Mode im Herbst 2010




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Wie man topmodern und warm in die kalte Jahreszeit startet

Begünstigt durch die aktuelle Wetterlage habe ich mir in den letzten Tagen viele Gedanken über Mode im Herbst gemacht, im Internet gestöbert, und in Fashion Stores nach Trends gesucht. 

"Bequem", "praktisch", und "warm" sind für Beauty-Queens im Normalfall verbotene Worte. Aber im Herbst, wenn der Körper noch nicht an die Kälte gewohnt ist, wenn die dunkle Nässe durch alle Bekleidungsschichten kriecht, und man sich bei jedem Verlassen von Gebäuden ein Ganzkörperkondom wünscht, darf sich die Mode von Wärme und Bequemlichkeit inspirieren lassen.

Das tut sie auch: Strick und Kunstpelz erleben jeden Herbst ein Revival. Kombiniert man sie mit zarten Materialen wie Spitzenblusen, so können selbst dicke Mäntel aus Strick sexy und schick sein.

Jeans und Hosen im Herbst 2010

Ganz eng oder ganz weit, das ist die Devise

Bei Hosen gibt es im Herbst grundsätzlich zwei Trends: besonders weit und besonders eng.

Beispiele:

Weite Hosen umspielen unsere Beine in Form von Marlene-Hosen. Diese wirken sehr klassisch und elegant. Am besten kombiniert man sie mit engen Blusen oder Tops, und mit Trench-Coats. Eine beige Marlenehose, eine violette Spitzenbluse, und darüber ein beiger Trench-Coat... ein perfekter Herbst-Look!

Hoch geschnittene Marlene-Hosen betonen die Taille und strecken die Beine, sind also ein absoluter Figurschmeichler für weibliche Rundungen. Dabei sollten die Hosenbeine auf alle Fälle bis knapp über den Boden reichen, andernfalls wirken die Beine eher verkürzt. In puncto Schuhwerk ergänzt man die Marlene-Hose am besten mit klassischen oder verspielten High-Heels, oder mit Stiefeletten.

Weiters sind Cargo- und Boyfriend-Cuts in. Das sind Jeans und Hosen mit tief sitzendem Bund und weit geschnittenen Beinen. Damit kann man einen sehr lässigen Look kreieren: ergänzt mit einem schlichten Top, einem bunten Schal/Tuch, einer Blouson-Jacke und flachen Schuhen ist man für Freizeit-Aktivitäten jeglicher Art bestens gerüstet.

Soll es etwas eleganter sein, nimmt man zur Cargo-Hose offene High Heels, eine Bluse, die in den Hosenbund gesteckt wird, und ein kurzes Sakko.

Auch Pumphosen (Aladinhosen) haben seit dem Sommer nichts an Popularität eingebüßt. Damit man darin nicht plump oder gestaucht wirkt, sollte man ein enges Oberteil mit weiblichen Details (Biesen, Satin-Einfassungen, etc.) auswählen. Im Sommer wurden zu diesen Hosen in erster Linie Riemchensandalen kombiniert, im Herbst sind auch Stiefeletten möglich.

 

Enge Hosen sind im Herbst sehr praktisch, da sie nicht am nassen Boden schleifen. Doch vor allem Frauen mit kurzen Beinen, großen Füßen, und breiten Hüften sehen in Leggings, Röhrenjeans, und Reiterhosen schnell mal unförmig aus. Der Trick: kniehohe Stiefel mit Absätzen dazu kombinieren. Und ein Oberteil, das in etwa bei der Hälfte des Hinterteils aufhört. Dies lässt die Hüften und Oberschenkel zierlicher, die Füße kleiner, und die Figur insgesamt gestreckter wirken.

Mein heißester Tipp für diesen Herbst: Reiterhosen mit Kunstleder-Details in grau, dazu hohe Stiefel (hohe Absätze und hoher Schaft) mit nicht zu dünnem Absatz, enge Pullover mit auffälligem Kragen/Ausschnitt, und darüber eine hüftlange Jacke mit Taillierung.

Schuhe und Strümpfe im Herbst 2010

"Warm" und "sexy" sind kein Widerspruch

Strümpfe wollen heuer in Form von Kniestrümpfen getragen werden. Und dies sowohl in bunten als auch in gedeckten Herbstfarben. Ob dicke Strümpfe aus Strick oder hauchzarte aus Spitze... Hauptsache knapp unter dem Knie endend.

