Psychotiker scheinen gerne zu kiffen

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Psychotiker rauchen oft stark aber Tabak löst die Psychose nicht aus

Psychotiker scheinen gerne zu kiffen
Marihuana und Psychose

Wer an einer Psychose leidet erlebt immer wieder einmal krankheitsbedingte Schübe in denen er größten Anspannungen ausgesetzt ist. Es ist ein ganz natürliches Verhalten dann verstärkt zu rauchen. Es verwundert also nicht, wenn sich unter Psychotikern viele starke Raucher befinden. Dennoch wird nicht angenommen, dass der Tabakrauch die Psychose auslösen würde obwohl in den meisten Fällen bereits vor dem ersten Auftreten der Psychose geraucht wurde. Bei Cannabis ist das anders. Wenn ein Psychotiker Cannabis raucht, dann wird sofort geschlussfolgert, dass er diese Erkrankung durch den Cannabis ausgelöst hat. Der Patient hat sich somit durch seinen Drogenkonsum psychisch krank gemacht. Es gibt bereits sehr viele Forschungen, die bestätigen, dass ein frühzeitiger Cannabiskonsum auch zu einem erhöhten Auftreten einer Psychose führt.

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Statistische Auswertungen in England zur Psychose

Die Britten wollten es etwas genauer wissen, ob der Cannabiskonsum das Risiko erhöht, an einer Psychose zu erkranken. Das wird vielleicht nicht der einzige Grund für die statistischen Auswertungen über die Gesundheit von über 600.000 Briten sein. Aber diese Auswertung hat hervor gebracht, dass in einem Zeitraum, in dem deutlich stärker gekifft wird, die Rate der Psychose Erkrankungen gleich blieb oder sogar zurück ging. Es wurde aber deutlich mehr gekifft und das würde dazu führen müssen, dass mehr Menschen an einer "Psychose" erkranken. Das Gegenteil ist der Fall. Dieses wiederspricht nun sämtlichen Forschungen, die behaupten, dass die Menschen sich durch ihren Cannabiskonsum Psychosen auslösen würden. Es stellt sich also die Frage, weswegen Kiffer öfter an einer Psychose erkranken. Erst einmal sollte man wissen, dass die Erkrankung an einer Psychose auf einen genetischen Defekt zurück zu führen ist. Ca. ein Prozent aller Menschen hat die Veranlagung zu einer Psychose, die dann vermutlich auch irgendwann ausbrechen wird. Frühestens bricht die Psychose aus, wenn der Jugendliche erwachsen wird. Nun stellt sich das Gehirn um und nun kann der genetische Effekt greifen. Es gibt aber auch Fälle, bei denen die Psychose erst mit 40 auftritt. Viele Psychotiker werden durch diese Erkrankung noch vor ihrem 30. Lebensjahr zum Rentner, so erheblich ist diese Krankheit. Wer in seinem direkten Verwandtenkreis Psychotiker hat ist stärker gefährdet selber eine Psychose zu bekommen. Wenn nun behauptet wird, dass Kiffer ein erhöhtes Psychoserisiko haben, dann würde dieses dem wiedersprechen, dass nur ein Prozent aller Bürger die genetische Veranlagung zu einer Psychose haben und früher oder später auch erkranken werden. Dann würden auch Kiffer, ohne die Veranlagung dazu, eine Psychose bekommen. Das ist aber nicht der Fall, dieses habend die statistischen Auswertungen in England deutlich ergeben. Somit muss des Rätsels Ursache etwas anderes sein. Es wird nun vermutet, dass die zur Psychose veranlagten bereits vor dem Ausbruch des ersten psychotischen Schubes gerne kiffen. Dieses wäre auch erklärbar. Eine Psychose ist von einer unangenehmen inneren Unruhe begleitet. Cannabis sediert den Kiffer aber etwas und sorgt somit für Entspannung und Ruhe. Dieses kann nun dazu führen, dass ein "Psychotiker" lieber kifft als ein anderer Mensch, der diese Veranlagung nicht hat.

