Lebenswichtiges Wissen über giftige  Beeren, Pilze und Schlangen
Lebenswichtiges Wissen über giftige Beeren, Pilze und Schlangen
jurgko

Erziehung & Kinder

Lebenswichtiges Wissen über giftige Beeren, Pilze und Schlangen

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Wie giftig die Arten der Fauna oder Flora wirklich sind, verraten oft  ihre Namen nicht. Das setzt genaue Kenntnisse voraus.

Kreuzotterbisse sind kreuzgefährlich:

das weiss jeder. Vorsicht beim Blaubeerensuchen, Kreuzottern lieben diese Biotope. Es gibt immer weniger dieser Art. Aber in Deutschland wurden noch keine Kreuzotter-Todesfälle bekannt. Wegen ihrer Seltenheit, stehen diese unter Naturschutz, in ganz Deutschland, auch sämtliche anderen Schlangen. Obwohl es in der Umgebung von Jena, seit über hundert Jahren keine Kreuzottern mehr gibt, findet man dort  überall erschlagene, anderenorts sehr seltene Schlangen, sogar Blindschleichen.
Jedoch alle ihre Verwandten, alle Vipern sind sogar tödlich giftig, besonders die hier in Brasilien. Da gibt es sogar schöne Korallenschlangen mit bunten Ringen. Diese sehen zum Verwechseln ähnlich aus. Eine Art ist tödlich giftig, die anderen nicht. Der schöne Name beinhaltet  keine Warnung.

Tolle Erlebnisse mit der  Tollkirsche:

Mit einer Salbenrezeptur der Tollkirschenbeeren, in die Haut eingerieben, erlebt man tolle Halluzinationen, da fliegt man z. B. mit einem Hexenbesen durch die Luft. Vorsicht vor dem Genuss. Tollkirschen sind tödlich giftig!

Giftige rote Garten-Beeren, Vorsicht bei Kindern!

So mancher Kleingärtner pflanzte in seinem Garten den Seidelbast, dieser blüht schon im zeitigen Frühjahr mit seinen prächtigen, kleinen, rosaroten Blüten, ein wunderbarer Anblick. Jedoch danach, die roten Beeren, sehen sehr verlockend aus. Vorsicht bei kleinen Kindern, der Genuss dieser  Beeren ist sehr giftig.

Totentrompeten und Hexenpilze:

Die düsteren, schwarzen, trompetenförmige Pilze sehen abschreckend aus. Ich sammelte diese immer, weil diese mir schmecken. Diese sind besonders als Suppenpilz geeignet. Aber auch die Hexenpilze sehen gefährlich aus, besonders wenn man diese aufschneitet, laufen alle Hexenröhrling schwarzblau oder schwarzgrün an. Aber beim Braten werden diese wieder lecker gelblich und schmecken wie Steinpilze. Vorsicht, bei rohem Genuss, da sollen diese giftig sein. Alle Pilze sollte man nie roh essen, bis auf wenige Ausnahmen.


Als ich ein Satanspilz kostete, ritt mich der Teufel

Satanspilze haben immer ein rötlich orangefarbenes Röhrenfutter. Die noch jungen Satanspilze, die ich entdeckte, hatten ein gelbes. Ich glaubte, es wären Sommerröhrlinge, die genau so aussehen. Diese haben einen Doppelgänger, den Dickfussröhrling, der viel kräftiger aussieht. Dieser schmeckt, ebenso gallenbitter, wie der Gallenröhrling, den man mit dem Steinpilz verwechseln kann. Um mir Klarheit zu verschaffen , nahm ich wie immer ein winzige Kostprobe, nicht einmal ein halbes Gramm, da wirkt selbst der tödliche Knollenblättererpilz nicht. Jedoch der Satanspilz machte seinem Namen Ehre. Die ganze Nacht ritt mich der Teufel. Ich übergab mich laufend und bekam ebenso oft den flotten Otto. So reinigte sich mein Körper von dem Gift und ich brauchte keine ärztliche  Behandlung. Gekocht und gebraten, soll der Satanspilz nicht so giftig sein. Schlimmer wirken Nervengifte, wie die vom grünem Knollenblätterpilz. Bei den Röhrlingen mit dem schwammartigen Futter unter dem Hut, gibt es nur wenige giftige Arten, aber keine tödlichen.