Mein Kind kifft, Hilfe!
Kiffen ist illegal, somit ist es schlimm
Für die Eltern kommt irgendwann der Punkt, dass ihre Kinder damit beginnen, erwachsen zu werden. Zu diesem erwachsen werden gehört es auch dazu, dass Drogen genommen werden. Es wird Alkohol getrunken, Zigaretten werden probiert, darüber wissen die Eltern oft sogar bescheid und tolerieren dieses Verhalten sogar dann, wenn die Kinder diese Drogen eigentlich noch nicht nehmen dürften. Es gibt sogar Eltern, die ihren 14 jährigen Kindern Bier kaufen. Damit verstoßen diese Eltern eigentlich gegen den Jugendschutz aber wir haben doch auch in diesem Alter getrunken und geraucht und uns geht es doch gut. Viele Eltern haben keinerlei Problem damit, wenn ihre Kinder bereits in jungen Jahren regelmäßig Alkohol trinken. Aber wie groß ist das Problem, wenn sie feststellen, dass die Kinder möglicherweise kiffen. „Mein Kind kifft, hilfe!“ Es wird vielleicht ein Jointrest gefunden, vielleicht hat das Kind lange Blättchen oder sogar eine Wasserpfeife. Die nun geschockten Eltern realisieren nicht, dass es sich bei Alkohol und Tabak auch um Drogen handelt und sind nun geschockt, dass ihr eigenes Kind Drogen nimmt und somit eine Drogensucht droht. Diese droht als die Alkoholsucht natürlich auch, wenn die Kinder trinken, das trinken gehört aber mit zur Kultur und die Kinder dürfen das deswegen, Kiffen dürfen sie aber nicht.
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Wie ist mit dem kiffenden Kind umzugehen
Als erstes muss erst einmal eingesehen werden, dass man dem Kind sein Leben nicht verbieten kann. Wenn es kiffen möchte, dann wird es das auch trotz Verbote machen. Außerdem ist Cannabis keine gefährliche Droge, es ist harmloser als Alkohol und Tabak. Das einzig gefährliche an Cannabis ist, dass es verboten ist. Durch dieses Verbot können die Kinder mit dem Gesetz in Konflikt kommen. Sollte der Drogenkonsum dazu jedoch unzureichend sein, dann kann dem Kind der Führerschein entzogen werden und damit ist das Kind auch im Berufsleben entschieden benachteiligt.
Wenn bemerkt wird, dass die Sprösslinge kiffen, dann sollte Ruhe bewahrt werden. Es ist mit den Kindern zu reden, dieses hat aber vernünftig und logisch zu geschehen. Auf die üblichen Lügen, dass Cannabis eine Einstiegsdroge ist oder Psychosen verursacht sollte verzichtet werden. Da den Kindern das kiffen nicht verboten werden kann, sollte dieses auch nicht geschehen. Das wirklich schädliche am Kiffen ist aber die Strafverfolgung und der Führerscheinentzug. Den Kindern sollte somit untersagt werden zu dealen. Hier sollten Konsequenzen wie Geldentzug oder Rauswurf angedroht werden. Die Kinder sollten auf keinen Fall zu dealen beginnen, damit machen sie sich leider strafbar und es sind Mindeststrafen von nicht unter einem Jahr zu erwarten. Zudem sollte den Kindern erklärt werden, dass sie nicht jeden Tag kiffen sollen sondern nur an den Wochenenden. Aber auch dazu können die Sprösslinge nicht gezwungen werden. Diese sollen aber unter keinen Umständen bekifft ein Kraftfahrzeug führen. Es genügt zwar leider bereits, regelmäßig zu kiffen, um den Führerschein entzogen zu bekommen, aber wer bekifft ist macht sich schneller auffällig und provoziert dieses Übel somit. Außerdem ist zu beachten, dass das Marihuana oder Haschisch in Deutschland massiv verstreckt wird. Den Kindern ist zu erklären, dass sie dann auf das Marihuana oder Haschisch verzichten sollen. Anstelle dessen kann ihnen erlaubt werden pro Kopf mit einer 400 Watt Lampe anzubauen. Solange nicht gedealt wird ist dieses nicht ganz so schlimm, es wird aber verfolgt. Es ist für die Kinder aber sehr viel gesünder, sauberes Gras zu rauchen als verstrecktes. Noch gesünder ist es, wenn sie den Tabak komplett weg lassen und nur noch Tabakersatz benutzen. Tabak ist auf jeden Fall schädlicher als Cannabis und sollte unter keinen Umständen konsumiert werden.