Dabei wird der Blick sehr stark auf das Knie gelenkt. Wer keine schönen Knie hat, sollte unter den Kniestrümpfen eine Strumpfhose tragen. Besonders schön wirkt hier ein raffinierter Lagenlook: wadenhohe Stiefel, darunter dicke Strick-Kniestrümpfe, und darunter eine Strumpfhose in Netz- oder Spitzen-Optik. Da dies bereits sehr lasziv wirkt, wäre ein kurzer Mini-Rock zu viel des Guten. Lieber eine kurze Hose, z.B. aus dunklem Satin dazu tragen.

Stiefel zeigen sich heuer vorwiegend in Erdtönen und in schwarz. Bei den Materialien findet man sehr viel Samt bzw. Rauleder, und auch Nieten. Neu sind Stiefel und Stiefeletten mit Ausschnitt bei den Zehen. Diese sind jedoch nur eingeschränkt alltagstauglich.

Ein Trend, den frau mit offenen Armen begrüßt, sind Gummistiefel. Bei nasskaltem Regenwetter gibt es nichts Schöneres und Praktischeres als bunte Gummistiefel. Nicht nur, dass sie zu 100% vor eindringendem Wasser schützen und somit die Füße schön trocken halten, man kann unter ihnen auch noch dicke flauschige Socken verstecken.

Wer diese Teile besonders trendig einsetzen möchte, greift auf Sets aus Regenmantel und Gummistiefel zurück.

Bei den Pumps dominieren hohe Absätze in mittlerer Stärke, die nach unten etwas spitz zulaufen, und Plateaus am Vorderfuß. Peep-toes sind nach wie vor sehr in. Die Farben und Materialien wirken vorwiegend elegent: so kommen neben Gold-Applikationen und Samt-Überzügen auch klassische Muster vor.

Schuhe und Strümpfe im Herbst 2010

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Jacken, Westen, und Mäntel im Herbst 2010

Kuschelig warm und figurbetont

Überbekleidung steht jedes Jahr im Herbst vor einer schwierigen, kaum zu lösenden Aufgabe: warm sein wie eine Daunendecke, wasserdicht wie eine Kunststoff-Plane, Bewegungsfreiheit bieten wie ein Zelt, und dabei elegant und figurbetont aussehen. Eines vorweg: diese eierlegende Wollmilchsau wurde auch heuer nicht erfunden. Aber es gibt ein paar sehr gute Kompromisse:

1. der Trenchcoat. Diese Klassiker zeigt sich heuer am liebsten in Beige- und Grautönen. Für die ganz kalten Tage gibt es auch Exemplare, die innen mit Plüsch gefüttert sind. Allerdings tragen diese auch etwas mehr auf.

2. die Strickjacke. An nassen und windigen Tagen benötigt sie noch einen dichten Überwurf. Besonders trendig sind heuer Strickjacken und -mäntel aus grobem Strick in Oversized-Look. Das heißt, dass sie sehr groß und weit getragen werden. Damit man nicht gleich aussieht wie ein Kartoffelsack, sollte man dazu schmale Hosen und Oberteile kombinieren.

3. die Kunstpelzjacke. Überwiegend sieht man sie heuer als ärmellose Variante, oder als kombiniertes Modell aus Kunstpelz und beigem Strick.

4. der Daunenmantel. Dieser Dauerbrenner in der kalten Jahreszeit überzeugt durch wohlige Wärme, bereitet jedoch durch sein meist unförmiges Auftreten so mancher Fashionista Kopfzerbrechen. Die Lösung: Daunenmäntel mit Taillierung und Gürtel.

5. die Fleece-Jacke. Sie ist besonders kuschelig und warm, jedoch nur so lange sie keinem Wind ausgesetzt ist. Denn diesen lässt sie leider ungehindert durch. Diese Eigenschaft macht sie jedoch wieder gut geeignet für Sportliche. Unter einer winddichten Jacke getragen entfaltet die Fleece-Jacke ihr volles Potential. Die Farbe schwarz lässt Fleece besonders schnell fusselig und abgegriffen aussehen, daher lieber mal auf helle und bunte Farben zurückgreifen.




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