! Ein tropfender Hahn kann es auf 50 Liter Wasser pro Tag bringen. Setzen Sie Energiesparlampen ein; sie sparen bis zu 25 % ein. Benutzen Sie Mehrweg Einkaufstaschen, statt Plastikbeuteln; letztere benötigen mehr als 100 Jahre, um sich zu zersetzen oder müssen verbrannt werden. Nicht funktionstüchtige elektrische Geräte lassen sich möglicherweise (günstig) reparieren, statt immer gleich alles wegzuwerfen.

In Wohnanlagen sollten Müllsortierer zur Trennung des Mülls eine Selbstverständlichkeit sein. Fast alle Städte und Gemeinden bieten das Gelbe Sack/Gelbe Tonne System an sowie Glas- und Papiercontainer im Stadtzentrum sowie Batterienrücknahme. Durch die Mülltrennung sparen Sie Geld, denn viele Gemeinden sind dazu übergegangen, den Müll per Kilogramm zu berechnen. Des Weiteren entlasten Sie die Umwelt und sammeln wertvolle Rohstoffe. So werden recycelte Kunststoffverpackungen u.a. zu Fensterrahmen, Haushaltswaren, Kugelschreibern und Spielzeug.
 

Mülltrennung

Was kommt wo rein?
Gelbe Tonne/gelber Sack: Verpackungen mit Grünem Punkt (Dual System) wie Styropor, Joghurtbecher, Spülmittelflaschen, Aluminium, Schraubdeckel und Dosen. Bitte waschen und ineinander stapeln.
Blaue Tonne/Altpapiercontainer: saubere Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge, Bücher, Formulare, Prospekte.
Glascontainer, Trennung nach den Farben Weiß/Braun/Grün: Flaschen, Babygläschen, Marmeladengläser, Parfümflaschen. Deckel abnehmen. PS: andersfarbiges Glas, z.B. blaues, geben Sie bitte zum Grünglas.
Bio-Tonne: Blumenerde, Grasschnitt, Obst- und Gemüsereste, Kaffeefilter, Holzwolle, Sägemehl. Tierkot, Katzenstreu und schmutziges Laub von der Straße kommen nicht hinein! Graue Tonne/Restmüll: Porzellan, Staubsaugerbeutel, Windeln, Glühbirnen, Spiegel, Hygieneartikel, Zahnbürsten, Verschmutztes etc.
Sondermüll (für Umwelt, Mensch und Tier gefährlich): Batterien, Reiniger, Lacke, Säuren, Leuchtstoffröhren (wegen des enthaltenen gesundheitsschädlichen Pulvers nicht zerbrechen), Medikamente, chemische Produkte.
 

Müllsammelstellen

Sammelstellen kann man bei Stadt- oder Gemeindeverwaltung erfragen. Das erste deutsche Abfallbeseitigungsgesetz entstand übrigens 1971. Für die spätere Müllverwertung besitzen derzeit alle Produkte einen Recyclingcode. Am besten wäre natürlich, wenn alle Mitbürger Müll generell so weit wie möglich vermeiden würden. Hier gehört u.a. Nachfüllpackungen zu kaufen. Achten Sie zudem auf das Ablaufdatum Ihrer Lebensmittel; ansonsten verursachen Sie doppelten Müll: die Packung UND den Inhalt. Lesen mal bei rein bei http://www.pageballs.com/der-blaue-planet-soll-gruen-bleiben-da-muss-jed... und http://www.pageballs.com/die-grosse-wassergeschichte-nicht-nur-fuer-kinder.


masterlt Richtig. Wir sollten uns mehr um unseren Planeten kümmern. Du hast recht.
13 Wochen 6 Tagen