Mythen in der Arbeitswelt




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Wir sind täglich von vielen Mythen umgeben. Wenn es um die Arbeit und Jobsuche geht, Lügen viele Menschen um Schwächen zu vertuschen. So entstehen viele Arbeitsmythen und verbreiten sich in der Gesellschaft.

Nur wer die Mythen kennt und über die Lügengeschichten der Menschen bescheid weiß, der kann sich von seinen Ängsten befreien und wirklich etwas in seinem Leben erreichen.

1. Geld macht glücklich
Geld ist gleichzusetzen mit Glück. Schon viele Menschen sind auf dieses Lügenmärchen hereingefallen und arbeiten in Jobs, die sie unglücklich machen. Gute Gehaltschancen sind oft der Grund für eine bestimmte Berufs- oder Studienwahl. So stecken viele Menschen in Jobs fest die weder interessant noch erfüllend sind. Und was machen sie mit dem Geld? Um die unglückliche Berufssituation zu kompensieren wird konsumiert. Natürlich ist es wichtig, genug Geld zu verdienen, um die Grundbedürfnisse und einige Luxusbedürfnisse zu realisieren, doch man sollte abwägen, wie viel Geld man wirklich braucht und ob es nicht sinnvoller wäre, einen Job zu haben, in dem man wirklich glücklich ist. Nach einer Weile gewöhnt man sich an sein Einkommen, wobei die Ansprüche immerzu steigen. Man kann sich hier eine verhängnisvolle Vergleichsfalle schaffen, die eventuell sogar ins Unglück führen kann.

2. Ein Job muss sicher sein!
Sicherheit gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen. So hat dieser Mythos auf jeden Fall einen wahren Kern in sich. Doch das Leben ist geprägt von Ereignissen, die nicht vorherzusehen sind. Niemand weiß, was die Zukunft bringt, daher sollte man nicht zurückschrecken, wenn es im Beruf genauso ist. Man sollte keine Angst davor haben auch mal ein Risiko einzugehen, da viele berufliche Chancen genau das beinhalten. Wer Angst hat und neuen Herausforderungen aus dem Weg geht, da er sich in seinem Platz sicher fühlt, der wird es nie zu etwas bringen.

3. Ein leichter Job, für ein leichtes Leben
Es scheint im Trend zu liegen, sich einen einfachen Beruf zu suchen und im Gegenzug dazu, zu versuchen, seine Freizeit so schön und ausgiebig wie möglich zu gestalten. Die Idee klingt recht gut, jedoch zeigen neuere Studien, dass die Minimierung der Arbeit bei gleichzeitiger Maximierung der Freizeit nicht unbedingt zur absoluten Zufriedenheit führt. Ob Unterforderung oder Überforderung, beides kann leicht zu einer Unzufriedenheit im Leben führen. Wer seine Arbeit und seine Freizeit in Einklang bringt, der hat meist ein glückliches, gesundes Leben.

4. Der Job muss keinen Sinn haben
Fast 90 Prozent der deutschen Arbeitnehmer finden es schwer ihre Arbeit nur als Broterwerb zu sehen. Wie wichtig es ist, in seinem Job aufzugehen, sieht man an vielen Arbeitslosen. Heutzutage heißt Arbeitslosigkeit nicht mehr automatisch auch Armut und Hunger. Die meisten Langzeitarbeitslosen leiden allerdings an sinkendem Selbstwertgefühl, zunehmender Unzufriedenheit und an Depressionen. Auch wer sich in seinem Job nicht wertgeschätzt fühlt, unterbezahlt ist oder unterfordert, hat oft eine Menge an Defiziten zu kompensieren. Daher ist es sinnvoll, einen Sinn in seinem Beruf zu finden. Am glücklichsten sind meist diejenigen, die eine Erfüllung in ihrer Arbeit sehen.

5. In der Firma ist man unersetzbar
In jedem Arbeitsplatz gibt es diejenigen, die versuchen, die meiste Arbeit alleine zu leisten. Ohne sie läuft hier gar nichts, das ist ihre Devise, daher geben sie nur sehr ungern Aufgaben weiter oder nehmen ihre Arbeit sogar in ihre Freizeit mit. Heutzutage wird die Leistung des Einzelnen sehr hoch angesehen. Ob in der Ausbildung oder im Studium, es herrscht oft Konkurrenzdruck und jeder möchte der Beste sein. Wenn man jedoch in einer Firma arbeitet, zählt oft die gemeinsame Arbeit als Team mehr als die einzelne Leistung. Viele Unternehmen sind so konzipiert, dass sie von dem Einzelnen keine Spitzenleistungen mehr erfordern. Einzelkämpfer können sogar zu Problemen führen, da sie oft die Einzigen sind, die sich mit bestimmten Prozessen auskennen, was bei Krankheit zu starken Problemen im Arbeitsablauf führen kann.
Und eines sollte man wissen. Unersetzbar ist in den meisten Firmen, nicht einmal mehr der Firmenchef.


6. Lob in der Arbeit ist unnötig
In der heutigen Arbeitswelt bleibt das Lob für die guten Leistungen oft auf der Strecken. Der Einzelne ist oft nur ein Rädchen im Getriebe und gute Arbeit wird oft erwartet und vorausgesetzt.. Doch ohne Aufmerksamkeit verkümmern die meisten Menschen im Unglück. Wie kann man es also schaffen, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die man verdient. Der beste Weg Aufmerksamkeit zu ergattern, ist anderen Aufmerksamkeit zu schenken. Ein kleines Lob zum Kollegen, ein kleines Kommentar über die gute Arbeitsleistung des anderen und ab und zu sollte man auch den Chef auf die Gute Arbeit aufmerksam machen, die man selbst geleistet hat. Hier verbessert man nicht nur das Arbeitsklima für einen selbst sondern kann mit diesen kleinen Mitteln eine gute Atmosphäre ins Büro bringen. Wer selbst gerne Komplimente verteilt, der bekommt sicher auch bald welche zurück.


7. Über meinen Job weiß ich alles
In der heutigen Arbeitswelt bleibt das Lob für die guten Leistungen oft auf der Strecke. Der Einzelne ist oft nur ein Rädchen im Getriebe und gute Arbeit wird oft erwartet und vorausgesetzt. Doch ohne Aufmerksamkeit verkümmern die meisten Menschen im Unglück. Wie kann man es also schaffen, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die man verdient. Der beste Weg Aufmerksamkeit zu ergattern ist, anderen Aufmerksamkeit zu schenken.

Hier ein kleines Lob für die guten Leistungen des Kollegen, da ein kleines Kommentar über die gute Arbeit des Praktikanten und wie man ausgibt so kommt es zurück. Ab und zu sollte man auch den Chef auf die eigene gute Arbeit aufmerksam machen. Vielleicht weiß er ja gar nicht, was für einen fleißigen Arbeiter er vor sich hat.