Künstliche Tannenbäume




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Künstliche Tannenbäume
Fotoquelle: istockphoto

Ich wünsche mir einen künstlichen Tannenbaum. Warum? Schauen Sie mal:
1. Man kann ihn mehrfach verwenden.
2. Er verliert keine Nadeln.
3. Man muss ihn nicht gießen.
4. Er kann platzsparend zusammengelegt werden.
5. Er günstiger als ein echter Baum und hält länger.
Mittlerweile gibt es hellgrüne, dunkelgrüne, blaugrüne, silbergrüne und weiße Kunsttannenbäume; sogar welche, die schon von Fabrik aus mit Glitzer versehen sind. Man biegt nur noch die Zweige auseinander ... fertig!!! Die Typen reichen von fast echt aussehenden Nordmanntannen über Blautannen, Zwergkiefern und Lärchen; die Größen gehen vom winzigen 15 cm Format für den Schreibtisch bis zu meterhohen Bäumen. Jetzt brauchen Sie nur noch zu dekorieren.
 

Kunsttannenbaum - Plus und Minus

Der einzige Minuspunkt bei meinem Kunstbäumchen ist, dass er nicht diesen typischen, doch recht angenehmen Tannenduft verbreitet. Kein Problem: Ich hole mir künstliches Tannenduftspray aus dem Supermarkt (Tipp: Notfalls tut es auch das Toiletten Frischluftspray mit Fichtennadel duft oder man legt einen Tannennadelduft-Klostein an den Tannenbaumfuß ...
Ich sehe gerade, dass ich letztes Jahr mein Kunst-Tannenbäumchen mitsamt der Dekoration (mit Dreck und Speck, wie man so schön sagt) in den Plastikbeutel zum Aufbewahren gestopft habe; wahrscheinlich aus Zeitmangel oder aus geplanter Faulheit. So spare ich mir dieses Jahr fast die ganze Arbeit mit dem Dekorieren ... nur ein wenig zurechtzupften, einige Lamettafäden austauschen. Auch dieses Jahr bleibt das grüne Bäumchen wieder in meiner geliebten Rot-Gold-Kombination; das passt zu meinen hellen Holzmöbeln.
 

Weihnachtsbaumschmuck für das Kunstbäumchen

Für meine Neffen habe ich kleine Holzfiguren, Schleifen, Kärtchen mit Geldscheinen und Süßigkeiten über das Bäumchen verteilt. Die Kinder haben Strohschmuck mitgebracht, den wir gemeinsam verteilen, auch Nikolausstiefel aus Filz sind dabei. Die Lichterkette habe ich gestern Abend schon auf das Bäumchen getan und mich über das weihnachtlich beleuchtete Ambiente gefreut. Einen alten Glasvogel habe ich noch ausgegraben, der sitzt oben neben der Christbaumspitze. Die ist übrigens noch von meiner Oma, schon 100 Jahre alt und aus echtem Glas. Ebenso zwei Glaskugeln, ein Glöckchen , ein Engelchen, einige gläserne Eiszapfen und ein Vogel, die all die Jahre unzerbrochen überstanden haben.
Engelshaar haben wir gerade noch schnell verteilt. Jetzt kommt das Bäumchen in einen mit Natursteinen gefüllten Eimer (Sand tut´s auch), damit die Kinder und der Hund es nicht umwerfen können und schon ist Weihnachten ...