Musikboersen sind in
Die Musikbörsen werden immer beliebter

Eine der größten Musikbörsen auf der Welt ist der iTunes Store von Apple. Es wird das kostenlose iTunes herunter geladen und schon kann der iTunes Store aufgesucht werden. Hier wird ein Konto angelegt und schon können Musikdateien im WMA oder AAC Format runter geladen werden. Andere Musikbörsen bieten das verbreitetere System MP3 an, die Daten können aber beliebig von einem Format in das andere formatiert werden, dieses geht im kostenlosen Program iTunes. Die Musikbörsen haben sich darauf eingespielt, dass die einzelnen Tittel für 99 US oder Euro Cent angeboten werden. Wer nun bedenkt, was eine CD im Laden kostet, der hat hier eigentlich keine Ersparnis. Es gibt CDs mit 20 Titeln für 9,99 Euro aber diese Alben können auch als Alben bei einer Musikbörse runter geladen werden und sind dann auch nicht teurer. Was aber bewegt die Menschen dazu, die Musikbörsen zu nutzen? Sie haben nun keine CD, auf der die Daten für immer erhalten bleiben. Die Musikbörsen bieten normalerweise an, dass man von einem Download bis zu drei Kopien haben darf. Das wäre dann der Computer, der iPod und eine CD Rom. Der Computer und der iPod werden irgendwann ausgemustert und dann sind diese Daten weg. Somit müssen gute Songs wieder bei den Musikbörsen runter geladen werden und diese verdienen doppelt.
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Foto: Sabine Vetter/pixelio.de
Man muss nicht in den Laden gehen
Der Kampf der Musikbörsen
Immer mehr Menschen nutzen das Internet und somit die "Musikbörsen". Der iTunes Store hat über 50 Millionen Kunden. Es schießen immer weitere Musikbörsen aus dem Nichts hervor und bieten den Kunden die Downloads an. Jüngste Beispiele sind der Wal-Mart und MySpace. Beide Unternehmen wollen eine Musikbörse starten. Der Wal-Mart will den Preis mit 89 US Cent drücken, MySpace möchte sogar auf 79 US Cent runter gehen. Es wird vermutet, dass der Wal-Mart mit 89 US Cent bereits auf seinen Gewinn verzichten muss, da die Lizenzgebühren für die Songs entrichten werden müssen. Sämtliche Gebühren schlucken bereits von den in Europa üblichen 99 Euro Cent den Großteil. Für die Anbieter der Songs bleibt kaum Geld über. Dennoch wollen der Wal-Mart und MySpace den Preis deutlich drücken. MySpace hat den Vertrieb in den USA bereits gestartet. Der Wal-Mart ist noch bei den Vorbereitungen. Beide Musikbörsen werden auch in Europa Fuß fassen, für die Kunden ist das gut. Für die bereits am Markt bestehenden Musikbörsen ist das sehr schlecht. Wenn man pro Download 10 bis 20 Cent einsparen kann, dann wird man auch zu günstigeren Musikbörsen wechseln. Das Produkt und die gebotene Qualität ist bei allen Musikbörsen gleich, höchstens unterscheiden sich die Datei Formate, die aber gewandelt werden können.
Etwas härter
P2P Musikbörsen
Billiger geht es natürlich bei Musikbörsen, bei denen einfach nicht gezahlt wird. Es handelt sich um die sogenannten P2P Tauschbörsen, die halblegal, halbillegal funktionieren. Bei diesen Systemen wird durch den Betreiber die Plattform geboten. Jeder kann diese Plattform nutzen und von seinem Rechner aus Daten zur Verfügung stellen oder eben von anderen Rechnern Daten empfangen. Oft muss man zum Empfangen auch Daten auf diesen P2P Musikbörsen zur Verfügung stellen. Das sollte man aber nicht machen. Das zur Verfügung stellen von Urheberrechtlichem Material wird strafrechtlich verfolgt. Wer ermittelt wird, muss nun mit einer Hausdurchsuchung rechnen. Sämtliche Computer werden konfisziert und ausgewertet. Für das zur Verfügung stellen von urheberrechtlich geschütztem Material und für den Besitz von Raubkopien werden empfindliche Bußgelder verhängt. Die P2P Musikbörse ist zwar recht sicher, da es so viele Menschen machen und einfach nicht alle ermittelt werden können. Es werden aber immer wieder schwarze Schafe ermittelt und dann erfolgreich verklagt. Es werden durch die Musikindustrie ganze Anwaltskanzleien beschäftigt, um die Anbieter von urheberrechtlich geschütztem Material zu lokalisieren und zu verklagen. Somit werden auch die weißen Musikbörsen geschützt, die ansonsten wohl gar keine Kundschaft mehr hätten. Der sichere Weg Musikbörsen zu nutzen ist somit der entgeldliche Weg. Immerhin wird eine Leistung bezogen und diese sollte auch bezahlt werden.
Oder doch lieber kuscheln?
Musikbörsen kontra Plattenläden
Wie mag die Zukunft der Musikindustrie aussehen? Die Menschen nutzen immer mehr das Internet und sie nutzen immer mehr das Angebot einer Musikbörse. Es gibt hier aber einen Trend: Einzelne Lieder werden von den Musikbörsen gekauft, die Alben werden aber im Plattenladen erstanden. Für alle, die nur einzelne Lieder haben möchten ist der Download von den Musikbörsen natürlich optimal. Es muss nicht die ganze CD für 14,99 Euro erstanden werden, es wird einfach der gewünschte Song für 99 Cent erstanden. Somit können diese Kunden mit den Musikbörsen gut Geld einsparen. Sie können sich ihre eigenen Playlisten anlegen und sie können diese sogar mit anderen Nutzern austauschen. Wie sich jedoch die Zukunft entwickelt sei dahin gestellt. Man sollte meinen, dass die Produktion der CD als Kostenfaktor erscheint und der Download von den Musikbörsen somit günstiger sein müsste. Das ist aber nicht der Fall. Die Musikbörsen sind ebenso teuer, wie die Musikgeschäfte. Wenn das so bleiben wird, dann werden die Musikliebhaber teilweise das Angebot der Musikgeschäfte nutzen und teilweise das der Musikbörsen.
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Zur Unterhaltung:
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