Es handelt sich meistens um eine schizophrene Psychose

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Psychose mit Cannabis therapieren

Wenn unsere Politiker der CDU und SPD gefragt werden, dann löst man sich ganz eindeutig durch Cannabis eine Psychose aus. Besonders ein bereits früh begonnener Konsum würde einen gefährden. Wie erstaunt werden diese Politiker sein, wenn sie nun erfahren, dass es bereits erste Fälle von starken Psychotikern gibt, die durch Cannabis therapiert werden? Unsere Politiker werden das vermutlich als Lügenmärchen abtun. Sie sollten aber bedenken, dass die studierten Fachärzte in dieser Thematik bestimmt wesentlich mehr Ahnung haben und das Volk nicht belügen wollen, unsere Politiker anscheinend schon. Um es auf den Punkt zu bringen: In einer Psychiatrie viel es dem behandelnden Arzt auf, dass sein Patient zu einem Zeitpunkt, als dieser ständig gekifft hatte stabil und eigenständig leben konnte. Nun kiffte der Patient nicht und musste in die Klinik stationär aufgenommen werden. Wahnvorstellungen plagten den Patienten. Nun war dieser Psychiater so weitsichtig diesem erkrankten Menschen Dronabinol zu geben. Es handelt sich um ein THC haltiges Präparat. Innerhalb von Tagen stabilisierte sich der Patient und wurde klarer. Er konnte somit sehr schnell entlassen werden und nutzt nun das THC haltige Medikament um gegen seine Psychose vor zu gehen. Es handelt sich um einen Fall in den USA aber auch aus Österreich wird ähnliches berichtet. Es mag sein, dass Cannabis einem durchschnittlichen Psychosepatienten sehr schadet. Aber die Menschen reagieren auf dieselben Substanzen sehr unterschiedlich. Den einen schadet es aber anderen kann es zu einem normalen und geregeltem Leben verhelfen. Bislang kann es den Patienten noch nicht angesehen werden, wie sie auf Cannabis reagieren werden. Es muss somit versucht werden, ob es ihnen hilft. Dieses muss natürlich in einer stationären Einrichtung unter Beobachtung stattfinden. Es handelt sich aber nicht um einen Einzelfall, dass Cannabis einem Psychotiker geholfen hat. Es ist sogar bekannt, dass es Psychotiker gibt, die deswegen kiffen, da es ihnen dann besser geht. Sie behandeln sich instinktiv selber mit einer leider noch verbotenen Medizin.

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Cannabis, das Psychose Medikament

Es darf nicht verallgemeinert werden, dass Cannabis bei einer Psychose hilft. Bei vermutlich mehr als der Hälfte der an einer Psychose leidenden wird dieses nicht der Fall sein. Genaue Zahlen sind aber noch nicht bekannt. Es ist aber erwiesen, dass Cannabis bei einer Psychose das Medikament sein kann, das zu einer erheblichen Verbesserung der Symptome führt. Zudem sind die Nebenwirkungen von Cannabis sehr gering und die Patienten können ein recht normales Leben führen. Dieses ist mit starken chemischen Medikamenten oft nicht mehr möglich. Die Patienten verfallen dann in eine unmündige Unselbstständigkeit, in der sie sich auch nicht wohl fühlen und durch eine ständige Unruhe geplagt werden. Cannabis wirkt und beruhigt zugleich und ist diesen Medikamenten somit weit überlegen.

Wenn all diese Fakten nun erkannt werden wäre die logische Schlussfolgerung, dass Cannabis auch bei einer Psychose in gewissen Fällen als eine gut wirkende Medizin eingesetzt werden kann. Demnach sollten die Psychiater eine Fortbildung absolvieren in der sie über diese neuen Erkenntnisse aufgeklärt werden um in entsprechenden Situationen an Psychotikern Dronabinol in geringer aber dann gesteigerter Dosis zu probieren. Umfassende Versuche werden die Klarheit bringen, die uns derzeit leider noch fehlt.

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