Meine Erfahrungen mit Umfragen von Triaba




Platz #5 in Ratgeber, Anleitung & Ausbildung, #103 insgesamt
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Es klingt so einfach: Ein paar Klicks im Internet, und schon hat man Geld verdient. Wirklich?

So genannte Panels gibt es im Internetzeitalter wie Sand am Meer. Unternehmen betreiben auf diese Weise relativ unaufwändig Marktforschung, da die Einbindung von Interviewern oder Call-Centern entfällt. Datenerhebung und -zuordnung geschehen elektronisch.
Wer an Panels im Internet teilnimmt, beantwortet per Mausklick oder mit kurzen Stichwortangaben Fragen zu seinen Verbrauchergewohnheiten. Das Ganze läuft mehr oder weniger anonym ab, da nur das Lebensumfeld und die Vorlieben, nicht aber die eigentliche Identität der Person erfasst werden. Den Teilnehmern wird ihre Auskunftsbereitschaft mit Bonuspunkten, Gutscheinen oder Bargeld honoriert. Letzteres trifft auch auf das Panel Triaba.com zu. Derzeit liegt dort die Auszahlungsgrenze bei fünf Euro, welche in der Regel nur über ein Konto bei PayPal transferiert werden können. Nach Angaben von Triaba.com erhebt PayPal dabei eine Gebühr in Höhe von 2%.
 

Anhalter

Anhalter

von: Michael Voigt




Triaba: Was dahinter steckt

Bei Triaba.com handelt es sich um ein norwegisches Unternehmen, welches weltweit Umfrage-Panels betreibt. Der deutsche Webauftritt ist recht ausführlich. Das Unternehmen und seine Arbeitsweise werden kurz dargestellt. Interessierte finden eine solide Beschreibung der Teilnahmemöglichkeiten vor. Auf häufige Fragen (FAQ) wird dabei gründlich eingegangen.
Um zu Triaba-Umfragen per E-Mail eingeladen zu werden, ist eine Registrierung nötig. Je nachdem, wie ausführlich das persönliche Profil ausgefüllt wird, kann der Teilnehmer einer Zielgruppe zugeordnet werden und erhält entsprechende Umfragen. Jene können aus verschiedenen Gründen jedoch auch vorzeitig enden, unter anderem, weil

  • jemand im Verlauf der Befragung aus dem Raster der Zielgruppe fällt,
  • bereits zuviel Teilnehmer mit ähnlichem Profil vorhanden sind,
  • die Umfrage wegen zu geringer Beteiligung geschlossen wurde,
  • der Befragungszeitraum verstrichen ist oder
  • die gewünschte Teilnehmerzahl erreicht wurde.

Triaba.com beteiligt sich am Cint OpinionHub, einer Plattform, welche die verschiedenen Akteure der Marktforschung verbindet. Für Triaba-Teilnehmer kann dies problematisch werden, falls sie auch bei anderen Anbietern gelistet sind, die ebenfalls den Cint OpinionHub nutzen. Eventuell bleibt ihnen dann die Teilnahme an bestimmten Umfragen verwehrt, um eine Verfälschung der Ergebnisse zu vermeiden.
 

Geld verdienen mit Triaba?

Trotz eines gut ausgefüllten Profils und keiner weiteren Registrierung bei Panels des Cint OpinionHub widerfuhr es mir häufig, dass ich Umfragen nicht beenden oder erst gar nicht beginnen konnte. Welcher der oben genannten Gründe dabei maßgeblich war, lässt sich nicht nachvollziehen. Insgesamt konnte ich so nur einem verschwindend geringen Teil der „Einladungen“ tatsächlich folgen. Besonders ärgerlich war es, wenn Umfragen zwischendurch abgebrochen wurden, denn dafür gibt es keine Vergütung. Nach Angaben von Triaba.com werden zwar auch die bis dahin eingegebenen Daten nicht verwendet. Für den Zeitaufwand entschädigt dies aber dennoch nicht.
Fazit: Triaba.com ist nach meinen Erfahrungen und Recherchen ein durchaus seriöses Angebot, dessen Verdienstmöglichkeiten man jedoch nicht überschätzen sollte. Wer durch die Teilnahme an Online-Umfrage Geld erwirtschaften möchte, sollte sich zusätzlich bei weiteren Anbietern registrieren, wobei selbstverständlich auf Seriosität geachtet werden muss.
 

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