Leoparden, die viert groessten Raubkatzen
Leoparden sind nicht vom Aussterben bedroht

Großkatzen wie die Leoparden sind beeindruckend. Gerade diese Großkatze hat ein wunderschönes Fell. Nach Tigern, Löwen und Jaguar sind Leoparden die viert größten Großkatzen auf der Welt in der heutigen Zeit. Sie können ohne Schwanz bis zu 1,90 Meter lang werden, meistens sind sie aber bedeutend kleiner. Je nach Nahrungsangebot sind diese Großkatzen unterschiedlich groß. Zudem gibt es wenigstens neun Unterarten. Leoparden haben sich vor gut einer Million Jahren von der Linie der Löwen getrennt und sind strikte Einzelgänger. Diese Großkatzen haben von allen aber das größte Ausbreitungsgebiet. Sie leben in Afrika und Süd Asien sowie Indien. In Asien, Kleinasien und Indien ist der Bestand der Leoparden stark zurück gegangen. In weiten Teilen, auch rund um die Sahara, sind die Leoparden bereits ausgestorben. Ihr Bestand ist aber südlich der Sahara in den Urwäldern sehr stabil. Der Bestand aller Leoparden wird auch ca. 250.000 bis über 700.000 freilebender Exemplare geschätzt.
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Foto: Maryann Hart/pixelio.de
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Leoparden sind tatkräftige Jäger
"Leoparden" können sehr schnell beschleunigen, wenn das Beutetier aber die Zeit hat, kann dieses ebenfalls beschleunigen und fliehen. Somit besteht eine Jagdmethode dieser Großkatzen darin, sich möglichst nahe an die Beute heran zu schleichen. Die Leoparden bevorzugen Beutetiere von ca. 30 bis über 50 Kilogramm. Sie verzehren aber auch Käfer, Reptilien und Vögel, wenn sie sonst keine Nahrung finden. Wenn diese Raubkatzen die Möglichkeit haben, dann wählen sie aber große Beutetiere. Eine weitere Jagdmethode der Leoparden besteht darin, dass der Beute aufgelauert wird. Hier haben diese Raubkatzen sehr viel Geduld. Meistens wird ein Baum als Beobachtungsposten gewählt. Wenn die Beute näher kommt wird der Baum verlassen um dem Beutetier aufzulauern. Dieses wird dann im schnellen Sprint überrascht und erlegt. Die Leoparden müssen befürchten, dass ihnen die Beute durch Löwen oder Hyänen streitig gemacht wird. Somit wird die Beute sehr gerne auf einem Baum geschafft oder nach dem Fressen mit Gras getarnt. Leoparden haben große Reviere, die einander überlappen können. Zur Paarung gesellt sich ein Männchen zum Weibchen und bleibt einige Tage bei diesem. Das Weibchen zieht die Jungtiere in der Regel alleine auf. Diese beginnen mit zwei bis drei Monaten Fleisch zu fressen. Die Jungtiere bleiben ein gutes Jahr bis eineinhalb Jahre bei der Mutter und suchen dann mit der Zeit ein eigenes Revier. Leoparden sind bei Menschen oft nicht gerne gesehen. In seltenen Fällen greifen diese Tiere Menschen an. Öfter kommt es vor, dass die Haustiere erlegt werden. Somit gibt es vor allem Landwirte, die diesen Großkatzen das Leben nicht gönnen und sie erlegen, wenn sie es können.
Andere Tierarten sind auch bedroht
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Der schwarze Panter
Viele Menschen kennen den schwarzen Panter und wissen nicht, dass es sich hierbei eigentlich um Leoparden handelt. Diese Leoparden haben aber den genetischen Effekt, dass das ganze Fell nicht gefleckt ist, es ist schwarz. Die schwarzen Panter kommen oft in bewaldeten Regionen vor, hier haben die Leoparden ohnehin eine sattere Maserung als im Freiland. Es gibt aber keinen reinen Bestand an schwarzen Pantern, vielleicht ist dieses in einigen hunderttausend Jahren der Fall. Die Färbung des Leoparden liegt auf den Chromosomen so angeordnet, dass es möglich ist, dass diese Großkatzen gefleckte und schwarze Jungtiere zur Welt bringen. Ein schwarzer Panter kann auch wieder gefleckte Leoparden zur Welt bringen.
Die Sinnesorgane des Leoparden
Leoparden können nicht nur gut hören, sie hören auch sehr hohe Frequenzen, die wir Menschen nicht mehr hören können. Dieses gute Gehör ist für den Leoparden ungemein wichtig. Diese Raubkatzen können auch sehr gut sehen. Tags über sehen sie so gut wie wir Menschen. In der Nacht können sie aber wesentlich besser sehen, als wir Menschen. Die Pupillen können sich sehr weiten und nehmen viel Licht auf. In den Augen gibt es eine reflektierende Schicht, so wie es für Katzen üblich ist. Diese erhöht noch einmal die Lichtausbeute. Trotz dessen, dass Leoparden in der Nacht gut sehen können, jagen sie tags und nachts. Sie richten sich hierbei nach ihrer Beute.
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Den Leoparden eine Chance geben
In der nicht zu fernen Vergangenheit wurden Abkommen über den Fellhandel geschlossen, dieses erschwert die Wilderei in Afrika. Die Leoparden sollen hier überleben, da sie ein wertvoller Bestandteil der Natur sind. Es ist zum Glück nicht mehr so modisch, sich Leoparden Felljacken zu kaufen und das kommt diesen Raubtieren zugute. Sie können sich dennoch nicht erholen, die Zivilisation breitet sich immer weiter aus und beansprucht das Land für sich. Die Leoparden sind Rivalen und somit werden sie gejagt. Leoparden sind zwar noch nicht vom Aussterben bedroht, sie werden aber in vielen Zoos gehalten und hier werden sie auch vermehrt. Einige der Unterarten der Leoparden sind jedoch schon sehr angegriffen und somit können diese erhalten bleiben.
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