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Was die Eltern wissen sollten
Hilfe, mein Kind kifft, aber Kiffen macht die Kinder nicht dumm und solange sie nicht mit Tabak kiffen sind auch keine bleibenden Schäden bewiesen. Durch Alkohol sterben in Deutschland jedes Jahr nach Schätzungen 70.000 Menschen, durch Tabak sogar 140.000. Durch Cannabis stirbt auf der ganzen Welt nicht ein einziger Mensch. Kiffen ist somit gesünder als unsere legalen Drogen und wenn es nicht verboten wäre, dann sollten vernünftige Eltern ihren Kindern Gras und nicht Alkohol kaufen. Wenn es Leute gibt, die meinen, dass man durch Kiffen verrückt wird, dann handelt es sich um Leute, die Vorurteile haben. Verrückt ist man so schon und es liegt bestimmt nicht am kiffen.
Was die Eltern aber unbedingt wissen sollten ist, dass Cannabis eine Jugenddroge ist. Wohingegen man sein ganzes Leben lang trinkt und raucht hört man mit dem Kiffen meist nach einigen Jahren von ganz alleine wieder auf. Die meisten Kiffer stellen ihren Konsum wieder ein. Die meisten Kiffer entwickeln auf Cannabis auch kein Suchtproblem und körperlich abhängig kann man von dieser relativ harmlosen Droge nicht werden.
Wenn Ihr Kind krank ist kann es sein, dass es Cannabis instinktiv als Medizin benutzt. Cannabis ist ein Medikament, das bei vielen verschiedenen Krankheiten sehr gut helfen kann. Wenn Ihr Kind an ADHS, multipler Sklerose, chronischen Schmerzen, Rheuma oder chronischer Schlaflosigkeit leidet, dann kann es sein, dass es Cannabis aus diesen Gründen nutzt, da es ihm dadurch wesentlich besser geht. Es gibt sehr viele Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen kiffen, es handelt sich dabei sehr oft um Erwachsene, die wirkliche gesundheitliche Probleme haben, bei denen Medikamente gar nicht oder nur mit schweren Nebenwirkungen helfen.
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Sich die Beziehung zu den Kindern nicht zerstören
Sie erkennen mich als Befürworter der leichten Droge Cannabis, Sie haben dazu aber eine ganz andere Meinung und sehen das so, dass die Kinder keine verbotenen Drogen zu nehmen haben. Schließlich sind diese verboten und das wird auch seine Gründe haben? Die Gründe liegen ganz einfach in dem, dass die Masse eine Minderheit diskriminiert und benachteiligt. Wäre im Westen gekifft und nicht getrunken worden, dann wäre nun Alkohol verboten und nicht Cannabis. Es gibt hier lediglich eine Masse, die sich gegen die Minderheit durchsetzt, das ist alles.
Sie können gerne Ihre eigene Meinung haben, aber bedenken Sie eines: Sie können Ihren Kindern nichts verbieten. Diese werden trotzdem das machen, was sie wollen. Sie können sich durch Ihr Auftreten aber den gesamten Kontakt zu Ihren Kindern als Ansprechpartner zunichte machen. Wenn Sie das Kiffen zum Streitpunkt machen, dann kann die gesamte Beziehung zu Ihren Kindern zerbrechen. Wenn Sie das nicht wollen, dann gehen Sie überlegt vor und nicht mit brachialer Gewalt. Diese brachiale Gewalt hat es noch immer nicht verhindert, dass vier Millionen Menschen in Deutschland kiffen und sie wird auch nicht verhindern, dass Ihre Kinder kiffen, wenn diese es wollen.
Kleines Ps. Um die Objektivität zu waren:
Cannabis ist natürlich eine Droge, die auch ihre Schattenseiten hat. Wie diese in der Öffentlichkeit dargestellt werden ist aber meistens falsch. Richtig ist, dass kiffen süchtig machen kann, so dass jeden Tag gekifft wird und man sein Leben deswegen nicht mehr auf die Reihe bekommt. Dieses erlebt ein kleiner Teil der Kiffer so. Es handelt sich aber meistens nur um eine Zeitweise Entgleisung, die es auch mit Alkohol geben kann. Nicht wenige heranwachsende verbauen sich ihre Zukunft nicht mit Cannabis sondern mit Alkohol. Dieses geht aber natürlich auch mit Cannabis, dieses ist aber wirklich die einzige große Gefahr dieser Droge. Es ist nachgewiesen worden, dass Cannabis keine bleibenden Schäden verursacht und die meisten Kiffer ihren Konsum bald wieder einstellen. Kiffer, die auf Tabak verzichten haben sogar erwiesener Maßen die besseren Schulnoten. Die meisten Kiffer können mit ihrer Droge sehr gut umgehen und kriegen ihr Leben gut auf die Reihe. Wie beim Alkohol gibt es aber auch die Kiffer, bei denen das nicht der Fall ist. Diese Kiffer stehen aber nicht stellvertretend für alle Kiffer, auch wenn das die Öffentlichkeit so hinstellen möchte. Bei jeder Droge kommt es entschieden auf denjenigen an, der sie nimmt. Der Ausruf: Hilfe, mein Kind kifft mag eine Schockreaktion sein, normalerweise ist aber das Schlimmste an allem die Strafverfolgung und nicht die Auswirkung vom Cannabis.
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