Pflegeheimkosten - Fragen, Tipps, Hilfe




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Pflegeheimkosten

Pflegeheimkosten - Fragen, Tipps, Hilfe
Pflegeheimkosten

In der heutigen Zeit werden die Menschen immer älter.Rund 2,5 Mio. Menschen leben zurzeit in Deutschland und sind pflegebedürftig. Somit steigt die Lebenserwartung höher und auch das Risiko, ein Pflegefall zu werden nimmt zu. Aber je älter man wird, desto mehr Gedanken macht man sich über die verschiedenen Pflegeheime, wie man untergebracht sein möchte und wie man die Pflegeheimkosten finanzieren möchte. In den meisten Einrichtungen sind heutzutage die verschiedenen Heime wie Altenwohnheim, Altenheim und Pflegeheim zusammen in einem Haus untergebracht.

Es gibt zwei verschiedene Unterbringungsarten, wo die Pflegeheimkosten unterschiedlich ausfallen:

1. Vollstationäre Versorgung:

Bei Pflegebedürftigen mit der Pflegestufe III ist der überschrittene Grenzbetrag der Pflegeheimkosten selbst zu tragen. Das sind zum Beispiel Investitionskosten, anfallenden Kosten für besondere Komfortleistungen, Gerätekosten oder bei Härtefällen Pflegekosten. Der Betrag der von der Pflegekasse mit 75 Prozent der tatsächlichen Pflegeheimkosten angegebeb ist kann von der Kasse nicht überschritten werden . Bei der vollstationären Pflege muss geklärt werden, wer die Zuständigkeit von Pflegeeinrichtung für die Bereitstellung der notwendigen Hilfsmittel übernimmt.

2. Teilstationäre Versorgung (Tages oder Nachtbetreuung)

Darunter versteht man die zeitweise Betreuung im Tagesverlauf in einer Einrichtung. Teilstationäre Pflege kann als Tages- oder Nachtpflege genutzt werden. Dabei übernimmt die Pflegekasse die Pflegeheimkosten, die Aufwendungen der Betreuung und die Kosten der medizinischen Behandlung. Die Tagespflege wird in der Regel von Pflegebedürftigen in Anspruch genommen, deren Angehörige tagsüber berufstätig sind.

Wie entstehen Pflegeheimkosten?

Pflegeheimkosten einer Pflegeeinrichtung entstehen durch die Unterbringung eines Heimbewohners, ob er teil oder vollstationiert ist.Wenn er in einem Pflegeheim täglich versorgt werden muss bekommt man kosten für die Miete des Wohnraums, Energiekosten, Ernährung und Reinigungskosten. Dieser Pflegeheimkostenanteil ist vom Bewohner selber zu bezahlen, auch durch die Art der Unterbringung der Bewohner, da in der Regel in Einzel- oder Doppelzimmern genutzt wird und häufig eigene Möbel mitgenommen werden spiegeln sich die Pflegeheimkosten wieder. Die Pflegebedürftigen bekommen dort eine Rundumbetreuung der pflegerischen und hauswirtschaftlichen Versorgung. Im Pflegeheim werden alle untergebracht ­die körperlich, geistig im Alter Hilfe benötigen.

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Pflegeheimkosten

Die Pflegekasse lässt vom medizinischen Dienst der Krankenversicherung ein Gutachten erstellen, um die Pflegebedürftigkeit und den Pflegeaufwand der einzelnen Person zu erstellen. Je nach Pflegestufe bekommen sie von der Pflegekasse einen Mindestbetrag der auch Stärke und Risiko des betreffenden ausgerechnet worden ist. Je nachdem welcher Pflegestufe ein Heimbewohner bekommt, kann er von der der zuständigen Pflegekasse Pauschalbetrag bekommen.

  • Die Teilstationäre Versorgung beträgt:
  1. die stufe 1 bis zu 440 Euro
  2. die Stufe 2 bis zu 1040 Euro
  3. die stufe 3 bis zu 1510 Euro

Bei den Pflegeheimkosten der Vollstationäre Versorgung beträgt der unterste Pauschalbetrag 2400 Euro. Bei allen Stufen von 1 bis 4 ist der Pauschalbeitrag gleich da er den Patienten angepasst wird , je nach stärke der Betreuung.

Nachteile der Pflegeheimkosten:

Im Durchschnitt entstehen 3.400 Euro im Monat Aufwendungskosten, die selbst getragen werde müssen. Ist es nicht möglich die Pflegeheimkosten selbst zu bezahlen, kann Sozialhilfe beantragt werden.Durch zu hohe Pflegeheimkosten kann es zu einem finanziellen Risiko kommen, wenn die Differenz zu den tatsächlichen Kosten und der Kosten die, die Pflegeversicherung übernimmt, trägt der Pflegebedürftige selbst. Daher könne die Ersparnisse schnell aufgebraucht sein und die Angehörigen müssen diese Belastung der Pflegeheimkosten mittragen. Wohneigentum kann verkauft und die Altersvorsorge vorzeitig aufgelöst werden. Das Risiko, im Alter zu einem Sozialfall zu werden, ist daher sehr hoch. Vorsorgen kann man, wenn man frühzeitig eine Pflegeversicherung abschließt.

       Web Tipps:

Alltag in deutschen Pflegeheimen

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Stellenbeschreibungen für den Pflegedienst: Anforderungsprofile in Krankenhäusern, Reha-Kliniken und Alten-und Pflegeheimen
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