Öffentliche Bücherregale als Quelle für das kostenlose Lesevergnügen




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Entnehmen, einstellen, lesen

Neben der klassischen Stadt- oder Gemeindebibliothek existieren in einer zunehmenden Anzahl an Städten öffentliche Bücherregale. Wo diese vorhanden sind, erfreuen sie sich großer Beliebtheit und führen zu einem bemerkenswerten Bücheraustausch. Voraussetzung für eine sichere Buchaufbewahrung ist der Schutz der eingestellten Bücher vor Witterungseinflüssen, so dass für die Errichtung eines öffentlichen Bücherregals geringe Kosten anfallen. Spätere Betriebskosten sind nicht zu befürchten, denn die Ausleihe erfolgt ebenso wie das Einstellen der Bücher alleine durch die Leserinnen und Leser und eine Aufnahme der eingestellten Titel in ein Inventarverzeichnis ist ebenfalls nicht erforderlich. Eine gute und in mehreren Städten genutzte Lösung ist die Verwendung einer nicht mehr benötigten Telefonzelle als trockene Unterstellmöglichkeit für die Bücher.


Die Grundfunktion öffentlicher Bücherregale
Die Nutzungshinweise der meisten öffentlichen Bücherregale empfehlen den Austausch von Büchern. Das heißt, wer ein Buch entnimmt, soll ein anderes einstellen. Diese Vorgehensweise wird nicht von allen Nutzerinnen und Nutzern strikt eingehalten. Einige Leserinnen und Leser entnehmen nur ein Exemplar und bringen dieses später zurück, stellen aber kein Buch aus ihrem Bücherschrank ein. Dieses Verhalten wird ausgeglichen, indem andere NutzerInnen gleich eine ganze Reihe an Büchern in das öffentliche Bücherregal einstellen, vor allem bei Umzügen bietet sich die Abgabe eines Teils der vorhandenen Bücher an die öffentliche Buchaustauschstation an.

Öffentliche Bücherregale brauchen ein Mindestmaß an Aufsicht
Dass jemand ein Buch aus dem öffentlichen Bücherregal entnimmt, ohne gleichzeitig eines dort einzustellen, kommt recht häufig vor, stellt aber keine große Problematik dar. Wenn es sich um ein einzelnes Buch handelt, muss diese Form der Nutzung nicht zwingend unterbunden werden. Immerhin ist es denkbar, dass der Nutzer insgesamt schon mehr Bücher eingestellt als entnommen hat. Zudem haben Feriengäste in der Regel schlicht keine austauschbaren Bücher bei sich, stellen aber so gut wie immer das entliehene Buch vor der Abreise aus ihrer Ferienwohnung wieder in das öffentliche Bücherregal zurück. Der öffentliche Bücherschrank muss aus Schutz vor Vandalismus an einer belebten Stelle stehen. Es ist gut, die Bewohner zusätzlich zum Aufpassen zu sensibilisieren, auf extrem große Buchentnahmen zu reagieren und die entsprechenden Personen anzusprechen. Ansonsten besteht die Gefahr der Entnahme großer Buchmengen, welche anschließend auf dem Trödelmarkt oder als Altpapier verkauft werden. Die wichtigste Aufgabe der naturgemäß nur sporadisch das öffentliche Bücherregal untersuchen könnenden Verantwortlichen besteht darin, die eingestellten Bücher zu kontrollieren. Übermäßig schmutzige und zu stark beschädigte Bücher werden am besten entfernt, zumal ihr Vorhandensein Vandalismusschäden am öffentlichen Bücherschrank wahrscheinlicher macht. Auch wenn eine Zensur der eingestellten Bücher grundsätzlich nicht erfolgt, müssen gewaltverherrlichende und auf andere Weise gegen das Gesetz verstoßende Schriften entfernt werden. Wenn die Nutzungshinweise weitere Literatur ausschließen, wird diese bei Kontrollen ebenfalls weggenommen.

Der Unterschied zwischen einer Vertrauensbücherei und einem öffentlichen Bücherregal
Eine Vertrauensbücherei funktioniert hinsichtlich der Selbstbedienung ähnlich wie ein öffentliches Bücherregal. Der deutliche Unterschied besteht darin, dass bei einer Vertrauensbücherei exakt die entliehenen Bücher zurückzubringen sind, während bei einem öffentlichen Bücherregal der Buchaustausch die angedachte Nutzungsvariante darstellt. Leserinnen und Leser können faktisch ein Büchertauschregal wie eine Vertrauensbücherei nutzen und abweichend von der eigentlichen Vorgehensweise kein Buch aus eigenen Beständen einstellen, sondern das entliehene Buch später wieder zurück ins Regal stellen. Umgekehrt ist das aber nicht möglich, der Ersatz eines Buches aus den Beständen der Vertrauensbücherei durch andere Literatur ist nicht gestattet. Im Gegensatz zum öffentlichen Büchertauschregal führt die Vertrauensbücherei Inventarlisten über ihre Bücher und stellt anhand dieses Verzeichnisses fest, ob Bücher nicht zurückgestellt und somit gestohlen wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Buchdiebstahl in der Vertrauensbücherei kaum vorkommt, da ihre Nutzerinnen und Nutzer das in sie gesetzte Vertrauen zu würdigen wissen.

E-Books gibt es naturgemäß nicht im öffentlichen Bücherregal

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