Les Paul Gitarren




Platz #39 in Musik, #1947 insgesamt
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E-Gitarren

Les Paul Gitarren
Fotoquelle: istockphoto

Seit 1952 stellt die amerikanische Firma Gibson die berühmten Les Paul Gitarren her; Paula, wie die meisten deutschen Musiker sie nennen. Sie wurde in Zusammenarbeit mit dem Musiker Les Paul (Originalname Lester William Polsfuss) herstellt und war die erste Solidbody-E-Gitarre im Programm. Diese exzellente Gitarre überzeugt vor allen Dingen durch ihren warmen Klang und begeistert jeden Musiker, wie z.B. Eric Clapton, Paul McCartney oder Jeff Beck. Neben dem Konkurrenten Fender gilt auch sie durch den satten Ton als absoluter Klassiker bei den Elektrogitarren, insbesondere für Rock und Blues.

Wie die Gitarre entstand

Lester war ein richtiger Bastler: Er sägte seine Gitarre auseinander, um einen Holzklotz mit Elektronik einzufügen. Bereits bei den ersten Liveauftritten überzeugte ihn diese Gitarre durch ihren klaren Klang ohne Rückkopplung. Produzent Gibson lehnte jedoch dankend ab: Man benötige keinen solchen Besenstiel. Erst als Konkurrent Fender seine brandneu entwickelte Solidbody-E-Gitarre auf den Markt brachte, besann man sich anders. Bis heute ist jedoch nicht vollständig geklärt, ob Les Paul die Gitarre vollkommen selbst entwarf oder ob Gibson Techniker beteiligt waren. 1952 kamen die ersten goldfarbenen Modelle fehlerhaft in den Handel; der Seitenhalter musste korrigiert werden. Es folgten schwarze Modelle aus Ahorn und Custom-Modelle aus Mahagoni. Ältere Modelle sind bei Sammler selbstverständlich besonders begehrt, insbesondere aus der Zeit PAF (Patent applied for) und die Junior. Modell Sunburst kam in Rot oder Braun mit Honiggelb. 1963 zog Les Paul sich aus dem Business zurück; der Name Les Paul SG wurde zu SG (Solid Guitar).

Modelle Les Paul Gitarren

Bei der Konstruktion einer Les Paul Gitarre besteht die Basis aus Mahagoni mit gewölbter Ahorndecke, Mahagoni-Hals und in den Korpus geleimter Mensur. Zwei Humbucker erzeugen den Klang und können über einen dreistufigen Schalter geschalter werden. Anstelle hiervon besitzen einige Modelle einen oder zwei Single-Coils (Pickup). Die Standardversion besitzt Perlmutt-Griffeinlagen und verchromte Metallteile sowie seit 2008 Tonkammern, die Gewicht und Ton verbessern. Spitzenmodell Custom kommt mit gestreifter Einfassung, Intarsien, goldfarbenen Metallteilen, Ebenholz Griffbrett und einem dritten Humbucker. Das schlichtere, preisgünstigere Modell Studio verzichtet auf die optischen Schönheiten. Die Robot Guitar ist mit Stimmelelektronik (Tronical) ausgerüstet und besitzt einen Prozessor zum automatischen Saitenstimmen. Die Classic (Erkennungsmerkmal: gelbe Inlays), eine moderne Standard, wird mit Keramik-Tonabnehmern geliefert. Nachfolger der Standard ist die Traditional, mit Mahagonikorpus, Classis-57-Tonabnehmern und PLEK-Verfahren. 6-Fach-Tonabnehmer und digitales Mischpult findet man bei der Digital Les Paul. Heavy und Hard Rockmusiker wie Guns ´n Roses, Kiss, Metallica oder The Who greifen zum Modell BFG mit Finish in Schwarz, Rot oder Gold. Keiner dieser Stars gibt sich mit Kopien zufrieden; sie alle schwören auf das Les Paul Original.


masterlt Wunderschön und gar nicht mal so teuer. die halten ein Leben lang.
9 Wochen 2 Tagen