Rasenmäher Roboter




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Rasenmäher Roboter Automower im Vergleichs Test zum Robomow

Vergleich Rasenmäher Roboter Automower vs. Robomow

 

Das Rasenmäher Roboter die bessere Alternative zum Selbermähen sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Zwei besonders attraktive Mähroboter sind der Automower und der Robomow, die ich hier kurz vorstellen und vergleichen wollen.

Der Robomow im Video:

 

Vollautomatisches Mähen

 

Wie alle modernen Rasenmäher Roboter arbeiten sowohl der Automower als auch der Robomow vollautomatisch. Die genauen Mähzeiten werden dabei mit einem Timer eingestellt. Zu den weiteren Gemeinsamkeiten gehört, dass die zu mähende Fläche durch einen dünnen Draht eingegrenzt wird. Nur innerhalb dieser Fläche empfangen der Automower und der Robomow ein Signal, so dass sie bedenkenlos auch ohne Aufsicht betrieben werden können. Der genaue Laufweg der Rasenmäher Roboter wird dabei nach dem Zufallsprinzip bestimmt.

 

Arbeitslautstärke und Masse

 

Neben diesen Gemeinsamkeiten gibt es aber auch eine Reihe von Unterschieden zwischen beiden Mährobotern. Besonders auffällig ist dabei die unterschiedliche Arbeitslautstärke, die beim Automower nur 62-64 Dezibel (db) beträgt, beim Robomow dagegen 69-81 db. Auch eine Reihe weiterer Vorteile spricht für den Automower. So sind die verschiedenen Automower-Modelle mit Gewichten von 7 Kilogramm für die kleinste Variante bis zu 15 Kilogramm für die Größte deutlich leichter als die Robomow-Modelle, die zwischen 19 und 37 Kilogramm wiegen. Das geringere Gewicht der Automower-Modelle schlägt sich auch im niedrigeren Verbrauch nieder, der bei einer Mähfläche von 1800 Quadratmetern nur 27 kW/h monatlich beträgt, während er beim Robomow doch deutlich höher liegt.

 

Bedienung und Handhabung

 

Beim Automower erfolgt die Programmierung über ein benutzerfreundliches menugeführtes Display, während der Robomow nur ein vergleichsweise komplizierter zu bedienendes zweizeiliges Menü anbietet. Ein in unseren Breitengraden nicht ganz unwesentlicher Vorteil des Automowers ist, dass er auch bei Regen mäht, während der Robomow, der über einen Regensensor verfügt, bei Regen automatisch an die Ladestation zurückkehrt. Dafür lässt sich der Robomow aber auch per Fernsteuerung außerhalb des abgesteckten Bereiches bewegen, was beim Automower nicht möglich ist.

 

Batterietechnik

 

Vorteile besitzt der Automower auch bei der Akkutechnologie. Während die Automower bei den Modellen der G2-Reihe mit NI-MH-Batterien und bei denen der G3-Reihe mit LI-IO-Batterien ausgestattet sind, vertrauen die RM- und RL-Serien von Robomow noch auf Blei-Akkus, lediglich beim RS630 ist ein Lithium-Ferrum-Akku eingebaut. Soweit, so eindeutig scheint das Urteil zugunsten des Automowers auszufallen. In einem Punkt liegt der Robomow aber doch vorne: Bei der Kraft – der Robomow ist ein wahres Energiebündel.

 

Schlagtechnologie gegen Schneidetechnik

 

Dank der traditionellen Schlagtechnologie kann der Robomow mit etwa 4000-5700 Umdrehungen/Minute auch höher gewachsenen Rasen problemlos mähen, was etwas großzügiger bemessene Mähintervalle erlaubt. Allerdings muss hierbei das Schnittgut wieder entsorgt werden und kann nicht einfach liegenbleiben, da der Rasen sonst verfilzen würde. Der Automower mäht dagegen mit feiner Klinge bei nur 1700-2000 Umdrehungen/Minute. Das lässt ihn zwar besonders leise arbeiten, aber macht auch einen häufigeren Einsatz erforderlich, da er mit langen Halmen nicht so gut klarkommt wie der Robomow.

 

Auswertung

 

Wer einen leichten und leise arbeitenden Rasenmäher-Roboter sucht, ist mit dem Automower bestens bedient. Wer einen Mähroboter bevorzugt, der auch mit langen Grashalmen perfekt klarkommt, sollte sich für den Robomow entscheiden.
 




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