Mehrheit für Diskriminierung von Minderheiten, gegen Cannabis legalisieren
Noch immer nicht Cannabis legalisieren in Kalifornien für nicht kranke Menschen
In Kalifornien geht es mit dem Cannabis legalisieren immer wieder in kleinen Schritten voran. Kurz vor seiner Amtsabgabe hat Arnold Schwarzenegger bereits für bis zu einer Unze Gras für erwachsene Menschen die Strafbarkeit aufgehoben und in eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld gewandelt. Es geht also noch immer voran mit dem Cannabis legalisieren, leider nicht am 02.11.2010, der Tag, an dem auch Arnold Schwarzenegger seinem Nachfolger ins Gesicht sehen muss, da er als Gouverneur nicht länger amtieren kann. In einem Abwasch werden gleich mehrere Entscheidungen den Wählern in Kalifornien überlassen, auch, ob sie zukünftig weiterhin die Minderheit der Kiffer diskriminieren und kriminalisieren wollen oder ob sie Cannabis legalisieren. Die Entscheidung ist gefallen und knapp 54% ist für die Ausgrenzung von Menschen, die keine Verbrecher sind, sondern lediglich einen anderen Lebensstil haben, als nur Alkohol zu trinken. Wie sich das erklären lässt? Jesus, der angeblich auch mit Hanf geheilt hat, würde sagen: „Denn sie wissen nicht was sie tun.“ Deswegen ist es an der Zeit, dem Volk klar vor Augen zu halten, dass sie Randgruppen ausgrenzen, diskriminieren und sogar kriminalisieren. Verfolgung durch Gesetze, Verfolgung durch den Staat, das ist die traurige Wahrheit der weltweiten Cannabispolitik.
Warum sich selbst viele Kiffer gegen die Cannabis Legalisierung gewendet haben
Es ist nicht so, dass nur Nichtkiffer gegen die Cannabis Legalisierung gestimmt haben, es handelt sich erstaunlicher Weise auch um viele Kiffer. Wie das sein kann? Zum einen geht ihnen die Cannabis Legalisierung nicht weit genug und zum anderen sind sie dagegen, dass sie für ihr Marihuana Steuern bezahlen sollen, ca. geschätzte eine Milliarde Euro im Jahr. Kalifornien könnte sich damit nicht sanieren aber hinzu kämen auch noch Einsparungen der Kosten für die Strafverfolgung. Viele Kiffer wollen aber nicht allein mit bis zu einer Unze, umgerechnet ca. 28 Gramm, straffrei ausgehen, sie wollen die komplette Cannabis Legalisierung, einige aber nicht, da sie am Dealen sind und mit dem erwarteten Preisverfall wären sie wieder arbeitslos. Die besagten Kiffer haben somit sogar unterschiedliche Gründe, weswegen sie gegen eine Cannabis Legalisierung sein können und das macht es somit noch komplizierter, wenn man es allen recht machen möchte. Somit muss versucht werden, es der großen Masse recht zu machen. Das sind zum einen alle Nichtkiffer, die durch Steuergelder durch das Cannabis legalisieren profitieren können und zum anderen die große Masse der Konsumenten, die günstiges Gras von guter Qualität wünschen. Die Masse der jetzigen Grower würde bei einer vollständigen Cannabis Legalisierung auf der Strecke bleiben, da industriell angebaut werden würde und die Preise trotz Steuern verfallen würden. Erste große Cannabis Anlagen sind bereits für Medizinhanf in einigen Orten in Kalifornien genehmigt worden und das ist auch erst ein erster Schritt.
Man kann es leider nicht allen mit dem Cannabis legalisieren recht machen
Wenn es um die Legalisierung von Cannabis geht, dann wird es immer diejenigen geben, die durch die Cannabis Legalisierung benachteiligt werden. Wäre die Cannabislegalisierung in Kalifornien nun endlich wenigstens im eingegrenzten Bereich durch gekommen, dann wären alle Minderjährigen benachteiligte. Wer an 14 bis 18 Jährige Marihuana in beliebiger Menge abgibt würde mit bis zu fünf Jahren Haftstrafe rechnen müssen, bei bis zu 21 jährigen Jugendlichen wären es noch sechs Monate mit 1000 Dollar Geldstrafe. Wer nun wirklich legal kiffen kann, ohne sich im geringsten zu gefährden, der würde doch nicht an minderjährige abgeben wollen. Diese müssten sich weiterhin über Mafiaquellen versorgen, die somit nicht ganz verkümmern würden. Auch dieser Punkt, der unverhältnismäßig hohen Ahndung von der Weitergabe von Cannabis an Minderjährige ist für viele Wähler ein Grund gewesen, gegen die Legalisierung zu stimmen.
Mit dem legalen Medizinhanf wurde regional begonnen Marihuana zu kultivieren. Aus arbeitslosen Menschen wurden arbeitende und verdienende. Je weiter sich die Gesetzeslage lockert, desto günstiger wird das Marihuana. All diese Grower klagen bereits jetzt über sinkende Profite. In einer Cannabis Legalisierung sehen sie somit gleich das Ende ihres Schaffens. Diese Grower setzen sich lieber der Gefahr der Kriminalisierung aus, als dass sie es sich mit ansehen, dass Großfarmen entstehen, die Preise kaputt machen und somit alle Verbraucher hochwertiges Gras zu Dumpingpreisen kaufen können. So können diese Grower nun erst einmal durchatmen und die Verbraucher zahlen den Preis, die Mafia kann weiter verdienen und ihr Verbrechen in der ganzen Welt finanzieren.
Was hätte diese eingegrenzte Cannabis Legalisierung bedeutet?
Viele Kiffer haben gegen diese Form der eingegrenzten Cannabis Legalisierung gestimmt, da sie ihnen nicht weit genug ging. Damit haben sich diese Kiffer leider ins Knie geschossen. Die Legalisierung von Cannabis ist ein Weg, der zu gehen ist, man erreicht nicht mit einem Schritt das Ziel. Viele Schritte müssen immer wieder eine Verbesserung bringen. Auch wird Kalifornien nicht die komplette Cannabis Legalisierung in einer Welt mit dem kompletten Verbot durch bringen. Erst einmal wird etwas legalisiert, andere Bundesstaten und auch andere Länder können in den nächsten fünf Jahren nachziehen und dann kann auch in Kalifornien weiter legalisiert werden. Das wäre zumindest möglich geworden.
Die zuerst noch eingegrenzte Legalisierung von Cannabis war leider unzureichend durchdacht aber all das hätte noch folgen können, man hätte dieses Provisorium noch ausbauen können. Diese erste wirkliche Legalisierung von Cannabis hätte der große Schritt zum Ende der Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung einer benachteiligten Minderheit werden können, ein Schritt, auf dem weitere Schritte in die richtige Richtung folgen würden. Demnach bleibt zu hoffen, dass die Legalisierung von Cannabis auch unter dem nächsten Gouverneur in Kalifornien weiter kommen wird, damit sich die ganze Welt an diesem Fortschritt im Schneckentempo ein Beispiel nehmen kann.
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